Biogasförderung zum BHKW: Gasversorgung als Prozesslösung für Biogasanlagen
Wenn Biogas vom Fermenter oder Gasspeicher zum Blockheizkraftwerk geführt wird, müssen Gasvolumenstrom,Überdruck, Leitungssystem, Feuchtigkeit, ATEX-Zone und Aufstellort gemeinsam geprüft werden.

(PresseBox) - In Biogasanlagen endet die technische Betrachtung nicht bei der Gaserzeugung im Fermenter. Damit das erzeugte Biogas im Blockheizkraftwerk genutzt werden kann, muss es zuverlässig vom Fermenter, vom Gasspeicher oder aus einem nachgeschalteten Anlagenbereich zum Verbraucher geführt werden. Für diese Prozessaufgabe kann ein Seitenkanalverdichter als technische Komponente geprüft werden, wenn ein definierter Gasstrom im niedrigen bis mittleren Druckbereich erforderlich ist.
Bei der Förderung von Biogas zum Blockheizkraftwerk steht nicht die Maschine allein im Vordergrund, sondern die Gasversorgung des BHKW. Entscheidend ist, ob der benötigte Volumenstrom mit dem passenden Druckniveau bereitgestellt werden kann und ob Leitungslängen, Filter, Armaturen, Gasaufbereitungsschritte und mögliche Druckverluste ausreichend berücksichtigt werden. Der Seitenkanalverdichter K75MSMOR 4kWIE3WR | 477m³/h | +150mbar | -150mbar | Atex II 3GD T3 kann für eine solche Aufgabenstellung projektbezogen geprüft werden.
Gasversorgung als Verbindung zwischen Erzeugung und Nutzung
Bei der Biogasförderung zum BHKW wird das erzeugte Gas aus dem Fermenter, einem Gasspeicher oder einem nachgeschalteten Gasbereich entnommen und über Rohrleitungen zum Blockheizkraftwerk transportiert. Das BHKW benötigt einen definierten Gasstrom, damit der Motor gleichmäßig versorgt werden kann. Schwankende Gasproduktion, Leitungslängen, Filter, Armaturen oder vorgeschaltete Aufbereitungsstufen können dabei Einfluss auf den erforderlichen Förderdruck haben.
Die Prozesslösung besteht deshalb nicht nur darin, eine Maschine mit ausreichendem Volumenstrom auszuwählen. Vielmehr muss die gesamte Gasstrecke betrachtet werden: Entnahmepunkt, Leitungssystem, Druckverluste, Gasqualität, Feuchtigkeit, Betriebsweise des BHKW und Aufstellort des Verdichters. Erst ausdiesem Zusammenspiel ergibt sich, welche Maschinengröße und welche Ausführung technisch sinnvoll geprüft werden kann.
Druckverluste im Leitungssystem berücksichtigen
Ein Seitenkanalverdichter kann in diesem Prozess eingesetzt werden, um den Gastransportüber die vorhandene Rohrleitung zu unterstützen und Druckverluste auszugleichen. Solche Druckverluste können durch Leitungslängen, Rohrleitungsquerschnitte, Bögen, Armaturen, Filter oder Gasaufbereitungskomponenten entstehen. Auch die Frage, ob der Verdichter dauerhaft, intervallweiseoder unterstützend betrieben werden soll, beeinflusst die technische Bewertung.
Für die Vorauswahl sind deshalb Angaben zum benötigten Gasvolumenstrom, zum erforderlichen Überdruck am Eintritt des BHKW, zur Leitungslänge, zum Rohrleitungsquerschnitt, zu vorhandenen Armaturen und Filtern sowie zu möglichen Gasaufbereitungsschritten hilfreich. Die Maschine wird nicht pauschal nach Nennleistung ausgewählt, sondern anhand des tatsächlichen Gasbedarfs und der Bedingungen der Anlage.
Technische Grundlage der ausgewählten Maschine
Für die hier betrachtete Prozesslösung wird der Seitenkanalverdichter K75MSMOR 4kWIE3WR | 477m³/h | +150mbar | -150mbar | Atex II 3GD T3 als mögliche technische Grundlage der Vorauswahl verwendet.
Laut den gelieferten Maschinendaten stellt die Maschine bei 50 Hz einen maximalen Volumenstrom von 477 m³/h bereit. Der angegebene Druckbereich liegt bei +150 mbar im Druckbetrieb und -150 mbar im Vakuumbetrieb. Die Leistung beträgt 4 kW. Die ATEX-Variante ist mit Atex II 3GD T3 angegeben. Die Schutzart beträgt IP55. Als Anschlussgröße ist 3 angegeben. Die Drehzahl bei 50 Hz beträgt2910 rpm.
Diese Werte können für die Vorauswahl einer Maschine herangezogen werden. Ob der Seitenkanalverdichter für die konkrete Biogasförderung zum Blockheizkraftwerk passt, hängt jedoch vom tatsächlichen Gasbedarf des BHKW, vom Leitungssystem, von den Druckverlusten und von der Betriebsweise ab.
ATEX als eigener sicherheitstechnischer Prüfschritt
Bei der Förderung von Biogas wird brennbares Gas transportiert. Deshalb muss je nach Anlagenbereich, Aufstellort, Gasführung und Zoneneinteilung geprüft werden, ob der eingesetzte Verdichter in einer geeigneten ATEX-Ausführung erforderlich ist. Die hier betrachtete Maschine ist in den geliefertenDaten als Atex II 3GD T3 aufgeführt. Diese Angabe betrifft den Explosionsschutz.
Die ATEX-Bewertung ersetzt jedoch keine anlagenbezogene Prüfung. Entscheidend bleiben die konkrete Zoneneinteilung, der Aufstellort, die Gasführung, das Sicherheitskonzept und die Betriebsbedingungen. Eine ATEX-Ausführung darf deshalb nicht pauschal mit einer allgemeinen Eignung für jede Biogasanlage gleichgesetzt werden.
Feuchtes Biogas und Kondensat getrennt bewerten
Neben dem Explosionsschutz ist bei der Förderung zum Blockheizkraftwerk der Umgang mit feuchtem Biogas ein eigener technischer Punkt. Biogas kann Feuchtigkeit und je nach Zusammensetzung aggressive Bestandteile enthalten. Besonders bei Stillstand, Temperaturunterschieden oder ungünstiger Leitungsführung kann Kondensat entstehen.Dieses Kondensat kann Maschine, Leitungssystem und angeschlossene Komponenten belasten.
ATEX und Korrosionsschutz sind deshalb getrennt zu betrachten. ATEX betrifft den Explosionsschutz. Korrosionsschutz betrifft Feuchtigkeit, Kondensat und mögliche aggressive Bestandteile im Biogas. In den gelieferten Maschinendaten werden als Optionen Spezialspannungen nach IEC 60038, Oberflächenbehandlung und eine abgedichtete Version genannt. Solche Optionen sollten abhängig von Medium, Feuchtigkeit, Temperatur, Betriebsweise, Leitungssystem und Aufstellort projektbezogen geprüft werden.
Vom Gasbedarf des BHKW zur technischen Auslegung
Die Förderung von Biogas zum BHKW ist ein Beispiel dafür, dass Seitenkanalverdichter in Biogasanlagen nicht isoliert ausgewählt werden sollten. Neben der reinen Maschine muss zuerst die Prozessanforderung verstanden werden: Wie viel Gas benötigt das BHKW? Welcher Druck muss am Verbraucher anliegen? Welche Verluste entstehen durch Rohrleitung, Filter, Armaturen oder Gasaufbereitung? Welche Feuchtigkeit und Temperatur sind zu erwarten? Und welche ATEX-Zone liegt am Aufstellort vor?
SKVTechnik bündelt diese Anwendungsfälle auf der zentralen Biogas-Landingpage und vertieft sie auf einzelnen Prozessseiten. Das begleitende FAZ-Advertorial ordnet die Themen ATEX, feuchtes Biogas, Korrosionsschutz und projektbezogene Maschinenauswahl zusätzlich in einen übergeordneten fachlichen Zusammenhang ein. Für Betreiber, Planer und Anlagenbauer entsteht so eine Orientierung: erst die Prozessanforderung verstehen, dann Volumenstrom, Druckbereich, Medium, Aufstellort, ATEX-Zone und mögliche Sonderausführungen prüfen.
Projektbezogene Prüfung mit SKVTechnik
SKVTechnik unterstützt Betreiber, Anlagenbauer und Planer bei der technischen Vorauswahl geeigneter Seitenkanalverdichter für Biogasanwendungen. Für die Förderung von Biogas zum Blockheizkraftwerk sind möglichst genaue Prozessdaten hilfreich. Dazu gehören der benötigte Gasvolumenstrom, der erforderliche Überdruck am Eintritt des BHKW, Leitungslänge, Rohrleitungsquerschnitt, vorhandene Armaturen, Filter oder Gasaufbereitungsstufen, mögliche Druckverluste, Zusammensetzung und Feuchtigkeit des Biogases, Temperaturbereich, Betriebsweise, Aufstellort und ATEX-Anforderung.
Bei komplexen technischen Fragestellungen kann projektbezogen zusätzlich die Fachunterstützung des Herstellers FPZ eingebunden werden. Ziel ist eine nachvollziehbare Vorauswahl, bei der Gasversorgung, Explosionsschutz, Medienbedingungen, Druckbereich, Volumenstrom und mögliche Sonderausführungen gemeinsam betrachtet werden.
Zentrale Biogas-Landingpage:
https://www.skvtechnik.de/biogas-seitenkanalverdichter/
Aktuelle Prozessseite:
https://www.skvtechnik.de/biogas-seitenkanalverdichter/foerderung-von-biogas-zum-bhkw/
FAZ-Advertorial:
https://cmk.faz.net/cms/articles/20633/anzeige/unn/atex-seitenkanalverdichter-fuer-biogasanlagen-mit-korrosionsschutz
Seit 2012 ist SKVTechnik Ihr verlässlicher Partner für Seitenkanalverdichter, Schallschutzhauben, Umschaltventile und das notwendige Zubehör für einen reibungslosen Betrieb. Unser Sortiment umfasst Seitenkanalverdichter in allen gängigen Ausführungen – sowohl für den normalen als auch für den ATEX-Einsatz. Ganz gleich, ob Sie Lösungen für den Blasdruck- oder Saudruck-Bereich benötigen, wir bieten passende Geräte, die allen Anforderungen an Volumenströme gerecht werden. Dank unserer langjährigen Erfahrung und engen Zusammenarbeit mit Hersteller-Ingenieuren garantieren wir individuelle Lösungen und höchste Zufriedenheit bei der Umsetzung von Kundenprojekten. Vertrauen Sie auf SKVTechnik – Ihr Experte für Seitenkanalverdichter.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.skvtechnik.de.
Seit 2012 ist SKVTechnik Ihr verlässlicher Partner für Seitenkanalverdichter, Schallschutzhauben, Umschaltventile und das notwendige Zubehör für einen reibungslosen Betrieb. Unser Sortiment umfasst Seitenkanalverdichter in allen gängigen Ausführungen–sowohl für den normalen als auch für den ATEX-Einsatz. Ganz gleich, ob Sie Lösungen für den Blasdruck- oder Saudruck-Bereich benötigen, wir bieten passende Geräte, die allen Anforderungen an Volumenströme gerecht werden. Dank unserer langjährigen Erfahrung und engen Zusammenarbeit mit Hersteller-Ingenieuren garantieren wir individuelle Lösungen und höchste Zufriedenheit bei der Umsetzung von Kundenprojekten. Vertrauen Sie auf SKVTechnik–Ihr Experte für Seitenkanalverdichter.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.skvtechnik.de.
Datum: 15.07.2026 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Klaus DoldingerAndreas GötzAndréMocker
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Kategorie:
Energie & Umwelt
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