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Dr. Reuter Investor Relations - EVN, Frequentis undÖsterreichische Post: Drei Infrastruktur-Profiteure ausÖsterreich

ID: 2261287

(PresseBox) - Wer in den vergangenen Jahren die Finanzwelt verfolgt hat, wird einem Namen immer wieder begegnet sein: Larry Fink. Der Chef von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, gilt als einer der einflussreichsten Stimmen an den globalen Kapitalmärkten – und er spricht seit Jahren eine klare Sprache, wenn es um Infrastruktur als Investmentthema geht.

Straßen, Energienetze, Kommunikationssysteme und Logistikinfrastruktur bilden das Rückgrat moderner Volkswirtschaften. Während viele Anleger bei diesem Thema sofort an amerikanische Megaprojekte oder milliardenschwere Fonds denken, lohnt sich auch ein Blick auf kleinere börsennotierte Unternehmen: EVN, Frequentis und die Österreichische Post sind drei österreichische Firmen, die vom globalen Infrastruktur-Boom profitieren könnten.

Warum Infrastruktur gerade jetzt so relevant ist

BlackRock, der weltgrößte Vermögensverwalter, hat das Thema Infrastruktur in einem aktuellen Positionspapier mit dem Titel „Building America: Investing in Infrastructure and the Skilled Trades"(März 2026) eindrücklich untermauert. Das Papier, verfasst von BlackRock-Managerin Sandra Lawson, beschreibt darin einen historischen Investitionsbedarf: Bis zum Jahr 2033 werden in den USA allein rund 10 Billionen US-Dollar benötigt, um einerseits KI-getriebene Infrastruktur aufzubauen und andererseits klassische Anlagen wie Straßen, Schienenwege und Häfen zu modernisieren. Infrastruktur, so die zentrale Botschaft des Papiers, sei nicht nur eine Frage des physischen Kapitals – sie erfordere auch massiven Aufbau von Humankapital in Fachberufen wie Elektrik, Sanitär und Klimatechnik.

BlackRock-Chef Larry Fink hebt die Perspektiven von Infrastrukturinvestitionen seit Jahren positiv hervor. Er sieht in diesem Bereich einen strukturellen Megatrend, der weitüber einzelne Konjunkturzyklen hinausgeht. Dieses Denken spiegelt sich auch im BlackRock-Papier wider: Infrastruktur schafft langfristig stabile Cashflows, wächst unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen und bietet Schutz vor Inflation.





Was in den USA im Großmaßstab diskutiert wird, lässt sich grundsätzlich auch auf Europa, Deutschland und Österreich übertragen. Denn der Modernisierungs- und Ausbaubedarf bei Energie, Kommunikation und Logistik ist von globaler Natur – und genau hier kommen die drei österreichische Unternehmenins Spiel.

EVN– Versorger mit Weitblick

Die EVN AG ist als niederösterreichischer Energie- und Infrastrukturkonzern ein zentraler Betreiber kritischer Versorgungsinfrastruktur. Zum Geschäft gehören die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, Strom- und Gasnetze, Energielieferung, Trinkwasserversorgung und Fernwärme in Österreich und Teilen Südosteuropas. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Modernisierung der Energienetze eröffnen langfristige Wachstumschancen. Gleichzeitig sorgen die regulierten Netzgeschäfte für vergleichsweise stabile und planbare Erträge – ein Merkmal, das Infrastrukturinvestoren besonders schätzen.

Gerald Reidinger, IR-Manager bei der EVN, merkt mit Blick auf den weit verbreiteten Wunsch der Privatanleger nach krisenresilienten Aktien auf die Firmenhistorie von mehr als 100 Jahren hin und sagt:„Mit unserer Angebotspalette haben wir uns entlang der gesamten Wertschöpfungskette breit positioniert. Dadurch kann die EVN Schwankungen einzelner Stufen im Energiegeschäft gut ausbalancieren.“ Bei der Dividendenpolitik verfolge man laut Reidinger auch einen progressiven Ansatz. Dieser sieht für das Geschäftsjahr 2025/26 eine Mindestdividende von 0,90 Euro vor, die bis 2029/30 auf 1,10 Euro pro Aktie ansteigen soll.

Frequentis– Kommunikation für kritische Infrastruktur

Frequentis ist ein hochspezialisiertesösterreichisches Technologieunternehmen mit Sitz in Wien. Der Konzern entwickelt Kommunikations- und Informationssysteme für sicherheitskritische Anwendungen, darunter Flugsicherung, Bahnverkehr, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und maritime Behörden. Weltweit investieren Staaten und Behörden zunehmend in die Digitalisierung und Modernisierung ihrer sicherheitsrelevanten Infrastruktur. Von diesem Trend profitiert Frequentis durch seine starke internationale Marktposition und seine hohe technologische Spezialisierung.

Stefan Marin, IR-Manager bei Frequentis, weist auf eine relativ hohe Krisenresilienz seines Unternehmens hin und begründet dies damit, dass in den vergangenen drei Jahrzehnten weder die Lehman-Pleite noch die Pandemie oder der Ukraine-Krieg eine nachhaltige Delle bei den Umsätzen bzw. Ergebnissen ausgelöst hätten. Er sagt: „Selbst hohe Personalkostenzuwächse durch die Inflation von mehr als 20Prozent innerhalb von drei Jahren konnten größtenteils kompensiert werden. Da unsere Lösungen von den Kunden in der Regel 15 bis 20 Jahre genutzt werden, sorgen auch regelmäßige Änderungswünsche bzw. Folgeaufträge für ein hohes Maß an Stabilität.“

Österreichische Post – Logistik im Wandel

DieÖsterreichische Post AG hat sich in den vergangenen Jahren von einem klassischen Briefzusteller zu einer modernen Logistik- und Infrastrukturdienstleisterin entwickelt. Mit ihrem flächendeckenden Filial- und Zustellnetz, hochautomatisierten Sortierzentren und kontinuierlichen Investitionen indie Paketlogistik spielt sie eine zentrale Rolle für den österreichischen Warenverkehr. Der anhaltende Boom des Onlinehandels erhöht die Bedeutung dieser Infrastruktur zusätzlich. Für Wettbewerber wäre der Aufbau eines vergleichbaren Netzwerks nur mit erheblichem Zeit- und Kapitalaufwand möglich.

IR-Manager Gerhard Zach sieht dieÖsterreichische Post trotz der weltweiten Krisen stabil aufgestellt: „Als systemrelevante Grundversorgerin von Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Banking und künftig auch Telekommunikation verfügen wir über mehrere verlässliche Ertragsquellen.“ Selbst im konjunkturell herausfordernden Jahr 2025 habe das Unternehmen trotz rückläufiger Geschäftsentwicklung eine unveränderte Dividende von 1,83 Euro ausgezahlt. „Kontinuität ist eine unserer großen Stärken: Seit dem Börsengang 2006 hat die Österreichische Post jedes Jahr eine Dividende ausgeschüttet. Unsere Dividendenpolitik sieht vor, rund 75 Prozent des Nettoergebnisses an unsere Aktionäre weiterzugeben“, erklärt Zach.

Fazit: Für Privatanleger, die ihr Portfolio um inflationsresistente, konjunkturunabhängige Bausteine erweitern möchten, können Infrastrukturaktien eine interessante Ergänzung darstellen. Die drei oben genannten österreichischen Aktien haben in den vergangenen Jahren durchgehend Gewinne erwirtschaftet und Dividenden ausgeschüttet, was für ihre fundamentale Solidität spricht.

Links:

https://www.blackrock.com/corporate/insights/global-insights/building-america-infrastructure-skilled-trades

https://www.evn.at/home/investor-relations

https://www.frequentis.com/de/IRNews

https://www.post.at/ir/c/investor-relations

EVN

ISIN: AT0000741053

WKN: 878279

https://www.evn.at/

FACC

ISIN: AT00000FACC2

WKN: A1147K

https://www.facc.com/

Österreichische Post

WKN: A0JML5

ISIN: AT0000APOST4

https://www.post.at/

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Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie „können“, „werden“, „sollten“, „könnten“, „erwarten“, „planen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“, „glauben“, „schätzen“, „vorhersagen“ oder „potenziell“ oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen des Autors wider und basieren auf Informationen, die dem Autor zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

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Für Fragen bitte Nachricht an e_reuter(at)dr-reuter.eu

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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 09.07.2026 - 12:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Barbara Bauer
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Buchkirchen


Telefon: +43 (7242) 211930-11

Kategorie:

Finanzen



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