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Leitmotto zum Welttierschutztag: "Rettet die Tierheime!" -

Video-Podcast veröffentlicht (mit

ID: 267812


(ots) -
Den Welttierschutztag (4. Oktober) hat der Deutsche Tierschutzbund
in diesem Jahr unter das Motto "Rettet die Tierheime!" gestellt.
Damit steht die teils existenzbedrohende Lage der Tierheime im
Mittelpunkt rund um den 4. Oktober. Der Deutsche Tierschutzbund
fordert eine bundesweit einheitliche Rahmenregelung für die
Fundtierkostenerstattung sowie einen Finanztopf für dringend
erforderliche Sofortinvestitionen. Einen Höhepunkt der Kampagne
bildete eine Kundgebung vor dem Bundesrat in Berlin am 24. September,
bei der die Vertreter der Tierschutzvereine diese Forderungen
gemeinsam deutlich machten. Hintergrund zur Lage der Tierheime unter:
www.rettet-die-tierheime.de . Impressionen von der Demo
einschließlich Statements der Politiker, die vor Ort waren, enthält
der neue Video-Podcast des Deutschen Tierschutzbundes.

"Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime
öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die
Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch
kostendeckende Zuschüsse zahlen", stellt Wolfgang Apel, Präsident des
Deutschen Tierschutzbundes, klar und fügt an: "Jährlich werden in den
Tierheimen 300.000 Tiere versorgt. Der aktuelle Tagesbestand beläuft
sich auf 90.000 Tiere. Der Staat verschiebt aber immer mehr Aufgaben
auf den gemeinnützigen Tierschutz und lässt diesen dann alleine. Das
geht so nicht weiter, für viele Tierheime ist die Lage
existenzbedrohend. Die Kommunen sind gefordert, mehr Unterstützung zu
geben, finanziell und ideell und auch die Länder und der Bund müssen
helfen."

Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch der
Gesetzgebung, wie z. B. Hundeverordnungen der Länder, die zunehmende
Zahl von Exoten aus privater Hand oder besonders auch die stetige
steigenden Katzenzahlen, stellen den praktischen Tierschutz vor




erweiterte Herausforderungen. Zudem werden immer mehr Tiere - vor
allem alte und kranke - aus finanziellen Gründen abgegeben, was sich
wiederum erschwerend auf die Vermittlungsdauer auswirkt, zumal diese
Tiere mit hohen Kosten wie u.a. Tierarzt verbunden sind. Notwendige
Investitionen beispielsweise in neue Hunde- und Katzenhäuser, oder
auch die Sanierung, können vielerorts nicht realisiert werden.

Der aktuelle Video-Podcast kann auf der Website
www.tierschutzbund.de oder bei iTunes abgerufen werden. Auch wer kein
entsprechendes mobiles Gerät besitzt, kann ihn entweder direkt auf
dem Computer, z. B. über iTunes oder den Quicktime Player, mit
interaktiven Links, Bildern und Kapiteln aufrufen.



Pressekontakt:
Deutscher Tierschutzbund e.V.
- Pressestelle -
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Tel.: 0228-60496-24
Fax: 0228-60496-41
E-Mail: presse(at)tierschutzbund.de

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Datum: 01.10.2010 - 10:54 Uhr
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