Blutspende-Bereitschaft lässt nach / Sorgen bei den Blutspende-Diensten, denn der Bedarf steigt kont
(ots) - Täglich werden in Deutschland 15000 Blutspenden
benötigt. "In erster Linie geht es nicht um Unfallverletzte, sondern
um Krebspatienten", erklärt Dr. Roland Karl, Institutsleiter Berlin
und Potsdam des DRK-Blutspendedienstes Ost, in der "Apotheken
Umschau". Der Bedarf an Blut und Blutprodukten steigt jährlich um ein
bis zwei Prozent. Das liegt an immer ausgefeilteren Behandlungen,
besonders bei Krebserkrankungen. Die Spendenbereitschaft aber nehme
eher ab als zu, bedauert Karl. Zwar könne etwa ein Drittel der
Bevölkerung Blut spenden, doch tatsächlich stelle sich von den
möglichen Spendern nur jeder Zehnte zur Verfügung. Daher bemüht sich
das DRK intensiv um Aufklärung und betreibt Werbung. Obwohl
Krankenhäuser und Pharmafirmen, die die Blutkonserven abnehmen, diese
bezahlen, verdient das DRK nichts daran. "Mit dem Erlös decken wir
nur unsere eigenen Kosten", erklärt Karl.
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Datum: 18.11.2010 - 08:00 Uhr
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