BP-Chefökonom Christoph Rühl im WDR-Interview: Forderung nach weltweit einheitlichen Sicherheitsstan
(ots) - Der britische Ölkonzern BP fordert als eine
Konsequenz aus der Katastrophe im Golf von Mexiko weltweit
einheitliche Sicherheitsstandards für Tiefseebohrungen. BP-Chefökonom
Christoph Rühl erklärte im WDR-Hörfunk, dass sich eine Katastrophe
wie die im Golf von Mexiko jederzeit wiederholen könnte. "Was hier
passiert ist, kann und wird auch immer wieder passieren; dass einfach
alles schiefgeht, was nicht schiefgehen soll," so Rühl wörtlich. Die
Technik der Tiefseebohrung sei überall gleich und es sei nicht
einzusehen, "warum man das Risiko durch verschiedene nationale
Systeme noch erhöht". Eine große Gefahr sieht der BP-Spitzenmanager
auch in der unterschiedlichen technischen und finanziellen
Ausstattung der verschiedenen Ölfirmen, die im Bereich der Tiefsee
arbeiten. "Was passiert, wenn es eine kleine Firma trifft, die die
Folgen nicht tragen kann - oder eine große, die sie nicht tragen
will?" Diese Frage sei völlig ungeklärt. Eine Lösung könnte nach
Auffassung von Rühl die Schaffung eines branchenweiten
Sicherheitsfonds sein.
Das vollständige Interview mit Christoph Rühl ist am Samstag,
24.7.2010, um 18.05 Uhr in der WDR 5-Sendung "Profit" zu hören.
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Pressekontakt:
Stefanie Schneck
WDR Pressestelle
Telefon 0221 220 2075
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Datum: 23.07.2010 - 11:52 Uhr
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