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Sicherer E-Invoicing-Anbieter gesucht- Comarch nennt 6 kritische Auswahlfaktoren

ID: 2262058

Datensicherheit, Compliance und Verfügbarkeit: Comarch fasst sechs Kriterien zusammen, an denen Unternehmen einen zuverlässigen E-Invoicing-Anbieter erkennen. Der vollständige Kriterienkatalog steht auf comarch.de bereit.


(PresseBox) - Regierungen weltweit führen strenge E-Invoicing-Mandate für Business-to-Business- (B2B) und Business-to-Government-Transaktionen (B2G) ein. Dies macht den Übergang von Papier- und PDF-Rechnungen zu strukturierten elektronischen Daten unumgänglich. Für Unternehmensleiter, die globale Compliance, Sicherheit und Skalierbarkeit abwägen, ist die Auswahl aus einem überlaufenen Markt von Anbietern selten einfach. Die Wahl des richtigen E-Invoicing-Anbieters ist eine fundamentale Geschäftsentscheidung, die sich direkt auf Ihren Cashflow, Ihre steuerliche Compliance und Ihre allgemeine Datensicherheit auswirkt. Dieser Leitfaden führt Sie durch die sechs kritischen Faktoren, die Sie bewerten müssen, um sicherzustellen, dass Ihr gewählter Partner Ihre aktuellen Anforderungen erfüllen und mit Ihrem internationalen Wachstum skalieren kann.

1. Globale Compliance und Anbindung an Steuerbehörden

Steuervorschriften sind stark lokalisiert und entwickeln sich ständig weiter. Compliance ist ein bewegliches Ziel, das ständige Wachsamkeit erfordert.

Erstklassige E-Invoicing-Dienstleister verfügen über aktive Zertifizierungen und direkte Verbindungen zu globalen Steuerbehörden, um Ihr Unternehmen jederzeit vollkommen regelkonform zu halten. Ihr Partner muss nicht nur als zertifizierter Peppol Access Point fungieren, sondern auch über Live-Verbindungen zu Regierungsplattformen weltweit verfügen, darunter:

Polen (KSeF)

Frankreich (PA/PDP)

Italien (SdI)

Rumänien (RO e-Factura/ANAF)

Saudi-Arabien (Fatoora/ZATCA)

Ägypten (ETA)

Die Vereinigten Arabischen Emirate (FTA)#

Malaysia (MyInvois)

Singapur (InvoiceNow)

Indien (IRP)

Sie müssen zudem über nachweisbare Erfahrung im Umgang mit komplexen Clearance- und Meldemodellen in Regionen wie Lateinamerika, Asien und Europa verfügen.

Geben Sie sich nicht mit einem lokalen Anbieter zufrieden, wenn Ihr Unternehmen internationale Aktivitäten oder Ambitionen hat. Ihr Anbieter muss seine Systeme proaktiv aktualisieren, um neue gesetzliche Anforderungen widerzuspiegeln. Dies schützt Ihre Finanzabteilung vor kostspieligen Strafen wegen Nichteinhaltung und vor operativen Störungen.





Globale Compliance bedeutet, die Nuancen des französischen Chorus Pro-Systems genauso gut zu verstehen wie das polnische KSeF-Mandat.

2. Kompromisslose Cybersicherheitsmaßnahmen

Rechnungen enthalten hochsensible kommerzielle Daten. Dazu gehören vertrauliche Preisstrukturen, Lieferantendetails und Bankkontonummern.

Da Finanzdaten ein Hauptziel für böswillige Akteure sind, muss Ihre gewählte Plattform unter den strengsten Cybersicherheitsprotokollen auf Enterprise-Niveau arbeiten. Bei der Bewertung von E-Invoicing-Anbietern müssen Sie deren Sicherheitsinfrastruktur strengstens unter die Lupe nehmen.

Achten Sie auf ISO 27001-Zertifizierungen, SOC 2-Compliance und eine umfassende Datenverschlüsselung sowohl bei der Übertragung (in transit) als auch bei der Speicherung (at rest). Es wird dringend empfohlen, mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten, der eine fortschrittliche, adaptive Authentifizierungssuite integriert, um sicherzustellen, dass nur autorisiertes Personal auf IhreRechnungs-Dashboards zugreifen kann.

Ein Anbieter, der seine eigenen Rechenzentren besitzt und betreibt, bietet oft ein deutlich höheres Sicherheitsniveau als ein Anbieter, der das Hosting an öffentliche Clouds von Drittanbietern auslagert.

3. Nahtlose ERP-Integrationsfähigkeiten

Ein elektronisches Rechnungssystem, das isoliert von Ihren Kerngeschäftsanwendungen läuft, wird nur neue operative Engpässe schaffen.

Eine sichere und effiziente E-Invoicing-Lösung muss sich nahtlos in Ihr bestehendes ERP-System integrieren lassen, um einen reibungslosen Datenaustausch zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen SAP, Microsoft Dynamics, Oracle, Comarch ERP oder proprietäre Altsysteme (Legacy-Systeme) nutzt, muss der Anbieter robuste Programmierschnittstellen (APIs) und bewährte Middleware-Lösungen anbieten.

Diese tiefe Integration stellt sicher, dass Rechnungsdaten automatisch von Ihren Beschaffungsmodulen direkt an die Steuerbehörden und zurück an Ihre Kreditorenbuchhaltung fließen. Die manuelle Dateneingabe muss eliminiert werden.

Wenn die Integration makellos ist, verzeichnen Unternehmen eine drastische Reduzierung von Verarbeitungsfehlern und einen erheblich verkürzten Rechnungsfreigabezyklus.

4. Skalierbarkeit und Abwicklung hoher Dokumentenvolumina

Großunternehmen verarbeiten jährlich Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Dokumenten. Ihr E-Invoicing-Anbieter muss über die technische Architektur verfügen, um massive Spitzen im Datenvolumen ohne Latenzen oder Systemausfälle zu bewältigen.

Die Skalierbarkeit stellt sicher, dass Ihre Infrastruktur für den elektronischen Dokumentenaustausch bei einem Wachstum Ihres Unternehmens durch Übernahmen oder Marktexpansion nicht unter der erhöhten Last zusammenbricht. Fragen Sie potenzielle Anbieter nach ihrem maximalen Durchsatz und ihrer historischen Verfügbarkeit (Uptime).

Ein Service Level Agreement (SLA), das eine hervorragende Verfügbarkeit garantiert, ist der Branchenstandard, den Sie einfordern sollten. Die Plattform muss zudem mehrere Dokumentenformate unterstützen. Dies ermöglicht es Ihnen, komplexe interne Dateien nahtlos in die spezifischen XML- oder JSON-Formate zu konvertieren, die von den verschiedenen regionalen Steuer-Clearance-Portalen verlangt werden.

Leistung unter Druck unterscheidet reine Anbieter von E-Invoicing-Lösungen von echten Enterprise-Partnern.

5. Fortgeschrittene künstliche Intelligenz und Automatisierung

Der wahre Wert der Digitalisierung gehtüber die einfache steuerliche Compliance hinaus. Moderne Finanzabteilungen verlassen sich auf fortschrittliche Automatisierung, um langwierige administrative Aufgaben zu rationalisieren.

Führende Anbieter gehen über eine regelbasierte Automatisierung hinaus, indem sie KI einbetten, die Daten aus unstrukturierten Dokumenten extrahiert, Verarbeitungsengpässe vorhersagt und die Genauigkeit verbessert, indem sie aus Ihrer Transaktionshistorie lernt. Routineaufgaben wie Datenvalidierung, Format-Mapping und Fehlerbehandlung stützen sich auf Standardautomatisierung, wodurch das Risiko minimiert wird, dass Steuerbehörden Ihre Dokumente aufgrund von Formatierungsfehlern oder fehlenden Feldern ablehnen.

KI-gestützte Algorithmen können Anomalien in Rechnungsdaten erkennen und potenziellen Betrug oder doppelte Rechnungen sofort melden. Durch den Einsatz anspruchsvoller KI-Management-Tools können Unternehmen ihre Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung in hochgradig optimierte, strategische Einheiten verwandeln, anstatt sie rein reaktiv agieren zu lassen.

Intelligente Automatisierung ist der Schlüssel zur Senkung der Kosten pro Rechnung.

6. Umfassende Archivierung und Datenabruf

Steuerbehörden verlangen von Unternehmen in der Regel, Rechnungen je nach Rechtsraum 5 bis 10 Jahre lang aufzubewahren. Daher ist eine sichere digitale Archivierung ein nicht verhandelbares Merkmal für jede Unternehmenslösung.

Ihr Anbieter muss ein gesetzeskonformes elektronisches Archiv anbieten, das die Integrität, Authentizität und Lesbarkeit jedes gespeicherten Dokuments über den gesamten erforderlichen Aufbewahrungszeitraum garantiert. Das Archiv muss leicht durchsuchbar sein, sodass Prüfer oder interne Finanzkontrolleure bestimmte historische Rechnungen innerhalb von Sekunden abrufen können.

Erweiterte Suchfilter und granulare Zugriffskontrollen sind wesentliche Funktionen. Diese schützen Ihre archivierten Daten vor unbefugter interner Einsichtnahme, während sie für externe Betriebsprüfer bei offiziellen Prüfungen vollständig transparent und zugänglich bleiben.

Die Risiken bei der Wahl des falschen Anbieters verstehen

Die Auswahl eines unzureichenden Anbieters hat schwerwiegende finanzielle und operative Konsequenzen, dieüber Jahre hinweg in Ihrem gesamten Unternehmen nachhallen können.

Unternehmen, die mit nicht zertifizierten oder technologisch eingeschränkten Anbietern zusammenarbeiten, sehen sich häufig mit unerwarteten Ausfallzeiten, verzögerten Lieferantenzahlungen und erheblichen Geldstrafen von lokalen Steuerbehörden konfrontiert. Darüber hinaus zwingt ein Anbieter mit schwachen Integrationsfähigkeiten Ihr Team dazu, auf manuelle Behelfslösungen zurückzugreifen.

Dies verfehlt den Zweck der digitalen Transformation vollständig. Es ist auch von entscheidender Bedeutung, die langfristige finanzielle Stabilität des Anbieters zu berücksichtigen. Wenn ein kleiner, lokaler Anbieter sein Geschäft aufgibt, kann die Migration Ihrer historischen Archive und der Aufbau neuer Verbindungen zu den Steuerbehörden Hunderttausende von Dollar kosten. Zudem kann dies Ihre Lieferkette über Monate hinweg stören.

Warum Comarch die vertrauenswürdige Wahl für globale Unternehmen ist

Sich in der komplexen Landschaft der digitalen Steuer-Compliance zurechtzufinden, erfordert einen Partner mit jahrzehntelanger, nachgewiesener Expertise und globaler Reichweite.

Comarch hebt sich von globalen E-Invoicing-Anbietern ab, indem es ein durchgängiges, proprietäres Ökosystem bietet, das kontinuierliche Compliance, kompromisslose Sicherheit und unendliche Skalierbarkeit garantiert. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Business-to-Business-Datenaustausch verarbeitet Comarch jährlich Milliarden von Dokumentenfür einige der weltweit größten Marken aus den Bereichen Einzelhandel, Telekommunikation und Fertigung.

Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern betreibt Comarch seine eigenen hochsicheren, global verteilten Rechenzentren. Dies stellt sicher, dass Ihre sensiblen Finanzinformationen niemals mit ungeprüften Dritten geteilt werden.

Unsere dedizierte E-Invoicing-Plattform wird kontinuierlich von einem internen Team aus Rechts- und Technikexperten aktualisiert, die die globalen Steuermandate täglich überwachen. Ob Sie einen akkreditierten Partner für das französische Chorus Pro-System, einen zertifizierten Peppol Access Point oder eine direkte Verbindung zu bevorstehenden regionalen Mandaten benötigen – Comarch bietet eine einzige, einheitliche Plattform für all Ihre globalen operativen Anforderungen.

Kontaktieren Sie unsere Experten und stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen auf die Zukunft der digitalen Finanzwelt vorbereitet ist.

Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst verschiedene Business-Software für mittelständische und große Unternehmen wie zum Beispiel ERP, Financials, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch,Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), ICT und Telekommunikationslösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung&Entwicklung investiert. In Deutschland,Österreich und der Schweiz (DACH) verfügt Comarch über acht Standorte, an denen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst verschiedene Business-Software für mittelständische und große Unternehmen wie zum Beispiel ERP, Financials, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), ICT und Telekommunikationslösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung&Entwicklung investiert. In Deutschland,Österreich und der Schweiz (DACH) verfügt Comarchüber acht Standorte, an denen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt sind.



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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 14.07.2026 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Anja Fuhrmann
Stadt:

München



Kategorie:

Softwareindustrie



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