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Marktkommentar Renten

ID: 605140

(LifePR) - .
- Trading Range: 136.96-138.14
- Tendenz: freundlich
Vor dem Hintergrund des deutlich aufgehellten Verbrauchervertrauens in Frankreich (87 nach 82) fiel der geringe Rückgang des GfK- Konsumklimas(5.9 nach 6.0) in Deutschland kaum ins Gewicht. Die Stimmungseintrübung bei US- Konsumenten (70.2 nach 71.6) und der kräftige Rückgang des Richmond- Fed- Herstellerindex (7 nach 20) entfachte jedoch neue Konjunkturängste und ließ die Gewinne an den Aktienbörsen wieder abschmelzen. Zudem rückten Sorgen um die Schuldenländer der Eurozone erneut in den Vordergrund. Verluste der spanischen Regierungspartei bei den Regionalwahlen in Andalusien sowie die laut Finanzminister de Guindos schwierige wirtschaftliche Situation auf der iberischen Halbinsel im ersten Halbjahr stellt die Erfolge der Sparbemühungen in Frage. Das Defizit war in den ersten beiden Monaten fast 7 Mrd. Euro höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum und erfordert deutlich höhere Einschnitte. Vor der entscheidenden Sitzung der EU- Finanzminister am diesem Wochenende in Kopenhagen, bei der über die Ausgestaltung der Rettungsschirme verhandelt wird, beschäftigt die Marktteilnehmer die Frage, wie hoch die Hilfspakete ausfallen müssen und wer welchen Teil daran trägt. Mittlerweile wird über ein drittes Hilfspaket für Griechenland spekuliert und niemand kann sagen, ob nicht auch Portugal, Spanien und/oder Italien noch folgen. Streitpunkt im deutschen Parlament sind die übernommenen Haftungsgarantien in Höhe von 211 Mrd. Euro, die ohne Zustimmung des Bundestages nicht erhöht werden dürfen.
Mit zunehmender Risikoaversion erfreuten sich qualitativ hochwertige Staatsanleihen steigender Nachfrage. Die Kurse deutscher Bundesanleihen machten angeführt von langen und mittleren Fälligkeiten die am Vortag verbuchten Verluste wieder wett. Bonds der EU- Peripherie standen dagegen mit Ausnahme portugiesischer Titel (10.88 %/-64 BP) gegenüber deutschen Staatsanleihen auf der Verliererseite. Die Risikoaufschläge 10-jähriger italienischer (5.10 %) und spanischer Anleihen (5.31 %) weiteten sich um 17 bzw. 10 BP aus. Staatsanleihen aus Frankreich (2.94 %), Österreich (2.80 %) und Belgien (3.35 %) büßten je 7 bzw.11 BP ein.




Die Kurse der US- Staatsanleihen zeigten sich angesichts abbröckelnder Aktiennotierungen und einer erfolgreichen Auktion 2- jähriger Notes ebenfalls gut erholt und tendieren heute in Fernost unverändert.
Der Bund- Kontrakt (137.52) schloss 60 Stellen fester, Schatz (110.29) und Bobl (123.69) gingen 3 1/2 bzw. 31 Ticks höher aus dem Markt. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fiel auf 1.865 %, der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen ermäßigte sich auf 164 BP. 10-jährige US- Treasuries rentieren 6 BP niedriger bei 2.19 %, der JGB- Future (141.95) legt 21 Ticks zu. Der Euro verbilligt sich auf 1.333 Dollar, der Preis für das Barrel Öl fällt auf 106.7 Dollar.
Das Geldmengenwachstum M3 der Eurozone (2.2 %/2.4 %) im Februar und Inflationsraten aus den deutschen Bundesländern, die auf einen leichten Rückgang der Jahresrate (2.3 % nach 2.5 %) in Gesamtdeutschland im März hindeuten, dominieren den Datenkalender zu Beginn des Handelstages.
Am Nachmittag richtet sich dann die Aufmerksamkeit auf die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter (+3 %; ex Transport +1.7 %) in den Vereinigten Staaten.
Am Primärmarkt begibt das amerikanische Schatzamt heute 5-jährige Notes im Volumen von 35 Mrd. USD. Außerdem steht am Donnerstag die Auktion italienischer BTPs und CCTeu im Volumen von 8-9 Mrd. Euro auf der Agenda. Belgien begibt eine neue 7- jährige syndizierte Anleihe, die geplante Auktion am 23. April wurde deswegen abgesagt.
Die KfW begab eine 2- jährige Anleihe im Volumen von 2 Mrd. Euro bei Midswap -60 BP. Die HSH Nordbank ist mit einem 5-jährigen Hypothekenpfandbrief im Volumen von 500 Mio. Euro im Gespräch.
Technik:
Der Bund- Future holte die am Vortag verbuchten Verluste komplett wieder auf und schloss (137.52) 60 Stellen über Vortagsniveau. Der Ausblick hat sich wieder etwas aufgehellt, der MACD knabbert an der Signallinie. Im Wochenchart überwiegen negative Aspekte, die Indikatoren zeichnen jedoch teilweise ein überverkauftes Bild. Unterstützung sehen wir bei 137.18, 136.96 (Fibonacci von 136.59 bis 137.55), im Bereich 136.63/59 (Tief v.27./26.03.), bei 136.32 (Tief v. 22.03.) und 136.20 (61.8 %- Retracement von 137.70 bis 135.27). Widerstände liegen bei 137.55/59 (Hoch v. 27./26.03.), im Bereich 137.70/75 (Hoch v.23.03./Tief v. 13.03.), bei 138.14 (Tief v. 09.03.), 138.36 (Trendlinie) und 138.64 (Monatstrend).
Unterstützungen 137.18 136.96 136.63
Widerstände 137.59 137.75 138.14
Disclaimer
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.

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Datum: 28.03.2012 - 08:42 Uhr
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