Kay Gottschalk: Minijobs abschaffen heißt Arbeit bestrafen

(ots) - In Deutschland arbeiten rund 6,7 Millionen Menschen in einem Minijob. Nach den Vorschlägen der Rentenkommission sollen geringfügige Beschäftigungen künftig grundsätzlich sozialversicherungspflichtig werden. Der bisherige Sonderstatus der Minijobs würde damit weitgehend entfallen. Die Empfehlungen sollen in die geplante Rentenreform der Bundesregierung einfließen.
Hierzu erklärt der stellvertretende Bundessprecher der AfD, Kay Gottschalk:
"Die geplante Abschaffung der Minijobs ist ein weiterer Angriff auf die Leistungsträger unseres Landes. Millionen Arbeitnehmer nutzen Minijobs, um ihr Einkommen aufzubessern, Studium, Familie oder den Ruhestand finanziell besser bewältigen zu können. Wer nun auch diese Beschäftigungsform mit zusätzlichen Sozialabgaben belastet, sorgt dafür, dass den Menschen am Monatsende noch weniger Geld im Portemonnaie bleibt.
Statt die ausufernden Ausgaben des Staates endlich zu begrenzen, greift die Politik erneut den Bürgern in die Tasche. Das eigentliche Problem der Rentenversicherung wird nicht gelöst. Stattdessen sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiter belastet werden.
Gerade für das Gastronomiegewerbe, den Einzelhandel, das Handwerk und viele kleine und mittelständische Betriebe sind Minijobs ein unverzichtbares Instrument, um flexibel auf Personalbedarf reagieren zu können. Zusätzliche Bürokratie und höhere Lohnnebenkosten werden zwangsläufig dazu führen, dass Arbeitsplätze wegfallen oder gar nicht erst geschaffen werden.
Wer behauptet, man stärke mit dieser Maßnahme die soziale Absicherung, verschweigt die Realität. Viele Menschen entscheiden sich ganz bewusst für einen Minijob, weil sie netto möglichst viel von ihrem selbst erarbeiteten Einkommen behalten möchten. Diese Entscheidungsfreiheit darf ihnen der Staat nichtnehmen.
Die AfD steht klar an der Seite der Arbeitnehmer und der mittelständischen Wirtschaft. Wir lehnen die Abschaffung des bewährten Minijobmodells entschieden ab. Deutschland braucht keine neuen Belastungen für Fleiß und Eigenverantwortung, sondern endlich eine Politik, die Leistung belohnt, Arbeit attraktiver macht und den Menschen mehr von ihrem hart erarbeiteten Einkommen lässt!"
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Datum: 29.06.2026 - 10:00 Uhr
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