PHOENIX-News: Susanne Schmidt fordert größere Kontrolle des Bankenwesens - Freitag, 15. Oktober 201
(ots) - Bonn/Frankfurt, 14. Oktober 2010 - Susanne Schmidt
fordert eine größere "aufsichtsbehördliche Kontrolle" des
Bankenwesens. "Diese muss ohne Zweifel verstärkt und anders
strukturiert werden", sagte die Ökonomin in der PHOENIX-Sendung IM
DIALOG (Ausstrahlung am Freitag, 15. Oktober 2010, 24.00 Uhr). Sie
sei "enttäuscht und vielleicht auch ein bisschen ärgerlich" darüber,
was in Bezug auf eine Neuregulierung des Finanz- und Bankenwesens
passiert sei, so die Tochter des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut
Schmidt weiter. Eine Bankenabgabe hält sie für Augenwischerei, eine
Transaktionssteuer sieht sie als sinnvoller an.
Die promovierte Ökonomin Schmidt lebt seit mehr als 30 Jahren in
England und arbeitete als Investmentanalystin und Journalistin. Für
ihr Buch "Markt ohne Moral - Das Versagen der internationalen
Finanzelite" wurde sie Anfang dieses Monats mit dem Deutschen
Wirtschaftsbuchpreis 2010 ausgezeichnet.
IM DIALOG spricht Michael Krons mit Susanne Schmidt außerdem über
die "beängstigende Zeit" zu Beginn der Finanzkrise, Investmentbanker,
übersteigerte Bonuszahlungen und "obszöne Vergütungspakete" in der
Branche sowie das Verhältnis zu ihren Eltern Helmut und Loki Schmidt.
Wiederholungen: Sonntag, 17. Oktober 2010, 11.15 Uhr und am
Montag, 18. Oktober 2010, um 9.15 Uhr.
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Datum: 14.10.2010 - 11:42 Uhr
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