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5.000 Jahre Liangzhu-Kultur im Dialog mit der Jugend in Hangzhou

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Am Nachmittag des 10. Juni fand in Hangzhou die vom Hangzhou International Communication Center veranstaltete internationale Jugendkulturveranstaltung...


(IINews) - HANGZHOU, China, 10. Juni - Am Nachmittag des 10. Juni fand in Hangzhou die vom Hangzhou International Communication Center veranstaltete internationale Jugendkulturveranstaltung„Die Liangzhu-Zivilisation: Ein Dialog mit der Welt“ statt. Jugendliche aus China und dem Ausland von der Zhejiang-Universität für Medien und Kommunikation sowie der Zhejiang-Universität für Finanzen und Wirtschaft kamen zusammen, um den einzigartigen Charme der Liangzhu-Kulturzu erleben. Durch Vorträge von Experten, interaktive Dialoge und praktische Workshops nahmen die Teilnehmer an einem kulturellen Dialog teil, der sich über fünf Jahrtausende erstreckte, und förderten so das gegenseitige Verständnis und den kulturellen Austausch.

Den Jugendvertretern wurde ein zentrales Element der Veranstaltung, die Fotoausstellung zum Thema„Die Liangzhu-Zivilisation: Ein Dialog mit der Welt“, eröffnet. Anhand von detailliertem Bildmaterial zeigte die Ausstellung systematisch bedeutende archäologische Entdeckungen – darunter die Ruinen der antiken Stadt Liangzhu, rituelle Systeme aus Jade, antike Wasserwirtschaftssysteme und den frühen Reisanbau. Damit wurde das soziale und tägliche Leben der Liangzhu-Menschen von vor 5.000 Jahren anschaulich dargestellt.

Während der akademischen Austauschrunde hielt Chen Minghui, Direktor der Abteilung für prähistorische Archäologie am Institut für Kulturdenkmäler und Archäologie der Provinz Zhejiang, eine Grundsatzrede mit dem Titel „China und die Welt in der Liangzhu-Ära“. Ausgehend von den archäologischen Entdeckungen in den Ruinen der antiken Stadt Liangzhu erläuterte Chen die entscheidende Rolle von Liangzhu für den Ursprung der chinesischen Zivilisation. Zudem untersuchte er, wie das Erbe von Liangzhu als Brücke dienen kann, um den interkulturellen Dialog unddas gegenseitige Lernen zwischen verschiedenen Zivilisationen zu fördern. Im Anschluss an den Vortrag beteiligten sich die chinesischen und internationalen Jugendvertreter aktiv an einer Fragerunde, in der sie über den einzigartigen Wert der Liangzhu-Zivilisation und Strategien für deren weltweite Vermittlung diskutierten.





Um eine nachhaltige Plattform für den kulturellen Austausch zu schaffen, wurde im Rahmen der Veranstaltung das Projekt „Quelle der Zivilisation, Versprechen der Zukunft“ ins Leben gerufen – ein zweigleisiges Projekt, das kulturelle Erlebnisse mit hochkarätigen Dialogen verbindet. Vertreter der Organisatoren,der archäologischen Fachwelt und lokaler Universitäten haben das Projekt gemeinsam auf der Bühne gestartet.

Den Veranstaltern zufolge war das Hangzhou International Communication Center bereits Gastgeber der ersten internationalen Jugendaustauschveranstaltung„Liangzhu-Zivilisation: Ein Dialog mit der Welt“ und hat damit eine solide Grundlage für den länderübergreifenden Jugenddialog geschaffen. Die neu gestartete Initiative „Quelle der Zivilisation, Versprechen der Zukunft“ stellt eine Weiterentwicklung dieser Plattform darund zielt darauf ab, das Netzwerk junger internationaler Kommunikatoren zu erweitern. Das Projekt soll den globalen Kulturaustausch fördern und die chinesische Zivilisation einem breiteren internationalen Publikum näherbringen. Durch strukturierte kulturelle Erlebnisse und akademischen Dialog sollen junge Leute aus aller Welt dazu ermutigt werden, sich von„Zeugen der Zivilisation“ zu „Mitgestaltern der Zivilisation“ zu entwickeln. In Zukunft will das Projekt regelmäßige Jugendaustauschprogramme und internationale Mediennetzwerke nutzen, um die Liangzhu-Kultur weltweit bekannt zu machen und neue Wege für das interkulturelle gegenseitige Lernen zu erschließen.

Bei der Veranstaltung standen die aktive Teilnahme und der intensive Austausch zwischen internationalen Jugendlichen im Vordergrund. Fatah, ein Jugendvertreter aus Afghanistan, zeichnete während der Sitzung von Hand eine Karte der weltweiten Zivilisationen. Im Anschluss an den Vortrag führte er mit Chen eine tiefgehende Diskussion über Themen wie die Ursprünge, Entwicklungswege und Zukunftsperspektiven der chinesischen und westlichen Zivilisationen. Dieser interkulturelleDialog unterstrich das engagierte Interesse der heutigen internationalen Jugend am multikulturellen gegenseitigen Lernen und an Konzepten, eine gemeinsame Zukunft für die Menschheit zu gestalten.

Um das kulturelle Erbe greifbarer zu machen, bot die Veranstaltung interaktive Workshops, in denen immaterielles Kulturerbe und kreative Kulturprodukte vorgestellt wurden. Die internationalen Jugendvertreter versuchten sich in der traditionellen Blattgoldmalerei und gestalteten  individuelle Jade-Kühlschrankmagnete im Liangzhu-Stil. Indem sie die ikonischen Maskenmotive der Gottheiten zeichneten und Miniatur-Jade-Cong (Ritualröhren) ausmalten, erlebten die Teilnehmer die exquisite Handwerkskunst und die historische Tiefe der Liangzhu-Kultur aus erster Hand und verwandelten dabei abstrakte kulturelle Symbole in persönliche, greifbare Erinnerungen.

Die Veranstaltung erweiterte den kulturellen Horizont der internationalen jungen Teilnehmer und bot ein praktisches Modell zur Vertiefung der internationalen kulturellen Zusammenarbeit. Das Hangzhou International Communication Center plant, seine Plattform auch weiterhin zu nutzen, um die Liangzhu-Kultur regelmäßig weltweit bekannt zu machen und mehr junge Menschen aus aller Welt einzuladen, Liangzhu zu entdecken, China zu erleben und die chinesische Zivilisation besser zu verstehen.

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Datum: 22.06.2026 - 13:43 Uhr
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Freigabedatum: 22.06.2026

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