Microsoft Fabric schafft Datenklarheit: DID Group modernisiert Flottensteuerung mit Windhoff Group
Die DID Group, ein führender Industriedienstleister mit Standorten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, hat seine Datenlandschaft grundlegend modernisiert. Das Unternehmen, das ein kapitalintensives„Equipment as a Service“-Geschäftsmodell betreibt, das sich auf die Vermietung von Hubarbeitsbühnen, Gabelstaplern und Mobilkranen spezialisiert, sah sich in den vergangenen Jahren mit einer immer komplexeren IT-Realität konfrontiert. Organisches Wachstum und mehrere Akquisitionen führten zu einer heterogenen Systemlandschaft aus verschiedenen ERP , CRM- und FiBu Systemen. Informationen zu Anlagenwerten, Altersstrukturen, Umsätzen, Preisentwicklungen und Payback-Ratios und zur Auslastung des Fuhrparks musstenüber manuelle Listen und zeitintensive Abstimmungen zusammengetragen werden–ein operatives Risiko und ein strategisches Hindernis für ein Unternehmen, das rasant wächst.

(IINews) - Von der Fragmentierung zur Plattform: Windhoff Group setzt auf Microsoft Fabric
Um diese strukturellen Engpässe zu überwinden, entschied sich die DID Group für den Aufbau einer zentralen Datenplattform. Die Umsetzung erfolgte in einem sechsmonatigen Transformationsprojekt gemeinsam mit der Windhoff Group, einem Anbieter für Data&AI-Services, Enterprise Analytics und datengetriebene Plattformlösungen. Die Windhoff Group startete mit einer konsequenten Bereinigung und Harmonisierung der Daten, um die unterschiedlichen ERP Systeme der Unternehmensgruppe auf ein konsistentes Fundament zu bringen. Ein einheitliches Datenmodell stellte sicher, dass Informationen unabhängig vom Standortund System vergleichbar und zuverlässig ausgewertet werden können.
Technologisch setzt das Projekt auf Microsoft Fabric als zentrale Plattform. Ergänzende Azure Dienste übernehmen Integrations-, Governance- und Skalierungsaufgaben, während Power BI das Berichtswesen automatisiert und aus komplexen Rohdaten klar strukturierte Entscheidungsgrundlagen macht. Die nahtlose Einbettung in das Microsoft Ökosystem sorgt dafür, dass Berechtigungen, Datenflüsse und Visualisierungen konsistent miteinander verzahnt sind, was einen entscheidenden Faktor für langfristige Wartbarkeit und zukünftige Erweiterungen darstellt. „Microsoft Fabric ermöglicht Datenqualität, Governance und Analysen aus einem Guss. Diese Integrationsfähigkeit ist der Schlüssel, damit Unternehmen schnell echten Mehrwert im operativen Geschäft erzielen können“, sagt Christian Röttgers, Leiter des Transformationsprojektes bei der Windhoff Group.
Schneller entscheiden, besser steuern: Die Wirkung im Tagesgeschäft
Mit der neuen Plattform„DID insight“ hat die DID Group den Schritt von isolierten Datensilos hin zu einer zentralen, jederzeit abrufbaren und übergreifenden Informationsbasis vollzogen. Auswertungen, die zuvor Tage dauerten, stehen jetzt in Echtzeit zur Verfügung. Das Controlling kann auf Knopfdruck erkennen, wie Gerätegruppen, Maschinentypen bzw. auch einzelne Maschinen ausgelastet sind und wo sich Potenziale für Investitionen, Preisanpassungen oder Umsatzsteigerungen ergeben. Die Fehleranfälligkeit manueller Prozesse sinkt deutlich, während Entscheidungen, von der Einsatz- über die Budgetplanung bis hin zur strategischen Investitionstätigkeit, erheblich beschleunigt werden.
„DID insight gibt uns erstmals einen vollständigen und präzisen Überblick über unser Anlagevermögen“, so Christoph Müller, COO bei der DID Group und fährt fort: „Sie ist ein zentraler Baustein, um unser Vermietgeschäft strategisch wie operativ zu steuern.“Hubertus Feldhege, CFO der DID Group ergänzt, dass „DID insight” die Voraussetzung dafür geschaffen hat, dass die DID Group das Kapital nun datenbasiert gezielt und effizient in die Gerätegruppen investieren kann, die „nachweislich“ die besten Payback-Ratios und Kapitalrenditen aufweisen, was für ein sehr anlagenintensives Unternehmen wie die DID Group essenziell ist.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Skalierbarkeit: Neue Gesellschaften und deren ERP Systeme lassen sich nun schnell und ohne hohe Integrationshürden anbinden. Damit gewinnt das Unternehmen die technische Flexibilität, die für weitere Akquisitionen entscheidend ist.
Die Rolle des Channels: ADN als Beschleuniger im Hintergrund
Begleitet wurde das Projekt durch die ADN Distribution GmbH, die als Value Added Distributor eine entscheidende Rolle im Microsoft Channel-Ökosystem einnimmt. ADN unterstützte die Windhoff Group nicht nur durch technische PreSales-Expertise und Architekturbegleitung, sondern auch durch strategische Enablement Programme, die sicherstellen, dass Partner Fabric Lösungen nicht nur implementieren, sondern nachhaltig skalieren können. „Unser Anspruch ist es, Partnern das Wissen, die Werkzeuge und die Best Practices an die Hand zu geben, die sie brauchen, um moderne Microsoft Lösungen effizient und langfristig erfolgreich umzusetzen“, erklärt Thilo Schumacher, Team Lead Microsoft Azure bei ADN. „Projektewie das der DID Group zeigen, wie aus individuellen Implementierungen wiederverwendbare Referenzarchitekturen entstehen. Das ist ein enormer Hebel für den Channel.“
Fazit: Ein Datenfundament, das mitwächst
Mit„DID insight“ hat die DID Group den Übergang von einer fragmentierten IT Landschaft hin zu einer konsolidierten, skalierbaren Datenarchitektur gemeistert. Die organisationweite Transparenz beschleunigt Entscheidungsprozesse, senkt operative Aufwände und ermöglicht eine moderne, einheitliche Steuerung der gesamten Gruppe. Gleichzeitig bildet die neue Architektur das technologische Fundament für zukünftige KI gestützte Anwendungen – von vorausschauender Wartung bis hin zu automatisierten Investitionsplanungen. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig robuste Datenfundamente im industriellen Umfeld sind. Sie entscheiden darüber, wie schnell Unternehmen neue Technologien adaptieren, Geschäftsmodelle weiterentwickeln und ihre Position im Markt stärken“, fasst Christian Röttgers von der Windhoff Group zusammen.
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Bereitgestellt von Benutzer: KatrinTrugnitz
Datum: 22.06.2026 - 10:41 Uhr
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