Leiharbeit bietet Unternehmen, aber auch Mitarbeitern manchen Vorteil
(IINews) - Unter Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet man das Verleihen eines Arbeitgebers, des Arbeitskraftverleihers, von seinem Mitarbeiter, dem Leiharbeiter, an eine dritte Partei, den Entleiher, der diesen befristet oder zeitlich unverbindlich beschäftigt. Zeitarbeit Deutschland hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem populären Anstellungs- und Personalmodell unter den Firmen entwickelt. Doch auch Arbeitnehmer können von Zeitarbeit profitieren, denn sie lernen die unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen und Arbeitsbereiche kennen, haben zugleich die Chance, ihre Talente und ihre beruflichen Interessen genauer zu definieren. Die Registrierung über die unzähligen Zeitarbeitsfirmen in der Bundesrepublik erfolgt überaus unbürokratisch und einfach: Nach wenigen Wochen finden die profitorientierten Jobvermittler schnell eine erste Stelle, die zu dem Bewerber passen könnte. Stellenangebote gibt es aufgrund der großen Popularität der Zeitarbeit in großer Zahl. Ein herkömmlicher Prozess von der Bewerbung bis zur zeitlich begrenzten Anstellung sieht so aus, dass zuerst ein Personaldienstleister über die Bundesagentur für Arbeit oder dank Eigeninitiative ausgesucht und diesem nun eine Bewerbung zugesandt wird. Die Verleiherfirma verhandelt derweil mit potentiellen Unternehmen und generiert durch entsprechendes Verhandlungsgeschick in Hinsicht auf den Stundenlohn ihren Gewinn. Der Arbeitnehmer, der in Zeitarbeit tritt, bekommt einen Arbeitslohn über den Lohnarbeitsvertrieb hinaus und bestimmt daher eigenständig, ob er oder sie mit dem angebotenen Stundenlohn, der ausgehandelt wurde, einverstanden ist. Der Hauptvorteil für den Entleiher liegt darin, dass man, im Unterschied zu einem Auftraggeber, durch die Leiharbeit eine Weisungsbefugnis gegenüber dem entliehenen Mitarbeiter der Zeitarbeitsfirma hat. Diese Anstellungsform gilt auch als so beliebt, da der Arbeitgeber stets nur an zeitlich begrenzte Arbeitsverträge gebunden ist und somit in auftragstechnisch schlechteren Zeiten ohne große Probleme dem Zeitarbeiter kündigen kann. Das ist auch der Hauptvorteil gegenüber der Teilzeitarbeit, wo Angestellte eines Unternehmens eine minimierte Stundenanzahl haben, z.B. bei einer Familie. Sie sind in Bezug auf die gesetzliche Regelung ihres Arbeitsverhältnisses Vollzeitmitarbeitern gleichgestellt, können aus diesem Grund nicht so schnell eine Kündigung ausgehändigt bekommen.
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Datum: 19.05.2011 - 19:33 Uhr
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