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Rundfunkrat beschließt Jahresabrechnung 2025 und entscheidetüber neun Programmbeschwerden

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(ots) - Im Auftrag der Vorsitzenden des NDR Rundfunkrates, Cornelia Höltkemeier, verbreitet der NDR nachfolgende Mitteilung.

Der Rundfunkrat hat den vom Verwaltungsrat festgestellten Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2025 genehmigt. Mit dem Geschäftsjahr 2025 hat der NDR das erste Jahr der Beitragsperiode 2025 bis 2028 abgeschlossen. Die Rechtslage hinsichtlich einer Beitragserhöhung, die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) vorgeschlagen wurde, ist nach wie vor unklar. Derzeit plant der NDR gemäß seiner Finanzordnung weiterhin mit einem Beitragssatz von 18.36 Euro.

Zugestimmt hat das Gremium der Produktion einer 13. Staffel der Quizsendung„Wer weiß denn sowas?“ mit 130 Folgen. Die im Mai dieses Jahres zu Ende gegangene 12. Staffel hat mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 20,6 Prozent einen neuen Höchstwert erzielt. Mit einem Marktanteil im Schnitt von 11,2 Prozent konnte vor allem auch die jüngere Zielgruppe der 14 - 49-Jährigen erreicht werden.

Zudem haben sich die Rundfunkratsmitglieder mit neun Programmbeschwerden befasst, die zuvor im Rechts- und Eingabenausschuss bzw. Programmausschuss ausführlich beraten worden sind. Insbesondere über die Beschwerde zum Beitrag „Wie die EU die eigenen Gegner finanziert“ in der Sendung Plusminus vom 05.11.2025 im Ersten wurde bereits im Programmausschuss intensiv mit der Redaktion diskutiert. Eine Staatsvertragsverletzung lehnt der Rundfunkrat mehrheitlich ab, äußert aber konkrete Kritik an dem Beitrag, auf die vom NDR u.a. durch Änderungen an dem Beitrag in der Mediathek reagiert wird.

Das Gremium hat sich auch mit ARD-Sounds, der Nachfolgerin der ARD Audiothek, befasst. Seit März 2026 werden hier die öffentlich-rechtlichen Audio- und Podcast-Angebote zentral gebündelt. Durch zeitgemäße Audioformate sollen insbesondere auch jüngere Zielgruppen angesprochen werden. „Die neue App wird veränderten Mediennutzungsgewohnheiten gerecht. Dies ist dringend geboten, damit das öffentlich-rechtliche Angebot für alle Zielgruppen, aber natürlich insbesondere für die Jüngeren, relevant bleibt“, so die Vorsitzende.





Pressekontakt:

Norddeutscher Rundfunk
Gremienbüro
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
gremienbuero(at)ndr.de


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