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Westdeutsche Zeitung: Borussia Mönchengladbach vor der Jahreshauptversammlung - Vom emotionalen Pote

ID: 414940

(ots) - Die Marketing-Abteilung von Borussia
Mönchengladbach darf sich entspannt zurücklehnen. Der Verein bewirbt
sich aus sich heraus. Mal mehr, mal weniger glanz-, aber stets
geräuschvoll. Kaum ist dem Fußball-Personal die Rettung gelungen,
schon entscheidet sich das Schicksal des Vereins auf der
Jahreshauptversammlung ein zweites Mal. Zumindest das der handelnden
Personen, die Trainer und Sportdirektoren holen und wieder feuern,
den Verein runderneuern oder eben auch nicht - und am Ende doch
wieder nur am Tabellenstand gemessen werden. Gladbach ist gerettet,
also alles in Ordnung im Fohlenland?

Mitnichten. Zwei oppositionelle Gruppen rütteln am Thron des seit
2004 regierenden Präsidenten Rolf Königs, weil die Borussia dessen
Versprechen von einst zufolge längst europäisch spielen müsste.
Stattdessen: Steter Abstiegskampf, Trainer-Entlassungen, Frust und
Fan-Leid. Wie in Frankfurt, wie in Stuttgart, Hamburg oder Köln
formiert sich der Widerstand von unten gegen die Kräfte ganz oben.
Ein Fußball-Bundesligist führt zwar Umsätze wie ein mittelständisches
Unternehmen, ist in seinem emotionalen Potenzial aber mit nichts zu
vergleichen. Wer den Klub liebt, will mitreden. In Gladbach könnte
das möglich werden: Mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit würden
entscheidende Posten durch dann beschlossene Satzungsänderungen
künftig von den Mitgliedern bestimmt.

Aber will man das - ganz abgesehen von den präsentierten
Alternativen wie Horst Köppel und Stefan Effenberg - wirklich?
Emotionalität ist selten ein guter Ratgeber bei Erfolg versprechenden
Entscheidungen. Das gilt im Leben wie im Fußball. In Köln arbeitet
Sportdirektor Volker Finke derzeit daran, dem FC ein Stück dieser
Emotionalität zu rauben. Weil Klüngel und Kult den Verein nicht
voran, sondern abwärts geführt haben. Die Bundesliga beweist




regelmäßig, dass Professionalität wichtiger ist als
Vereinsidentifikation, im besten Fall das eine im anderen aufgeht.
Und dass sich Bewertungen langfristiger Konzepte von aktuellen
Tabellenständen freimachen sollten. Wem der Fan diese Sicht auf die
Dinge zutraut, den sollte er unterstützen. Mitreden könnte dann auch
vertrauen heißen.



Pressekontakt:
Westdeutsche Zeitung
Sportredaktion
Telefon: 0211/ 8382-2360
redaktion.sport(at)westdeutsche-zeitung.de

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Datum: 27.05.2011 - 20:25 Uhr
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