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Der Rothirsch - ein vorbildlicher Energiesparer!

ID: 303548

(ots) - Der Rothirsch ist im Winter ein echter
Energiesparer. Er fährt seinen Stoffwechsel so weit herunter, dass
die körpereigene "Heizung" auf Sparflamme läuft. "Die Tiere verharren
oft bewegungslos auf der Stelle und sind in eine Art Winterruhe
verfallen", sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der
Deutschen Wildtier Stiftung.

Die Tiere passen sich im Winter an die Nahrungsknappheit an. Der
Pansen der Wiederkäuer fasst nun 60 Prozent weniger als im Herbst.
Wird die Ruhephase der Tiere jetzt gestört, brauchen sie viel Energie
für die Flucht. "Sie müssen den Stoffwechsel hochfahren und die
Körperheizung wieder anwerfen", erläutert Münchhausen. Doch
bevorzugter "Brennstoff" wie Gräser, Kräuter und Flechten, Eicheln
und Kastanien sind im Winter kaum zu finden. "Notgedrungen knabbern
Rothirsche deshalb an jungen Bäumen und schälen Rinde - mit negativen
Folgen für die Forstwirtschaft."

Durch den Menschen wurde das Rotwild aus der offenen Landschaft
immer weiter in den Wald zurück gedrängt. "Das war der Beginn einer
verheerenden Spirale", sagt Baron Münchhausen. "Das Leben der Tiere
in unseren Wirtschaftswäldern hinterlässt Fraßschäden. Diese führen
zu einer noch intensiveren Verfolgung durch Jagd auch im Winter und
damit zu immer mehr Stress und Energieverbrauch." Deshalb fordert der
Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung: "Jagdfrei für den
Rothirsch ab Silvester - denn der Energiesparer braucht Ruhe."

Die Jagd auf Rotwild im Januar und Februar ignoriert alle
wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wie stark die Tiere den Stoffwechsel
der Außentemperatur anpassen, wurde von Professor Dr. Walter Arnold
von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien schon vor Jahren
eindrucksvoll belegt. Der Rothirsch kann seine Körpertemperatur,
Herzschlag und Atmung in den kalten Wintermonaten stark reduzieren.




Statt 60 bis 70 Schläge in der Minute, schlägt das Rothirsch-Herz
jetzt nur 30 bis 40 Mal. Baron Münchhausen: "Doch nicht nur Jäger,
auch Wanderer und Wintersportler können ganz erheblich stören. Wenn
sie sich abseits der üblichen Routen bewegen, ist der Stress für die
Tiere besonders groß."

Weitere Informationen zum Rothirsch auf
www.DeutscheWildtierStiftung.de und unter www.Rothirsch.org .



Pressekontakt:
Eva Goris, Deutsche Wildtier Stiftung, Billbrookdeich 216, 22113
Hamburg, E.Goris(at)dewist.de, Telefon 040/73339-1874

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Datum: 25.11.2010 - 12:54 Uhr
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