HAMBURGER ABENDBLATT: Inlandspresse, Hamburger Abendblatt zum HSV
(ots) - Ein Kommentar von Kai Schiller
Die gute Nachricht vorweg: Viel schlimmer kann es für die
leidgeprüften Anhänger des HSV nicht kommen. Spätestens die blamable
0:2-Heimniederlage gegen Freiburg am Sonnabend bestätigte das, was
rund um den Volkspark ohnehin seit Monaten feststeht: Die in die
Jahre gekommene Mannschaft hat keine Zukunft. Neben dem designierten
Sportchef Frank Arnesen, der noch bis Mitte Mai das schöne Leben in
London genießen darf, ist nun vor allem Neu-Trainer Michael Oenning
gefragt. Nur zwei Tage vor der Pleite gegen Freiburg unterzeichnete
der frühere Assistent seinen Vertrag als Cheftrainer. Heute, gerade
mal zwei Tage nach der Niederlage, steht er bereits unter Druck. Dass
die Halbwertszeit für Bundesligatrainer begrenzt ist, wurde in dieser
Saison deutlich. Allerdings wäre es unfair, das desaströse HSV-Jahr
vorrangig Oenning anzulasten. Schließlich muss der Trainer nur das
ausbaden, was ihm die ehemaligen Verantwortlichen des HSV eingebrockt
haben. Oenning muss die richtigen Lehren aus der Saison ziehen. Ist
er erfolgreich, könnte das HSV-Debakel eine echte Chance für den
Verein sein. So muss kritisch hinterfragt werden, ob der bald
37-jährige Zé Roberto bei der geplanten Verjüngung noch eine Rolle
spielen darf. Eigentlich kann es nur eine Antwort geben. Denn, und
das ist die schlechte Nachricht zum Schluss: Man wird nicht jünger.
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Datum: 01.05.2011 - 18:49 Uhr
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