Lukrative Lösung für Endkund:innen, Installateure und Hersteller: Nomos und gridX stellen White-Label-Direktvermarktungsprodukt vor

(ots) -
- Direktvermarktung wird ab 2027 erwartungsgemäß die einzige Möglichkeit sein, die Einspeisung von kleinen Photovoltaikanlagen gewinnbringend zu monetarisieren
- Hochrechungen von gridX ergaben einen Solarmarktwert von knapp 9 Cent/Kilowattstunde, der leichtüber dem derzeitigen Einspeisetarif liegt
- Prognosen von Nomos bestätigten, dass Endkund:innen durch die Kombination von Solarstromspeicherung und Batteriearbitrage im Rahmen der Verbundlösung über 1.000 Euro jährlich erzielen können
Der aktuelle Arbeitsentwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2027 sieht vor, dass deutsche Haushalte für ab 1. Januar 2027 installierte Photovoltaik-(PV-)Anlagen mit einer Nennleistung von bis 25 Kilowatt keine pauschale Einspeisevergütung und keine Marktprämie mehr erhalten. Darauf haben gridX, Aggregator von Haushaltsflexibiliäten und einer der in Europa führenden Anbieter smarter Home-Energy-Management-Systeme (HEMS), sowie Nomos, Marktführer für integrierte Stromprodukte, schnell reagiert und ein gemeinsames Direktvermarktungsangebot entwickelt. Dieses ist auf die Bedürfnisse von Haushalten, Installateursbetrieben und Anlagenherstellern (OEM) zugeschnitten und stellt sicher, dass die Anschaffung neuer Energieanlagen für alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette auch im kommenden Jahr weiter skalierbar und wirtschaftlich bleibt und regulatorische Vorgabeneingehalten werden können.
So funktioniert die offene Lösung
Die EEG-Novelle stellt insbesondere die Installateure und OEM vor Herausforderungen, die bislang keinen gesicherten Zugang zu Mechanismen wie Direktvermarktung oder Angeboten wie HEMS und flexiblen Stromtarifen haben. gridX und Nomos schließen diese Lücke mit einem White-Label-Angebot, das diese drei Elemente in sich vereint.
gridX stellt die OEM-übergreifende Konnektivität und Steuerbarkeit aller dezentralen Energieanlagen im Haus sicher; Nomos bringt den dynamischen Stromtarif ein und ermöglicht auf Grundlage der von gridX bereitgestellten Verbrauchs- sowie Einspeiseprognose die Direktvermarktung und die bidirektionale Batteriearbitrage an der Strombörse. Gemeinsam optimieren die beiden Unternehmen die Energieanlagen lokal sowohl aus regulatorischer Sicht (§ 14a EnWG, § 9 EEG) als auch im Hinblick auf den häuslichen Eigenverbrauch und den von Nomos bereitgestellten Stromtarif.
Die Lösung arbeitet in beide Richtungen volldynamisch: Statt den Netzbezug zu starren Preisen zu kalkulieren oder die Einspeisung pauschal zu vergüten, werden Bezug, Einspeisung und Arbitrage auf Basis der viertelstündlichen Marktpreise optimiert. Die Abrechnung erfolgt transparent auf Basis realer Marktdaten ohne Mengenobergrenzen oder Pauschalen, sodass Haushalte die volle Wertschöpfung ihrer Anlagen erhalten.
Win-Win-Situation für die gesamte Wertschöpfungskette
Ab 2027 dürfte die Direktvermarktung essenziell sein, damit sich die Anschaffung einer neuen PV-Anlage schnell amortisiert. Hier greift die Verbundlösung von gridX und Nomos, die holistisch gestaltet und einfach zu bedienen ist und Endkund:innen maximale Kosteneinsparungen ermöglicht. Die voll integrierte, skalierbare White-Label-Lösung erlaubt Installateuren und OEM von PV-Anlagen, Batteriespeichern, Elektroautos sowie Wärmepumpen den Vertrieb unter eigener Marke und kann sie dabei unterstützen, ihre Beziehungen zu Endkund:innen fortlaufend zu stärken bzw. auszubauen. Die Direktvermarktung unterstützt über die Einspeisung des Solarstroms ins Netz hinaus auch die Arbitrage des Heimspeichers. So amortisiert sich auch ein Speicher mit einer höheren Kapazität von beispielsweise 20 kWh bereits binnen rund sechs Jahren, wovon sowohl Endkund:innen profitieren als auch Installateure, die künftig deutlich größere Heimspeicher verkaufen können.
Belastbare Vorhersage: Produkt wird Wegfall der Einspeisevergütung abfedern
Berechnungen von gridX und Nomos kamen gleichermaßen zum Ergebnis, dass Besitzer:innen neuer PV-Anlagen und Heimspeicher trotz des Wegfalls der garantierten Einspeisevergütung kommendes Jahr weiter vergleichbare Erträge erzielen können.
gridX-interne Hochrechungen ergaben, dass sich im Basisszenario der Eigenverbrauchsoptimierung mittels HEMS und ohne Einspeisevergütung oder Direktvermarktung momentan 3,5 Cent/Kilowattstunde (kWh) erzielen lassen und in der Kombination aus Eigenverbrauchsoptimierung und der derzeitigen Vergütung ein Solarmarktwert von 7,8 Cent/kWh möglich ist, was unter dem Ertragsniveau der gemeinsamen Lösung von gridX und Nomosin Höhe von 8,7 Cent/kWh liegt.
Nomos fand einen belastbaren Mehrwert für Endkund:innen von mehr als 1.000 Euro jährlich, der in der Kombination aus Solarstromeinspeisung und Batteriearbitrage entsteht.
"Die reine Direktvermarktung ohne lokales Energiemanagement verlängert die Amortisationszeit von PV-Anlagen - das belegt eine aktuelle aquu-Studie. Genau hier setzen wir an: Gemeinsam mit Nomos haben wir eine bereits erfolgreich getestete Lösung geschaffen, die heimische Aufdach-Anlagen auch über 2027 hinaus zukunftssicher und wirtschaftlich rentabel macht", ordnet Anne Bicking, CEO von gridX, ein.
"Mithilfe der Konnektivität und Steuerung von gridX erzielen wir in der Direktvermarktung zuverlässig marktführende Erlöse für unsere Partner und deren Kund:innen", erklärt Stefan Gerbes, CEO von Nomos.
Einfacher Zugang zum Direktvermarktungsangebot
Die Lösung kann fortan bei beiden Partnern nachgefragt werden. Vereinbaren Sie dazu einen kostenlosen Demotermin unter https://www.gridx.ai/de/contact/demo oder unter https://www.nomos.energy/contact.
gridX auf der The smarter E Europe 2026
Das gridX-Team ist unter anderem mit einem Beitrag zur Direktvermarktung auf Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft vertreten. Alle Informationen zur Präsenz, inklusive Vorträgen von Expert:innen, finden Sie hier: https://go.gridx.ai/de/gridx-on-smarter-e-2026
Über gridX
gridX ist Europas führendes Smart-Energy-Unternehmen mit Sitz in Aachen und München. Mit seiner Energiemanagementplattform verbindet, steuert und optimiert gridX dezentrale Energieanlagen im Zuhause sowie an Ladestationen für Elektrofahrzeuge nahtlos. Endkund:innen können die Flexibilität ihrer Energieanlagen monetarisieren, da gridX deren Kapazitäten bündelt und für den Handel auf verschiedenen Energiemärkten zur Verfügung stellt. Klassische Energieversorger und innovative Energie Energy-Scale-ups können neue Einnahmequellen erschließen und ihren Endkund:innen einen höheren Nutzen und niedrigere Stromrechnungen bieten. Betreiber von Ladestationen können mehr (Schnell-)Ladepunkte installieren und gleichzeitig die Kosten senken.
Weitere Informationen auf gridX.ai/de (http://gridx.ai/de) und LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/gridx/).
Über Nomos
Nomos ist ein führendes Berliner Technologieunternehmen für intelligente Energielösungen. Als regulierter und lizenzierter Full-Stack-Energieversorger ermöglicht Nomos etablierten OEM und Installationsbetrieben, Stromprodukte unter eigener Marke anzubieten. Dabei übernimmt Nomos die gesamte regulatorische, technische und operative Komplexität - von der Strombeschaffung über die Kundenkommunikation bis zur Abrechnung - und übersetzt sie in transparente API-Schnittstellen, die sich tief in Hardware und digitale Ökosysteme integrieren und ein müheloses Kundenerlebnis schaffen. Nomos kooperiert mit nationalen und internationalen Marktführern und verschafft so Haushalten den direkten Zugang zum Strommarkt.
Pressekontakt:
gridX GmbH
Linda Lenz
PR&Communication Manager
Telefon: +49 173 369 507 4
E-Mail: L.Lenz(at)gridX.de
Nomos GmbH
Anne Roellgen
Chief of Staff
Telefon: +49 176 433 781 89
E-Mail: anne(at)nomos.energy
Original-Contentvon: gridX GmbH,übermittelt durch news aktuell
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Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.06.2026 - 16:46 Uhr
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Energie & Umwelt
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