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Trading - Range: 136.26-137.75

ID: 602107

Tendenz: freundlich

(LifePR) - Die Einkaufsmanager in Frankreich, Deutschland und der gesamten Eurozone stellen sich auf schwierigere Zeiten ein. Die Umfrageergebnisse für März lagen sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch dem Dienstleistungssektor teilweise deutlich unterhalb der Erwartungen. Fast hat es den Anschein, dass Konjunktursorgen jetzt Ängste um den Bankrott eines europäischen Schuldenlandes ablösen und die Risikoaversion an den internationalen Finanzmärkten neu entfachen. Vor diesem Hintergrund verwundert die Aussage von EZB- Präsident Draghi, das Schlimmste der Schuldenkrise liege hinter uns.
Qualitativ hochwertige Staatsanleihen profitierten mit abnehmender Risikoneigung von ihrem Status als sicherer Hafen. Die Kurse deutscher Bundesanleihen legten angeführt von langen und mittleren Fälligkeiten weiter zu.. Bonds der EU- Peripherie standen dagegen zunehmend unter Verkaufsdruck. Die Risikoaufschläge 10-jähriger italienischer (5.07 %), spanischer (5.45 %) und portugiesischer (12.04 %) Anleihen weiteten sich gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen um 12-15 BP aus. Staatsanleihen aus Frankreich (2.97 %), Belgien (3.35%) und den Niederlanden (2.47 %) verloren 4, 9 und 8 BP.
US- Bonds reagierten kaum auf Wirtschaftsdaten und die schwächeren Aktienbörsen. Die Renditen amerikanischer Staatsanleihen liegen gegenüber dem Vortag auf unverändertem Niveau.
Der Bund- Kontrakt (136.99) schloss 58 Stellen fester, Schatz (110.20) und Bobl (123.40) gingen 4 bzw. 30 Ticks höher aus dem Markt. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fiel auf 1.92 %, der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen ermäßigte sich auf 166 BP. 10-jährige USTreasuries rentieren einen BP höher bei 2.29 %, der JGB- Future (141.67) legt 10 Ticks zu. Der Euro verbilligt sich auf 1.32 Dollar, der Preis für das Barrel Öl fällt auf 105.5 Dollar.
Mit dem Wirtschaftsvertrauen Frankreichs (93 nach 92), den Einzelhandelsumsätzen Italiens (-0.1 %/-3.4 %) und den Neubauverkäufen (325K) in den Vereinigten Staaten stehen heute nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die zudem das Marktgeschehen kaum beeinflussen dürften.




In Großbritannien ist das landesweite Verbrauchervertrauen im Februar überraschend von 47 auf 44 Punkte gesunken.
Am Primärmarkt sind heute keine Transaktionen staatlicher europäische Schuldner vorgesehen. Das amerikanische Schatzamt begibt in der kommenden Woche 2-, 5- und 7- jähriger Treasuries im Volumen von 99 Mrd. USD. Außerdem steht bisher nur die Auktion italienischer BTPs und CCTeu im Volumen von 8-9 Mrd. Euro auf der Agenda.
Die WL Bank begab einen 10-jährigen Hypothekenpfandbrief im Volumen von 500 Mio. Euro zu bei Midswap +26 BP.
Technik:
Der Bund- Future setzte die Korrektur die Korrektur nach dem kräftigen Abschwung der Vorwoche weiter fort, markierte ein Tageshoch bei 137.26 und schloss (136.99) 58 Stellen über Vortagsniveau. Die Indikatoren drehen nach oben, der MACD steht kurz vor einem Kaufsignal. Im Wochenchart ist der seit einem Jahr gültige Aufwärtstrend bei 138.92 aber weiter außer Reichweite. Entsprechend dürften Erholungsphasen in Erwartung weiterer Kursverluste weiter zum Verkauf genutzt werden. Unterstützung sehen wir bei 136.51 (Hoch v. 21.03.), 136.26, 136.03 (Fibonacci von 135.27 bis 137.26), 135.89 (Hoch v.20.03.), 135.74 (61.8 %- Fibonacci von 135.27 bis 136.51), 135.45 (Tief v. 20.03.) und im Bereich 135.30/27 (Tief v. 21./19.03.). Widerstände liegen bei 137.17 (50 %- Retracement von 139.06 bis 135.27), 137.26 (Hoch v. 22.03.), 137.41 (Tief v. 01.03.) und im Bereich 137.67/75 (Hoch v.14.03./Tief v. 13.03.).
Unterstützungen: 136.51 136.26 136.03
Widerstand: 137.17 137.26 137.67/75

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Datum: 23.03.2012 - 09:17 Uhr
Sprache: Deutsch
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