Woran erkennt man eine gute SEM-Agentur? 5 kritische Fragen für das Erstgespräch
(IINews) -
Anzeigenschaltung im Internet verschafft immer Sichtbarkeit. Allein Sichtbarkeit und Reichweite genügen aber nicht, die Anzeigenkampagne muss einerseits wirtschaftlich sein und andererseits vor allem die vorab designierte Zielgruppe erreichen. Dahingehend trennt sich in der Agenturlandschaft die Spreu vom Weizen. Auftraggeber sollten beim ersten Beratungsgespräch deshalb die richtigen Fragen stellen.
#1 - Was passiert nach einer Kündigung?
Über dievergangenen Jahrzehntehat sich in der Welt der Anzeigen viel getan. Ein Großteil der Werbung verlagerte sich ins Internet, zuletzt gaben Unternehmen auch dadeutlich mehrals in den Vorjahren aus. Gleichermaßen stellt sich im digitalen Raum automatisch die Frage, was mit den Setup-Daten und angelegten Werbekonten nach einer Kündigung der Agentur passiert.
Gut für Auftraggeber: Die Accounts werden auf den Namen des Unternehmens erstellt, nicht im Namen der Agentur. Letzteres führt häufig dazu, dass Agenturen die Daten und Konten dann aus Datenschutzgründen nicht freigeben, wodurch Unternehmen bei der nächsten Kampagne erneut ganz von vorn anfangen müssten.
#2 - Mit welchen KPIs wird der Kampagnenerfolg quantifiziert?
Regelmäßige Reportings sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Allein mit einem Bericht ist es aber noch nicht getan, wichtig ist auch, was in diesem überhaupt steht. Eineerfahrene SEM Agentur wie Suchheldenwird KPIs nicht nur transparent listen, sondern zugleich darauf achten, dass die Berichte tatsächlich belastbare Metriken enthalten. Folglich also nicht nur die Anzahl der Klicks und Impressionen oder einen niedrigen Cost-per-Click, sondern auch diese:
- CPO (Cost per Order)
- CPL (Cost per Lead)
- ROAS (Return on Ad Spend)
Der Agentur geht es folglich nicht nur darum, irgendwie Traffic auf die Website zu leiten, sondern sie stellt im Gleichschritt auch die Frage, wie viel dem Unternehmen ein neuer Kunde tatsächlich wert ist.
#3 - Von wem wird die Kampagne betreut?
Auf die eine oder andere Weise natürlich von der Agentur, aber viel wichtiger ist, wer innerhalb der Agentur für die Kampagne verantwortlich ist. Nicht selten kommt es vor, dass im Beratungsgespräch Senior Consultants, Geschäftsführer und Ad-Spezialisten sitzen, die Kampagne selbst später aber in der Hand von Juniors oder Trainees liegt. Darauf sollten Unternehmen achten und sich eine Zusage für einen festen sowie erfahrenen Ansprechpartner einholen. So lässt sich auch gleich feststellen, ob die Chemie zwischen dem Accountverantwortlichen und Unternehmensvertretern tatsächlich stimmt.
#4 - Was passiert, sollte die Kampagne zwar Klicks, aber keine Konvertierungen erzielen?
Traffic mit Anzeigen zu generieren ist nicht so schwierig. Kompliziert wird es erst, wenn das auf wirtschaftliche Weise geschehen soll und die Kampagne zudem ganzheitlich gedacht wird, so wie es eigentlich sein sollte. Praktisch ist daher, wenn die Agentur den Ansatz holistisch denkt und die Kampagne nicht nur im Vakuum betrachtet, sondern sich auch um die dazugehörige Landingpage kümmert oder eigene A/B-Tests durchführt.
#5 - Welche Vertragslaufzeit gilt und welche Vergütungsmodelle kommen zum Einsatz?
Starre und lange Vertragslaufzeiten sind aus Kundensicht natürlich nachteilig. Mehr noch, wenn die Agentur lediglich über einen prozentualen Anteil am Budget abrechnet. Dann hat die Agentur nämlich ein Interesse daran, das Budget möglichst hochzuschrauben. Besser sind kürzere Vertragslaufzeiten und eine gemischte Vergütung aus fixem Retainer und einer direkten Kopplung an vorab festgelegte Performanceziele.
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Datum: 24.07.2026 - 10:00 Uhr
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