Wandersymposium 2026: Wandern alsÜberlebensnotwendigkeit–Neue Perspektiven für Mensch, Natur und Tourismus.

(ots) - Rund 120 Vertreter:innen aus Tourismus, alpinen Vereinen und Wissenschaft diskutierten am 24. Juni in Bad Hofgasteinüber die gesellschaftliche Bedeutung des Wanderns.
Psychische Gesundheit, regionale Entwicklung, Ganzjahreswandern und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur: Das Wandersymposium 2026 beleuchtete die Wirkung des Wanderns aus unterschiedlichsten Perspektiven. Keynotes aus Psychologie und den angewandten Tourismuswissenschaften sowie Impulsvorträge von Expert:innen aus dem Tourismus und von alpinen Vereinen zeigten, warum Wandern weit mehr ist als Freizeitbeschäftigung.
Wandern als Psychotherapie
Dr. Reinhard Haller ist nicht nur Psychiater, Psychotherapeut und Sachbuchautor, sondern auch leidenschaftlicher Wanderer– er betonte in seiner Keynote den therapeutischen Wert von Wandern: „Meines Erachtens ist Wandern heute tatsächlich eine Überlebensnotwendigkeit. Die Mediziner sagen: Jeder Schritt zählt. Ich als Psychiater sage: Jede Wanderung zählt.”
Wanderglück 2.0 zwischen spiritueller Heldenreise und Selfie-Hotspot
Zwischen„Detox-Wandernden“ und digital vernetzten „Erlebnis-Wandernden“ unterschied FH-Prof. Dr. Harald Friedl in seiner Keynote. Sein Appell an Tourismusdestinationen: Mut zur Differenzierung zeigen, Angebote gezielt auf unterschiedliche Zielgruppen ausrichten und so auch in Zeiten vonkünstlicher Intelligenz mit klaren Positionierungen Gäste erreichen.
Der Große-Welt-Raum-Weg
Anhand des Projekts„Großer-Welt-Raum-Weg“ von Christoph Viscorsum machte Wanderführerin und Journalistin Claudia Schallauer deutlich, wie Wandern unsere Wahrnehmung von Natur und Raum verändern kann. Sie zeigte eindrucksvoll, dass schon unsere Sprache Natur als etwas vom Menschen Getrenntes beschreibt – obwohl wir selbst Teil von ihr sind.
365 Tage Wandern: Chancen und Herausforderungen
Impulsvorträge von Stefan Kreppel (Österreich Werbung), Michael Roschi (Schweizer Wanderwege) und Markus Welzl (Österreichischer Alpenverein) sowie die anschließende Podiumsdiskussion mit Liliana Dagostin (Österreichischer Alpenverein) und Ulrich Andres (Österreichs Wanderdörfer) widmetensich den Chancen und Herausforderungen des Ganzjahreswanderns. Im Mittelpunkt standen Themen wie veränderte Gästebedürfnisse, Klimawandel, Naturschutz und die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Tourismus.
Tourismus, Naturschutz und Wissenschaft im Dialog Mehr Infos zu den Keynotes (https://drive.google.com/file/d/16mrEQIrTu8rDDiaENQtgrO1ry2eizze7/view?usp=sharing)
Pressekontakt:
Österreichs Wanderdörfer e.V.
Iris Zeiler
Telefon: +43 (0) 4242/25 75 30 - 203
E-Mail: iris.zeiler(at)wanderdoerfer.at
Website: https://www.wanderdoerfer.at
Original-Contentvon:Österreichs Wanderdörfer, übermittelt durch news aktuell
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.06.2026 - 08:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2259039
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Villach/Bad Hofgastein
Kategorie:
Finanzen
Dieser Fachartikel wurde bisher 4 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Wandersymposium 2026: Wandern alsÜberlebensnotwendigkeit–Neue Perspektiven für Mensch, Natur und Tourismus."
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Österreichs Wanderdörfer (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




