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Übergewicht in Deutschland: Durchschnittsgewicht steigt auf 78,3 Kilogramm bei unveränderter Körpergröße—53,4 Prozent liegenüber dem Grenzwert

ID: 2266572

Die Erstergebnisse des Mikrozensus 2025 weisen ein Durchschnittsgewicht von 78,3 Kilogramm aus, nach 77,0 Kilogramm im Jahr 2017. Die mittlere Körpergröße blieb mit 1,73 Metern nahezu konstant—der Zuwachs entfällt vollständig auf das Gewicht.


(PresseBox) - Der statistische Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilogramm. Laut den Erstergebnissen des Mikrozensus 2025, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat, ist die mittlere Körpergröße über die vergangenen Jahre praktisch unverändert geblieben. Das Gewicht dagegen ist gestiegen: von 77,0 Kilogramm im Jahr 2017 über 77,7 Kilogramm im Jahr 2021 auf nun 78,3 Kilogramm.

Das sind 1,3 Kilogramm in acht Jahren— eine Größenordnung, die im Alltag niemand bemerkt und die sich in der Statistik trotzdem klar abbildet. Sie erklärt zugleich, warum Ernährungsformen mit festen Regeln so stabil nachgefragt werden: Wer eine schleichende Verschiebung korrigieren will, greift eher zu einem Rahmen alszu einem Vorsatz. Ein solcher Rahmen setzt am Zeitpunkt an, wie beimintermittierenden Fasten für Einsteiger.

Ein zweiter Zugang verändert nicht den Zeitpunkt, sondern die Zusammensetzung der Mahlzeiten. Diesem Muster folgt dietypgerechte Low-Carb-Ernährung mit Rezeptbasis. Das Fachportal der Provimedia GmbH bündelt beide Ansätze.

Was der Mikrozensus 2025 ausweist

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ergibt sich für das Jahr 2025 folgendes Bild:

Bei 53,4 Prozent der Erwachsenen lag der Body-Mass-Index (BMI)über 25 — der Wert, ab dem die Weltgesundheitsorganisation von Übergewicht spricht.

Als adipös, also mit einem Wert über 30, galten 17,9 Prozent.

Bei den Männern lag der Anteil mit einem Wert über 25 bei 62,6 Prozent, adipös waren 19,9 Prozent.

Bei den Frauen betrug der Anteil 43,8 Prozent, adipös waren 15,8 Prozent.





Die mittlere Körpergröße lag bei 1,73 Metern, das mittlere Gewicht bei 78,3 Kilogramm.

Die Lücke zwischen den Geschlechtern ist größer als die Bewegung über die Zeit

Bemerkenswert ist weniger der Anstieg als der Abstand: Zwischen Männern und Frauen liegen bei dieser Quote 18,8 Prozentpunkte — 62,6 gegenüber 43,8 Prozent. Der Zuwachs des Durchschnittsgewichts über acht Jahre beträgt dagegen gut ein Kilogramm.

Bei der Adipositas kehrt sich das Verhältnis fast um: Hier liegen Männer mit 19,9 Prozent und Frauen mit 15,8 Prozent deutlich näher beieinander. Der Unterschied entsteht also vor allem im Bereich zwischen den Werten 25 und 30 — dort, wo der Index Übergewicht anzeigt, ohne dass eine Adipositas vorliegt.

Warum der Body-Mass-Index nur eine grobe Auskunft gibt

Der Index setzt das Gewicht ins Verhältnis zum Quadrat der Körpergröße. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse und berücksichtigt weder Statur noch Fettverteilung. Eine muskulöse Person kann rechnerisch übergewichtig sein, ohne es gesundheitlich zu sein.

Hinzu kommt die Erhebungsmethode: Der Mikrozensus fragt Größe und Gewicht ab, er misst sie nicht. Selbstauskünfte weichen erfahrungsgemäß nach unten ab, was die Anteile eher unter- als überschätzen dürfte. Für Zeitvergleiche bleibt die Reihe dennoch belastbar, weil die Methodik über die Erhebungswellen gleich bleibt.

„Die Zahl, die unsere Leser überrascht, ist nicht der Anteil, sondern das Tempo. Gut ein Kilogramm in acht Jahren merkt niemand — und genau deshalb wird es selten zum Anlass, etwas zu ändern“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Der nächste Mikrozensus zeigt, ob das Tempo anhält

Das Statistische Bundesamt erhebt Größe und Gewicht regelmäßig im Mikrozensus. Die nächste Auswertung wird zeigen, ob der Zuwachs von gut einem Kilogramm binnen acht Jahren so weiterläuft oder abflacht.

Im Alltag hilft der Blick auf die Größenordnung: Ein Kilogramm über acht Jahre sind rund 125 Gramm im Jahr. Das ist zu wenig, um es zu bemerken, und genug, um sich zu summieren — was erklärt, warum Ernährungsformen mit festen Regeln stabiler nachgefragt werden als kurzfristige Kuren. Ob im Einzelfall Handlungsbedarf besteht, entscheidet nicht die Statistik, sondern die ärztliche Einschätzung, insbesondere bei einem Index über 30 oder bei Vorerkrankungen.

Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.

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Datum: 11.08.2026 - 13:00 Uhr
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Medien & Unterhaltung



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