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Für faire Finanzierung

ID: 609122

Krankenhäuser in Hessen informieren über schwierige Finanzsituation und bitten um Unterstützung der Bevölkerung gegenüber der Politik

(LifePR) - Mit dem Hinweis, dass die Zukunft der Krankenhäuser bedroht ist, starten die rd. 170 Krankenhäuser in Hessen und ihr Verband, die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG), in der Karwoche eine Offensive für eine faire Finanzierung der Kliniken. Ziel ist es, die Bevölkerung anhand von Plakaten und Informationsblättern über die schwierige wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser und deren Ursachen und Folgen zu informieren. Dabei werden Patienten und Besucher um Unterstützung der Forderung der Kliniken nach einer fairen und ausreichenden Krankenhausfinanzierung gebeten, indem sie einen an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gerichteten Appell unterzeichnen. Alternativ können die Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf auch über einen Abstimm-Button auf der Internetseite www.hessische-kliniken.de zustimmen.
Die Hessische Krankenhausgesellschaft wird die gesammelten Unterschriften sowie das Ergebnis der Internetabstimmung dem Bundesgesundheitsminister noch vor dem 11. Mai 2012 zustellen, um der Politik die Möglichkeit zu geben, die Situation der Krankenhäuser und den Bürgerwillen vor Verab schiedung des Psychiatrie-Entgeltgesetzes im Deutschen Bundestag zur Kenntnis zu nehmen und bei der abschließenden Formulierung des Gesetzes zu berücksichtigen. Dieses Gesetz bezieht sich inhaltlich zwar auf eine Neuordnung der Abrechnung von psychiatrischen Behandlungsleistungen, bietet gleichzeitig aber die Möglichkeit, Regelungen über einen Ausgleich von unvermeidbaren Kostensteigerungen der Krankenhäuser insbesondere in Folge von Tariferhöhungen herbeizuführen, wie sie im Zuge des Gesetzgebungsverfahren z. B. auch vom Bundesrat vorgeschlagen worden sind.
Tatsache ist, dass aufgrund der derzeit gesetzlichen Regelungen die Krankenhäuser chronisch unterfinanziert sind. Der Grund: Der Gesetzgeber schreibt vor, wie viel die Krankenhäuser einnehmen dürfen. Deshalb steigt die Vergütung für ihre Leistungen 2012 nur um ein Prozent. Obwohl sie sparsam wirtschaften genügt dies nicht, um steigende Energiekosten, Tariflöhne und vieles mehr zu bezahlen. Darüber hinaus sind sie noch zu finanziellen Notopfern für eine angeblich notwendige Sanierung der Gesetzlichen Krankenversicherung gezwungen worden, die sich inzwischen als überflüssig erwiesen hat. Während die Krankenkassen Milliardenüberschüsse horten, kämpfen die Kliniken um ihre Existenz. Krankenhäuser, deren Einnahmen gesetzlich begrenzt werden, und deren Kosten zwangsläufig steigen, können langfristig nicht überleben! Die Krankenhäuser fordern deshalb eine faire Finanzierung durch kurzfristigen Ausgleich ihrer unvermeidbaren Mehrkosten sowie verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen für eine langfristig stabile Krankenhausfinanzierung. Dies vor allem im Interesse ihrer Patienten und der Bürgerinnen und Bürger, damit eine ausreichende und qualitativ gute medizinische Versorgung sichergestellt ist.





Die Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landes mit zusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahl von rd. 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind. Die HKG ist Interessenvertretung der Krankenhäuser in der gesundheitspolitischen Diskussion, nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben im Gesundheitswesen wahr und unterstützt ihre Mitglieder durch individuelle Beratung.

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Die Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landes mit zusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahl von rd. 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind. Die HKG ist Interessenvertretung der Krankenhäuser in der gesundheitspolitischen Diskussion, nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben im Gesundheitswesen wahr und unterstützt ihre Mitglieder durch individuelle Beratung.



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Datum: 02.04.2012 - 12:37 Uhr
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