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Vorsicht Zecken! / VIER PFOTEN rät: Wachsamkeit schützt Hund und Katze

ID: 471084

(ots) - Zecken stellen nicht nur im Frühling und Sommer
eine Gefahr dar, sie sind auch bei niedrigen Temperaturen aktiv. Die
Blutsauger können als Überträger von Krankheiten nicht nur dem
Menschen, sondern auch Heimtieren gefährlich werden. "Auch in
Norddeutschland steigt die Zahl der Infektionen mit Borreliose, FSME
und Babesiose", warnt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin bei VIER
PFOTEN. Fachleute schätzen, dass mittlerweile jede vierte Zecke
Trägerin von Krankheitserregern ist.

Die Babesiose, auch "Hunde-Malaria" genannt, wird durch die
sogenannte Auwaldzecke übertragen. Erste Symptome sind Erschöpfung
und Appetitlosigkeit, die sich bis zur Blutarmut (Anämie) mit Fieber
und Lethargie steigern können. Im Verdachtsfall sollte sofort der
Tierarzt aufgesucht werden - ohne Behandlung verläuft die Erkrankung
tödlich!

Das gilt auch für die Gehirnhautentzündung FSME
(Frühsommer-Meningo-Enzephalitis). Auch hier sind Schwäche und
Schläfrigkeit erste Warnsignale, gefolgt von hohem Fieber und
Krampfanfällen. Allerdings wird FSME meist nur bei immunschwachen
Tieren diagnostiziert. Borreliose kann im Frühstadium durch eine
Behandlung mit Antibiotika geheilt werden. Ohne Behandlung kommt es
zu Fieberschüben, Müdigkeit und Gelenkentzündungen, die schließlich
zu Lähmungen führen. Eine Impfung ist empfehlenswert, bietet jedoch
leider keinen hundertprozentigen Schutz.

Birgitt Thiesmann rät: "Nach jedem Freilauf sollte der Körper von
Hund und Katze gründlich untersucht werden. Entdeckte Zecken sind
sofort zu entfernen. Darüber hinaus schützen "Spot-on"-Präparate vom
Tierarzt. Sie werden in den Nacken geträufelt, das Tier kann sie
nicht ablecken. Es gibt Präparate, die sowohl abwehrend als auch
abtötend gegen Zecken wirken. Vorsicht ist bei dem Wirkstoff
"Permethrin" geboten: Während Hunde das Präparat sehr gut vertragen,




ist es für Katzen giftig. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung genau und
behandeln Sie Hunde und Katzen nicht mit dem gleichen Mittel. Vor
allem bei Katzen sind die "Spot-on"-Präparate den
Parasitenschutz-Halsbändern vorzuziehen, da die Katze beim Streunen
und Klettern am Halsband hängen bleiben kann. Trotzdem garantieren im
Handel angebotene Halsbänder keine hundertprozentige Sicherheit.



Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Birgitt Thiesmann
Heimtierexpertin
Tel.: 0178 399 2410

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Datum: 31.08.2011 - 12:55 Uhr
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