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Dax legt nach Griechenland-Entscheidung eine Verschnaufpause ein /Ölpreis klettert auf ein neues neun-Monats-Hoch / EU-Staaten fordern G20 zur Aufstockung der IWF-Mittel auf

(LifePR) - Von konjunktureller Seite sind heute zunächst die ersten Schätzungen der europäischen Einkaufsmangerindizes des laufenden Monats von Interesse. Überwiegend wird mit leichten Verbesserungen der PMIs gerechnet. Positives Überraschungspotenzial gegenüber den Konsensschätzungen sehen wir nicht. In der deutschen Industrie wäre es der dritte Anstieg in Folge, nachdem im November ein Tief bei 47,9 erreicht wurde, ähnlich die Entwicklung auf europäischer Ebene. Im historischen Vergleich zeigt sich nicht nur der hohe Gleichlauf zwischen Deutschland und der Eurozone, sondern auch der zyklische Gleichklang zwischen Industrie und Servicebereich. Letztlich werden die PMIs auch eine wichtige Indikation für den kommenden ifo-Geschäftsklimaindex (Veröffentlichung am Donnerstag) geben. In diesem Zusammenhang ist das heutige, belgische Unternehmensvertrauen beachtenswert.
Die lange Bereinigungs- und Bodenbildungsphase (seit Anfang 2006) im US-Immobilien- und Bausektor kommt allmählich zu einem Ende. Auch wenn noch nicht von überbordender Dynamik gesprochen werden kann, so sind die Datenveröffentlichungen der letzten Wochen doch ermutigend. Hervorzuheben sind der deutliche Anstieg des Branchenbarometers der NAHB, sowie die Aufwärtstendenz von Immobilienverkäufen und Baubeginnen. Mit den heutigen Daten zu den Eigenheimverkäufen sollte sich diese Entwicklung fortsetzen. Das Plus der Immobilienverkäufe in Kalifornien deutet dies zumindest an.
Aktienmärkte: Nach zähem Ringen haben die EU-Finanzminister ein weiteres Hilfspaket für Griechenland auf den Weg gebracht. Ein entsprechend positiver Ausgang wurde weitestgehend im Vorfeld erwartet, so dass dies bereits in den Aktienkursen eskomptiert war - ganz getreu dem Motto "buy the rumor, sell the fact". Möglicherweise wurde damit gestern der Startschuss für eine seit längerer Zeit überfälligen Zwischenkorrektur gegeben. Nahezu unabhängig von der jeweiligen Marktphase gilt die Devise "Selektion ist Trumpf". Wie dies im Einzelfall aussehen kann, sollen die Grafiken verdeutlichen. Hierbei wurden verschiedene, europäische Indices und der Dow Jones einem Performance-Vergleich über die letzten 3 Monate (linke Grafik) unterzogen. In diesem Zeitraum konnte der schweizerische SMI eine klare Outperformance vollziehen. Dahinter rangieren der M-Dax und der Dax, während der spanische IBEX und der italienische FTSE MIB am schlechtesten abschnitten. Auch bei Einzelaktien (Grafik rechts) gab es gewaltige Unterschiede. Unter den Dax-Werten (seit Jahresanfang) konnte sich die Commerzbank-Aktie (Stand 21.02., 14 Uhr) mit einem Plus von rund 65 % deutlich vom restlichen Feld absetzten. Mit Abstand folgten Daimler (+42 %), BMW (+ 39 %) und Infineon (+34 %). Inhaber der roten Laterne waren die Dt. Telekom und Siemens welche jeweils nur um rund 1,5 % zulegen konnten. Wenig besser sah die Bilanz für E.ON (+1,68 %), Fresenius Medical Care (+2,48 %) und Merck (+4,8 %) aus. Beste Werte aus dem Eurostoxx 50 waren Alcatel-Lucent und Renault, hingegen rangierten Repsol und France Telekom am Ende. Grundsätzlich wird unterstellt, dass Aktien, welche einen starken Trend aufweisen, diesen auch in Zukunft fortsetzen, während entsprechend die schwachen Werte schwach bleiben werden. Die Vorgaben für den heutigen deuten auf eine moderat schwächere Eröffnung hin. Beachtenswerte Unterstützungen für den Dax finden sich bei 6.838 und 6.809 Zählern. Widerstände lassen sich bei 6.951 und 6.971 Punkten definieren.




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Datum: 22.02.2012 - 08:52 Uhr
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