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Schulen aktiv gegen Gewalt

ID: 471878

(ots) - Prügeln, ausgrenzen, mobben: Gewalt ist ein
drängendes Problem an vielen Schulen - und eines, das die meisten von
ihnen offensiv angehen. Denn schon mehr als zwei Drittel aller
Schulen in Deutschland setzen auf Präventionsmaßnahmen: Kollegien
bilden sich fort, Lehrer werden zu Mediatoren, sie lernen Konzepte
und Instrumente anzuwenden wie den Klassenrat oder No Blame Approach.

Mal eben einen Kollegen zur Weiterbildung schicken, um ihn
anschließend als Präventionsexperten in der Schule einzusetzen, ist
wenig hilfreich, macht Helmolt Rademacher, Leiter des hessischen
Projekts "Gewaltprävention und Demokratielernen" (GuD) klar. "Am
erfolgreichsten sind Gewaltpräventionen, wenn es gelingt, Konzepte
des sozialen Lernens nachhaltig im System Schule zu verankern."

Ein erster Schritt: die schulinterne Fortbildung. Dazu bereist die
Pädagogin und Mediatorin Gisela Blümmert Schulen in ganz Deutschland
und lässt die Kollegien in Workshops die verschiedenen Konzepte
erproben, von der konstruktiven Konfliktlösung, bei der Kinder
lernen, selbst Lösungen zu finden, bis zum Nulltoleranzgespräch für
harte Mobbing-Fälle.

Untersuchungen belegen bereits die Wirkung einzelner Programme. So
führt etwa die Intervention mit No Blame Approach in rund 87 Prozent
der Fälle zu einem nachhaltigen Ende der Mobbing-Aktion, ergab eine
Studie des Bundes für soziale Verteidigung. Je nach Art der Schule
und der Konflikte sind aber auch andere Konzepte oder eine Mischung
aus verschiedenen Ansätzen angesagt. Einen aktuellen Überblick über
die gängigsten Methoden geben Marion Altenburg-van Dieken und Helmolt
Rademacher in ihrem eben erschienenen Buch "Konzepte zur
Gewaltprävention in Schulen".

Lesen Sie den gesamten Beitrag auf
www.bildungsklick.de/perspektive-bildung

Über Perspektive: Bildung





Das Projekt Perspektive: Bildung will den öffentlichen Diskurs
über Bildung in Deutschland fördern. Perspektive: Bildung
dokumentiert den Bildungsalltag ebenso wie aktuelle wissenschaftliche
und bildungspolitische Diskussionen und Entwicklungen sowie
herausragende Projekte und entwickelt Visionen vom Lernen in der
Zukunft.



Pressekontakt:
Judith Krieg
Cornelsen Verlag
Tel.: 030/89 78 51 86
judith.krieg(at)cornelsen-schulverlage.de
www.cornelsen.de/presse
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Datum: 01.09.2011 - 10:54 Uhr
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