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KTM feiert auf dem Schleizer Dreieck mit Matej Smrz und Martin Bauer Doppelerfolg in der IDM SUPERBI

ID: 457516

(ots) - KTM hat auf dem Schleizer Dreieck einen
Doppelerfolg gefeiert. Am Sonntag (7. August) gingen die Siege an
Matej Smrz aus der Tschechischen Republik und Martin Bauer aus
Österreich. 32.500 Zuschauer sahen auf der Naturrennstrecke zwei
Läufe der IDM SUPERBIKE, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein
können: Der erste Lauf wurde als Regenrennen gestartet, doch
trocknete die Strecke ab und Smrz holte sich den Sieg vor dem
Australier Damian Cudlin (BMW) und Markenkollege Bauer. Das zweite
Rennen fand unter besten Motorsport-Bedingungen statt, dieses Mal
hieß der Sieger Bauer - vor Cudlin und Karl Muggeridge (Honda).

Die Pole Position am Samstag hatte sich noch der Berliner Dario
Giuseppetti auf einer Ducati 1098R gesichert. Doch der Mann aus dem
Technogym Racing Team powered by Hertrampf hatte am Sonntag das Glück
nicht auf seiner Seite: Im ersten Lauf stürzte er per Highsider und
zog sich Brüche am linken Bein zu. Das Rennen wurde abgebrochen.
Insgesamt wurden die Nerven der IDM SUPERBIKE-Piloten vor diesem
ersten Lauf stark auf die Probe gestellt. Zunächst hatte sich der
Start um 45 Minuten verzögert, da das vorangegangene Rennen des
Yamaha R6 Dunlop Cups aufgrund einer Kraftstoffspur abgebrochen
werden musste. Diese galt es zu beseitigen, um den 25 Akteuren der
höchsten deutschen Motorradrennsport-Klasse die bestmöglichen
Voraussetzungen zu schaffen. Hinzu kam noch, dass es in Schleiz am
Vormittag zu regnen begonnen hatte. Dann kam noch der Abbruch und
Neu-Start hinzu.

Smrz holt Sieg in Lauf 1

Mit reichlich Verspätung war es dann der amtierende Meister
Muggeridge, der den besten Start erwischte. Aber schon auf der ersten
Runde wurde er vom Australier Cudlin kassiert, der sich anschickte,
sich vom Feld zu lösen. Während Muggeridge zurückfiel, holte der
Tscheche Smrz mit seiner KTM RC8 R auf. Schließlich klebte er ab




Rennhalbzeit an den Hinterrädern von Jörg Teuchert (Yamaha) und
Cudlin. Ein paar Runden lang studierte Smrz die Gegner, dann ging er
in Runde elf am ehemaligen Champion Teuchert vorbei. Wenig später
schied der mittels Sturz aus dem Rennen aus. Erst auf den letzten
Metern machte Smrz richtig ernst. Schon zuvor hatte er ein paar Mal
versucht die BMW S1000RR von Cudlin zu kassieren, aber der konnte
kontern. In der vorletzten Runde aber tauschte die Führung und der
jüngere Bruder von Superbike WM-Pilot Jakub Smrz konnte seinen
Vorsprung noch auf 2,6 Sekunden ausbauen. Rang drei ging an Bauer,
der ein verhaltenes Rennen fuhr. Der zweifache IDM SUPERBIKE-Champion
wartete ab und schob sich Platz um Platz nach vorn. Am Ende wurde er
mit Rang drei und weiteren 16 Zählern für die Gesamtwertung belohnt.
Rang vier ging an Muggeridge vor Ghisbert van Ginhoven, Stefan Nebel,
Kevin Wahr, Gareth Jones, Lokalmatador Sascha Hommel und Didier
Grams.

Der erste Lauf war von Reifenpokern geprägt. Während Cudlin mit
einer weicheren Regenreifen-Mischung losgefahren war, hatte Smrz auf
die härtere vertraut und wurde dafür am Ende belohnt. Auch Grams
hatte gepokert und auf eine Intermediate-Mischung gesetzt, welche ihm
entscheidend bei seinem zehnten Platz half. Andersherum erging es
Steven Michels auf der Suzuki, der komplett auf Slick-Reifen gesetzt
hatte. Doch da es in den ersten drei Runden doch noch etwas regnete,
war sein Rückstand am Ende auf trockener Strecke schon zu groß, um
etwas zu reißen. Einen guten Einstand in der IDM SUPERBIKE feierte
auch Daniel Kartheininger. Bis Anfang des Jahres noch in der
125ccm-Klasse der Weltmeisterschaft unterwegs gewesen, wagte er am
Schleizer Dreieck den Aufstieg auf eine 1200ccm große KTM RC8 R. Im
ersten Rennen fuhr er als 15. in die Punkteränge, bekam aber als
Gaststarter keine Zähler gut geschrieben.

Bauer souverän zum Sieg

Martin Bauer drückt dem Nachmittagsrennen seinen Stempel auf. Der
Österreicher bog schon als Erster in die erste Kurve ein, setzte sich
sofort vom Feld ab, stellte einen neuen Rundenrekord auf und fuhr
souverän kontrolliert mit einem Sieg nach Hause. Schon nach wenigen
Runden hatte er sich eine Ziel-Geraden-Länge Vorsprung auf die
Verfolger Cudlin und Muggeridge herausgefahren. Die beiden Australier
waren chancenlos.

Doch Cudlin und Muggeridge fuhren ihr eigenes Rennen. Die beiden
BMW S1000RR- und Honda CBR1000RR-Piloten hielten die Spannung bis zum
Schluss offen. Erst in der letzten Kurve und im darauf folgenden
Sprint zur Ziellinie entschied sich der Lauf - zu Gunsten von Cudlin.
Muggeridge war zwar als Erster aus der letzten Kurve herausgekommen,
ging aber etwas zu früh ans Gas, hatte dadurch einen heftigen
Rutscher und verlor wichtige Zeit. Dies gab Cudlin die Möglichkeit im
Sprint zur Ziellinie mi 0,020 Sekunden den besseren Ausgang für sich
zu verbuchen.

Relativ offen blieb auch der Kampf um Rang vier, wobei die dort
fahrenden Akteure sich kaum gegenseitig attackieren konnten. Wie auf
die Perlenschnur aufgefädelt donnerten Gareth Jones, Matej Smrz und
Stefan Nebel über die Ziellinie. Sascha Hommel hatte die Pace in den
letzten Runden nicht mehr mitgehen können, verstand es aber, seinen
Yamaha Motor Deutschland-Teamkollegen Jörg Teuchert hinter sich zu
halten. Filip Altendorfer und Barry Veneman machten die Top Ten rund.

Bauer konnte am Schleizer Dreieck seine Führung in der
Meisterschaft festigen. Der KTM-Pilot liegt mit 187 Zählern an der
Spitze und hat 24 Punkte Vorsprung auf Muggeridge (163). Doch auch
Cudlin (160) und Smrz (155) gehören noch zum engeren Kreis der
Favoriten - vor allem wenn man bedenkt, dass als nächstes das Rennen
auf dem Red Bull Ring (19. - 21. August) bei Zeltweg ansteht. Diese
Strecke ist 2011 neu im Kalender der IDM SUPERBIKE.

Stimmen der Sieger:

Matej Smrz: Wir haben einen anderen Reifen als Damian (Cudlin)
gewählt. Ich denke vorn war es für alle gleich, aber der
Hinterreifen, da gab es Optionen. Ich denke, dass Martin (Bauer) und
ich diejenigen waren, die die Medium-Mischung aufzogen. Und im Rennen
konnte man das dann sehen. Am Anfang war es ein wenig nässer und es
begann auch wieder ein klein wenig zu regnen. Aber nach fünf Runden
hörte es auf und die Strecke wurde trockener und trockener. Damian
fuhr eine gute Pace, aber ich kam an ihn ran und als ich dann sah,
dass er trotz seiner BMW-Power in jeder Kurve am Rutschen war, wusste
ich, dass es nicht möglich sein würde, dass er so zu Ende fährt. Und
ich denke er realisierte das in den letzten Runden auch. Ich denke
daher, dass die Reifenwahl entscheiden war. Für mich war es perfekt.
Am Sachsenring hatten wir etwas Pech, dann war der Salzburgring, wo
wir ein paar Probleme mit dem Motorrad hatten. Aber jetzt sind wir
wieder in der Position, wo wir sein müssen. Danke an alle und auch
Danke an mein Team.

Martin Bauer: Ich bin gestern keine Qualifyer gefahren, sondern
nur mit Rennreifen und daher wusste ich, dass wir für das Rennen sehr
sehr gut aufgestellt sind. Für das erste Rennen war es natürlich
etwas schwierig, wir haben versucht uns da etwas aus der Affäre zu
ziehen. Es war sehr tricky da draußen. Ich habe im Hinblick auf die
Meisterschaft einfach nichts riskiert und versucht so viele Punkte
wie möglich mitzunehmen. Das hat sensationell geklappt. Im zweiten
Rennen sah es nicht schlecht aus. Nach dem Start war ich noch etwas
vorsichtig, weil man nach so einem Regenguss nie weiß, wie sich die
Strecke verhält. Doch in der ersten fliegenden Runde habe ich gleich
einmal richtig gezogen und habe gesehen, dass die Pace stimmt. Dass
die dann aber so hoch war, da war ich selber überrascht. Ich musste
ein Mal auf den Laptimer draufklopfen, weil ich es nicht geglaubt
habe, wie schnell das wirklich ist. Es freut mich sehr, vor allem
auch, weil in der Vergangenheit sehr viel über die KTM diskutiert
worden ist. Aber hier konnten wir demonstrieren - auf einer Strecke,
wo es nicht so sehr auf Leistung ankommt, sondern auf viel mehr
rundum ums Motorrad - dass wir auch hier schlagkräftig sind. Sowohl
im Trockenen, als auch im Nassen. Das zeigt, dass die KTM
mittlerweile ein Top-Motorrad geworden ist und ich denke es bleibt
einem nichts anderes übrig, als das so langsam mal zu akzeptieren."

Ergebnisse IDM SUPERBIKE:

11. Lauf: 1. Matej Smrz (CZE/KTM) 25:38,219 Min., 2. Damian Cudlin
(AUS/BMW) 2,624 Sek. zur., 3. Martin Bauer (AUT/KTM) 12,957 Sek.
zur., 4. Karl Muggeridge (AUS/Honda) 19,058 Sek. zur., 5. Ghisbert
van Ginhoven (NED/BMW) 23,651 Sek. zur., 6. Stefan Nebel
(Velbert/KTM) 24,354 Sek. zur.

12. Lauf: 1. Bauer 28:56,719 Min., 2. Cudlin 5,421 Sek. zur., 3.
Muggeridge 5,441 Sek. zur., 4. Gareth Jones (AUS/BMW) 8,843 Sek.
zur., 5. Smrz 9,504 Sek. zur., 6. Nebel 10,017 Sek. zur.

IDM-Stand (nach 12 von 16 Läufen): 1. Bauer 187, 2. Muggeridge
163, 3. Cudlin 160, 4. Smrz 155, 5. Michael Ranseder (AUT/BMW) 129,
6. Dario Giuseppetti (Berlin/Ducati) 109

Markenwertung (nach 12 von 16 Läufen): 1. KTM 364 2. BMW 362, 3.
Honda 203, 4. Yamaha 164

Weitere Informationen und Pressefotos finden Sie auf der
IDM-Homepage unter www.idm.de .

Text: Toni Börner



Pressekontakt:
IDM Int. Deutsche Motorradmeisterschaft
Wolfgang Mihan
Telefon: 0172-3505086
Email: presse(at)idm.de
Twitter: IDMpress

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Datum: 07.08.2011 - 20:20 Uhr
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