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Drohender Fachkräftemangel: 2030 steigt der Altenquotient auf 50

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Industriestandard in Deutschland nur haltbar, wenn auch der Industrieservice stimmt


(IINews) - Wiesbaden/Düsseldorf, 25. Mai 2011 - Der Industrieservice ist ein rasant wachsender Wirtschaftsbereich, mit einem Marktvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland und rund 100 Milliarden Euro in Europa. Rund 170.000 Techniker sind in Deutschland in diesem Bereich beschäftigt. Sie sind zuständig für Instandhaltungen, Industriemontagen, technische Reinigung, und sie unterstützen die Produktion und interne Logistik der Unternehmen (Quelle: WVIS).

Auch langfristig wird dieser Wirtschaftsbereich an Bedeutung gewinnen, da Industrieanlagen und Arbeitsumfelder immer komplexer werden. Davon ist auch Martin Hennerici, Vorstandsmitglied im Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS)überzeugt. In einem Bericht der MM Maschinenmarkt sagt er: "Unsere Vision ist es, den Industrieservice salonfähig zu machen. Der Industriestandard in Deutschland ist nur haltbar, wenn auch der Industrieservice stimmt".

Doch die Gesellschaft in Deutschland altert. Das Statistische Bundesamt hat gerade das Heft "Demografischer Wandel in Deutschland" herausgegeben. Es zeigt, wie sich Größe, Zusammensetzung und regionale Verteilung der Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten entwickeln. Im Jahr 2009 kamen auf 100 Personen im Erwerbsalter genau 34 Personen im Rentenalter. Dieser so genannte Altenquotient lag 1970 noch bei 25, 2030 dürfte er auf mehr als 50 steigen.

Und das stellt auch die Unternehmen im Industrieservice vor neue Herausforderungen, auch sie befürchten einen stärker werdenden Fachkräftemangel. Michael Schmitz ist Sprecher im Arbeitskreis Personal im WVIS. In einer Präsentation zum Thema Personalentwicklung und Zukunftssicherung skizziert er wesentliche Probleme: Allein im Jahr 2009 haben die Unternehmen 8,2 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen. Viele freie Stellen konnten sie nicht besetzen, weil sich nur wenig Bewerber vorstellten und diese meist schlecht qualifiziert waren.





Doch es gibt Lösungsansätze. An den öffentlichen Universitäten entstehen die ersten Studiengänge, die sich speziell auf die Branchenbedürfnisse konzentrieren. Die Fachhochschule Dortmund bietet mittlerweile den Studiengang Service Engineering an. Die Studenten können sich dort spezialisieren - entweder auf die Instandhaltung von Gebäuden oder von Produktionsanlagen.

Auch viele Serviceunternehmen eröffnen ihre eigenen Schulungszentren. Zu ihnen zählt der baden-württembergische Lösungsanbieter Bizerba. "In unserem Schulungszentrum in Balingen bieten wir Weiterbildungen an. Unsere eigenen Techniker schulen sich dort im Umgang mit moderner Wäge- und Datentechnik. Auch die Mitarbeiter von Unternehmen, in denen unsere Technik installiert wird, können am Ausbildungsprogramm teilnehmen", sagt Robert Keller, Director Business Services bei Bizerba. Auch das Unternehmen Buchen Umweltservice verfügt seit 2008 über ein eigenes Weiterbildungszentrum im nordrhein-westfälischen Voerde.

Interessiert man sich für Gütesiegel, gerät man schnell in den Normendschungel. Es existieren über 160 verschiedene Gütezeichen. Experten beobachten jedoch, dass sich internationale Qualitäts- und Sicherheitsstandards etablieren, da Unternehmen in der Produktion vergleichbare Anforderungen entwickeln.

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Datum: 25.05.2011 - 12:43 Uhr
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