Beim Heizungstausch mit Wärmepumpe nicht nur von attraktiver staatlicher Förderung profitieren

(ots) - Wärmepumpen sind derzeit gefragter denn je. Zumal einige als einziges Heizungssystem in der warmen Jahreszeit auch zur Gebäudekühlung beitragen können. Nach wie vor unterstützt ein attraktives stattliches Förderprogramm den Wechsel zu einer klimaschonenden Wärmepumpe. Schnell sein lohnt sich - denn der Zuschuss wird ab 2027 kontinuierlich reduziert.
Ein Heizungstausch ist immer eine Investition in die Zukunft - immerhin halten neue Anlagen im Schnitt 15 bis 20 Jahre. Obwohl Wärmepumpen auf den ersten Blick in der Anschaffung teurer sind als eine neue Gasheizung, rechnet sich die Investition langfristig, weil die Heizkosten und auch die Wartungskosten geringer sind.
Wärmepumpe bietet zahlreiche Vorteile
Die Wärmepumpe erfüllt außerdem bereits heute alle gesetzlichen Anforderungen und macht Hausbesitzer unabhängig von steigenden Rohstoff- und CO2-Preisen für fossile Brennstoffe. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu fossilen Heizungen ist, dass die Wärmepumpe mit der richtigen Technik nicht nur heizen, sondern im Sommer auch kühlen kann. Die aktive oder passive Kühlfunktion sorgt für ein komfortables Raumklima, auch während sommerlicher Hitzetage und warmer Nächte.
BEG-Förderung unterstützt den Heizungstausch finanziell
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW unterstützt beim Umstieg auf die Wärmepumpe. Gefördert wird der Heizungstausch in Wohngebäuden mit einer Basisförderung von 30 Prozent der Investitionskosten bis maximal 28.000 Euro für die erste Wohneinheit (bis Anfang 2027).Bei Mehrfamilienhäusern kommen für weitere Wohneinheiten gestaffelte Aufschläge hinzu.
Fördersystem im Überblick
Die Basisförderung lässt sich um weitere Boni ergänzen, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu zählt ein sozial gestaffelter Einkommensbonus, von dem insbesondere Familien mit Kind und einem geringen Haushaltseinkommen profitieren. Bis zum Ende des Jahres gibt es außerdem einen Klimageschwindigkeitsbonus in Höhe von 16 Prozent für den Austausch einer Öl- oder Gasetagenheizung sowie Gaszentralheizungen, die mindestens 20 Jahre alt sind.
Bereits im Februar 2027 werden sowohl der Klimageschwindigkeitsbonus, als auch die ansetzbaren Investitionskosten abgesenkt. Weitere Absenkungsschritte erfolgen alle sechs Monate. Frühzeitig mit der Planung zu beginnen, lohnt sich also.
Fachpartner kontaktieren und Heizungstausch planen
Um den Heizungstausch zu planen, muss zunächst ein Fachbetrieb kontaktiert werden. Dieser prüft die Gegebenheiten vor Ort, berechnet die Heizlast und erstellt ein individualisiertes Angebot. Werden sich beide Parteien einig, wird ein Vertrag abgeschlossen - jedoch mit dem Zusatz, dass der Vertrag nur unter Vorbehalt einer Förderzusage in Kraft tritt. Das schützt Hausbesitzer vor unvorhergesehenen Kosten.
Als nächstes wird der Förderantrag bei der KfW eingereicht. Sobald die Förderzusage erteilt wurde, können die Arbeiten beginnen. Nach der Förderzusage bleiben allerdings bis zu drei Jahren Zeit für die Umsetzung.
Ansprechpartner und weitere Informationen
Informationen zur Förderung und Antworten auf konkrete Fragen erhalten Immobilienbesitzer direkt bei ihrem Handwerksbetrieb oder Energieberater. Für ein Erstgespräch und eine informierte Entscheidung ist es dennoch empfehlenswert, die Förderkulisse in den Grundzügen bereits zu kennen.
Aktuelle Informationen zur Förderung finden Sie hier: https://www.waermepumpe.de/verbraucher/foerderung/
Fachpartner für Ihren Heizungstausch finden Sie hier: https://www.waermepumpe.de/fachpartnersuche/
Informationen zur aktiven und passiven Kühlung finden Sie hier: https://www.waermepumpe.de/verbraucher/kuehlen-mit-der-waermepumpe/
Pressekontakt:
Katja Weinhold, Pressesprecherin BWP
Hauptstraße 3
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Telefon: 030-208 799 716
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Datum: 03.08.2026 - 17:53 Uhr
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