Jahresbericht 2025: Handicap International hilft 3 Millionen Menschen / Menschen mit Behinderungen dürfen nicht vergessen werden

(ots) - Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) hat im Jahr 2025 drei Millionen Menschen in 58 Ländern geholfen. Im Fokus der Arbeit stand besonders die Versorgung von Menschen mit Behinderungen und von Schwerverletzten im Krieg, bei Katastrophen oder in Flüchtlingslagern sowie die Minenräumung. Die Rahmenbedingungen werden dabei immer herausfordernder und die Sorge angesichts sinkender Förderungen öffentlicher Geldgeber wächst.
Weltweit zunehmende Kriege und Vertreibungen sowie die abnehmende Unterstützung öffentlicher Geldgeber für die weltweite humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit bestimmten die Arbeit von Handicap International. In diesem Spannungsfeld werden Menschen mit Behinderungen und andere vulnerable Gruppen oft übersehen und unzureichend unterstützt.
Trotz dieser beunruhigenden Lage haben unsere Teams 2025 unter schwierigsten Bedingungen in insgesamt 437 Projekten in 58 Ländern geholfen. So versorgten wir in den Palästinensischen Gebieten Bombenopfer mit Prothesen und betreuten einfühlsam traumatisierte Kinder. In Syrien und Laos konnten wir große Flächen von Minen und explosiven Kriegsresten befreien und der Bevölkerung als sicher übergeben. Inder Ukraine klärten wir Menschen nahe der Front, darunter viele Kinder, über die Gefahren von Blindgängern auf. Nach den verheerenden Erdbeben in Myanmar und Syrien versorgten wir zahlreiche Verletzte mit Reha-Maßnahmen. In Sudan und Somaliland unterstützten wir die hungernde Bevölkerung in Flüchtlingslagern.
Unterstützung unter schwierigsten Bedingungen
"Wir sind stolz auf unsere Kolleg*innen, die in Ländern mit schrecklicher Gewalt oder extremer Armut arbeiten. Mutig versorgen sie Schwerverletzte und lindern akute Not bei Katastrophen. Kompetent setzen sie sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein und engagieren sich unverdrossen gegen Landminen oder Streubomben", unterstreicht Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland
Bedarf an inklusiver Nothilfe und Entminung steigt
Dank der Förderung durch Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen sowie öffentlichen Gebern konnten wir konkrete Hilfe leisten, nachhaltige Veränderungen anstoßen und für unsere Ziele eintreten. Zugleich schauen wir mit Sorge auf die aktuelle Situation:"Der Bedarf an unseren Kernkompetenzen der inklusiven Nothilfe und Entminung ist so hoch wie nie zuvor. Gleichzeitig wird die finanzielle Ausstattung des Bundes für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit aber auf niedrigem Niveau bleiben und sogar weiter sinken", sagt Julia Holzer, Vorstandsvorsitzende von Handicap International Deutschland.
Gerne steht Geschäftsführerin Dr. Inez Kipfer-Didavi für Interviews zur Verfügung.
Im Jahresbericht 2025 von Handicap International e.V. erfahren Sie mehrüber die Projekte, die wir dank privater Spenden und öffentlicher Mittel aus Deutschland realisieren konnten - insgesamt 34 an der Zahl. Sie lesen dort zudem, warum Rehabilitation eigentlich so wichtig ist. Darüber hinaus legen wir unsere Finanzen offen und geben Einblicke in unsere Organisationsstruktur.
Umfassende Informationen zu den Ergebnissen und dem weltweiten Einsatz der mehr als 4.300 Mitarbeitenden von Handicap International / Humanity&Inclusion (HI) finden Sie im Jahresbericht 2025 unserer Dachorganisation.
Über Handicap International e.V.
Handicap International / Humanity&Inclusion (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderenSchutz benötigen. Außerdem arbeiten wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie für den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg. HI ist Co-Preisträgerin des Friedensnobelpreises von 1997. Handicap International e.V. ist der deutsche Verein von HI.
Pressekontakt:
Huberta von Roedern
Leiterin Presse- undÖffentlichkeitsarbeit
Mail: h.vonroedern(at)hi.org
Mobil: +49 151 73 02 32 06
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Datum: 28.07.2026 - 11:14 Uhr
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