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Die Kriegstreiber von nebenan

Deutschland und der Terror im Kongo / SWR-Dokumentation am 4. Ma

ID: 389502

(ots) - Der Ruander Ignace M. war bis zu seiner
Verhaftung in Deutschland Präsident und politischer Führer der
Hutu-Miliz FDLR, der sogenannten demokratischen Befreiungsfront
Ruandas. Präsident einer der mörderischsten Rebellengruppen, die im
Nordosten des Kongo marodiert. Der Ruander lebte unbehelligt in
Mannheim und soll den Krieg im Kongo per Laptop und Handy gesteuert
haben. Das behauptet die Anklage: Verbrechen gegen die
Menschlichkeit, Kriegsverbrechen. Auch sein Stellvertreter, Straton
M., lebte viele Jahre als netter Nachbar im schwäbischen Neuffen. Der
Film "Die Kriegstreiber von nebenan. Deutschland und der Terror im
Kongo" lässt am 4. Mai 2011 im Ersten die Opfer zu Wort kommen -
Kindersoldaten, junge Mädchen, die vergewaltigt wurden, und
entwaffnete Söldner des Terrorregimes, die den Angeklagten Ignace M.,
ihren ehemaligen Führer, im Kongo getroffen haben.

Der Film von Susanne Babila fragt, warum deutsche Behörden nicht
früher auf Hinweise reagiert haben, die die brutalen Machenschaften
der beiden mutmaßlichen Kriegsverbrecher aufdeckten. Und er zeigt,
womit sich die Rebellen finanziert haben: mit Gold, Zinn und Coltan,
das auch über deutsche Firmen auf den Weltmarkt kommt. Ohne die
begehrten Rohstoffe klingelt kein Handy, fiepst keine Spielkonsole
und flimmert kein Flachbildschirm. Mit dem Erlös finanzierte die
Terrororganisation ihren Krieg gegen die Zivilbevölkerung im Kongo.
Massaker, Vergewaltigungen, Plünderungen, kurz Kriegsverbrechen in
Afrika sind weit weg - aber die Welt der Elektronik verbindet die
Deutschen mit dem, was dort geschieht. Und obendrein lebten die
Kriegsverbrecher sozusagen Tür an Tür, als harmlose Nachbarn.

Das Erste zeigt den Film am Tag des Prozessbeginns gegen die
beiden mutmaßlichen ruandischen Rebellenführer vor dem
Oberlandesgericht Stuttgart am Mittwoch, 4. Mai 2011, um 23.30 Uhr.




Ein Präzedenzfall für die deutsche Justiz, denn zum ersten Mal wird
nach dem neuen Völkerstrafrecht verhandelt.

Fotos unter www.ard-foto.de. Die Dokumentation steht
akkreditierten Journalisten im passwortgeschützten Vorführraum im
SWR-Presseportal unter www.swr.de/presse zur Verfügung. Auf Wunsch
vermitteln wir gern Interviews mit der Autorin Susanne Babila oder
dem Redakteur Tilman Achtnich. Interessierte Journalisten können
Rezensions-DVDs anfordern. Pressekontakt: Ursula Foelsch, T.
0711/929-1034, ursula.foelsch(at)swr.de

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Datum: 18.04.2011 - 10:50 Uhr
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