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"Was er bringt ist diese Unbekümmertheit": Curacao macht Deutschland zum Gruppensieger, Japan demontiert enttäuschende Tunesier

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(ots) - Es war der perfekte Abend und die noch perfektere Nacht aus deutscher Sicht! Auf das Last-Minute-2:1 gegen die Elfenbeinküste rang WM-Debütant Curacao mit einem herausragenden Eloy Room im Tor, der 15 Paraden zeigte, die zweitmeisten in einer WM-Partie nach Tim Howard für die USA im Achtelfinale gegen Belgien 2014 (16, 1:2 n.V.), Ecuador ein 0:0 ab. Das bedeutet, dass das DFB-Team vorzeitig Gruppensieger ist.Kapitän Joshua Kimmich schwärmt:"Das fühlt sich sehr gut an. Wir wussten vor dem Spiel, dass unsere Bank sehr, sehr wichtig und sehr entscheidend sein wird. Das waren sie heute. Alle Einwechslungen waren überragend. Gerade mit Deniz einer, der immer an sich und seine Momente glaubt. Nadiem, der seine Mentalität immer mit reinbingt. Auch Toni, der für mich ein überragendes Spiel gemacht hat als er reingekommen ist. Jamie ist natürlich auch gut reingekommen. Leon noch am Ende. Aber gerade der Dreier-Wechsel war schon sehr hilfreich."

MagentaTV-Experte Shkodran Mustafi lobt Undav:"Das sind gute Zahlen. Das ist nicht einfach, diese Zahlen weiter abzuliefern. Aber was er bringt, ist diese Unbekümmertheit. Er kommt auf dieses Spielfeld und gibt dir das Gefühl, er will einfach zocken. Er ist mit seinen Jungs auf dem Platz und will zocken. Er macht es dann wie gestern Abend technisch überragend."

Im zweiten Spiel der Nacht machte Japan mit einem 4:0 kurzen Prozess mit erneut enttäuschenden Tunesiern, bei denen auch der Trainerwechsel von Sabri Lamouchi zu Hervé Renard wirkungslos verpuffte. Daichi Kamada eröffnete bereits in der 4. Minute, Ayase Ueda traf doppelt, während Junya Ito das zwischenzeitliche 3:0 der Japaner erzielte. Damit liefert sich das Team von Hajime Moriyasu am letzten Spieltag ein Fernduell mit der Niederlande um den Gruppensieg. Der direkte Vergleich ist mit dem 2:2 vom 1. Spieltag ausgeglichen. Tunesien ist, nach zwei Niederlagen und 1:9 Toren, ausgeschieden.

Nachfolgend die Stimmen aus den Partie zwischen Ecuador und Curacao in Gruppe E sowie Tunesien und Japan in Gruppe F. Am Nachmittag (ab 16.30 Uhr live und EXKLUSIV bei MagentaTV) will Spanien nach dem torlosen Unentschieden im Auftaktspiel gegen Kap Verde gegen Saudi-Arabien den ersten Sieg einfahren. Im Anschluss (live ab 20.20 Uhr) trifft Belgien in Gruppe G auf den Iran - beide, wie auchÄgypten und Neuseeland, mit bislang einem Zähler auf dem Konto. Ab 23.20 Uhr rundet die Begegnung Uruguay- Kap Verde in der ebenfalls ausgeglichenen Gruppe H den Tag ab.





Tunesien - Japan 0:4

Nach dem 1:5 gegen Schweden entschloss sich Tunesien, Trainer Sabri Lamouchi freizustellen - komplett ohne Erfolg. Im 1.000. Spiel der WM-Geschichte waren die Tunesier nicht minder chancenlos. Bereits in der 4. Minute eröffnete Ex-Frankfurter Daichi Kamada. Im Anschluss schraubten die Japaner das Ergebnis mühelos in die Höhe und liefern sich am letzten Spieltag ein Fernduell mit den Niederländern um den Gruppensieg, die ein 5:1 gegen Schweden feierten. Tunesien ist mit zwei Niederlagen und 1:9 Toren bereits ausgeschieden.

Shkodran Mustafi, MagentaTV-Experte,über den Trainerwechsel bei Tunesien, die nach dem 1:5 gegen Schweden Sabri Lamouchi durch Hervé Renard ersetzten:"Es ist schon verrückt. Am Ende weiß man nicht, was hinter den Kulissen passiert ist. Ich finde es schwierig, ich finde es für die Mannschaft schwierig. Ich finde es für den Trainer, der übernimmt, schwierig. Klar, er hat eine Idee, wie er Fußball spielen möchte und das ist auch okay, wenn er dieSpielweise kennt, vielleicht die Kulturen kennt. Aber du hast keine Zeit, der Mannschaft deine Spielidee zu vermitteln. Also musst du mehr oder weniger mit den Basics anfangen: So und so will ich spielen. Aber das hilft dir bei einer WM nicht weiter, weil du Abläufe haben musst, ein Gefühl für die Mannschaft, ein Gefühl für die Spieler: Wann kann ich wen bringen? Wie muss ich mit wem umgehen? In der kurzen Zeit. Das ist so ein bisschen: Wir schmeißen da jetzt mal einen Trainer rein und schauen und hoffen, dass es funktioniert, dass es vielleicht zwischenmenschlich funktioniert und dass er sie irgendwie motiviert bekommt, mit ein paar Sprüchen. Aber mehr kannst du in der kurzen Zeit nicht machen."

Link zu den Aussagen: clipro.tv/player?publishJobID=dCtvRWdOZWxnbDd3cmhxZHhHL0pBeUZhMUt4b1lKZmhtL1ZIRmdNWUp5Zz0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1eQuDWCOzXcxpyt/9gr1Qv8YQgWg)

Shkodran Mustafi, MagentaTV-Experte,über Deniz Undav:"Das sind gute Zahlen. Das ist nicht einfach, diese Zahlen weiter abzuliefern. Aber was er bringt, ist diese Unbekümmertheit. Er kommt auf dieses Spielfeld und gibt dir das Gefühl, er will einfach zocken. Er ist mit seinen Jungs auf dem Platz und will zocken. Er macht es dann wie gestern Abend technisch überragend. Gerade das zweite Tor: Wir haben da bei uns in die Trainergruppe geschrieben: Das musstdu eigentlich jedem Stürmer zeigen. Er liefert gerade ab, im Verein, bei der Nationalmannschaft. Er hat auch selbst gesagt, er nimmt diesen Flow gerne mit. Ich hoffe, er kann diesen Flow auch in die Mannschaft reintragen, weil so ein Flow natürlich hilft."

...ob er Undav in die Startelf stellen würde:"Am Ende musst du immer schauen, gegen wen du spielst und welche Spielertypen du auf dem Platz brauchst. Du musst schauen: Was brauche ich auf dem Platz und wann brauche ich was auf dem Platz? Dann muss man schauen, was du drumherum aufstellst, wen du aufstellen willst. Das muss alles harmonieren. Ich kann es verstehen, dass wenn ein Stürmer ein paar Tore macht und jeder darüber nachdenkt: Den musst du von Anfang an bringen. Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum er die Tore macht, weil er auf den Platz kommt, wenn der Gegner eine andere Struktur hat und das zu ihm passt, dass er sich als hängende Spitze, als Zehner frei bewegen kann, er sich die Räume suchen kann. Das ist alles etwas, was man sich genauer anschauen und dann entscheiden muss: Ist das jemand, den ich jetzt sofort reinbringe oder bringe ich ihn genauso weiter, wie es bis jetzt gewesen ist, weil es einfach funktioniert hat?"

Ecuador - Curacao 0:0

The Blue Wave schlägt in den WM-Geschichtsbüchern ein! Mit 15 (!) Saves, den zweitmeisten in der Geschichte des Wettbewerbs, sichert Keeper Eloy Room Curacao nicht nur den ersten Punkt der WM-Geschichte, sondern Deutschland auch den Gruppensieg! Weder Ecuador, die einmal mehr unter Beweis stellten, warum sie inder südamerikanischen WM-Qualifikation nicht über 14 Tore in 18 Spielen hinauskamen, noch Curacao können auf 6 Punkte kommen, während das DFB-Team den direkten Vergleich gegen die Elfenbeinküste gewonnen hat.

Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte,über Curacao:"Das ist natürlich schön zu sehen. Ich muss fast sagen, mit ein bisschen mehr Glück, mit ein bisschen mehr Überzeugung ist da fast noch mehr drin gewesen. Ich hätte mich sehr für sie gefreut. Ich glaube auf der anderen Seite ist Ecuador auch enttäuscht über das 0:0."

Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=SjFCNUJqVkJtekdzcFQxbnZYRWNxazg2ODhjNUR0SFNNUjVtOFNHcDFKRT0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1kTcSLI0th8XRrP/nHWQfnFgIgbK)

Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte,über die Leistung von Ecuador:"Ergebnistechnisch vielleicht enttäuschend. Aber ich finde, wenn man die Statistiken ansieht, kann man ihnen wenig vorwerfen, dass sie nicht alles gegeben oder versucht haben. Es war ein Spiel, da hätten nochmal 90 Minuten gespielt werden können und es fällt kein Tor. Deshalb, ergebnistechnisch enttäuschend. Aber vonder Leistung bin ich nicht so enttäuscht."

Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte, vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador:"Trotzdem sollte man gewarnt sein, weil für sie noch ein bisschen was zu holen ist. Aber es ist schon in der Offensive eher auch ein bisschen wenig."

...ob die Gruppe für Deutschland Schritt für Schritt schwerer wird:"Ich glaube, dass wir gestern den schwierigsten Gegner hatten. Gerade, weil die Elfenbeinküste diese Schnelligkeit mitbringt. Ich sehe eher eine gute Grundschnelligkeit bei Ecuador, was die Außenbahnen betrifft. Da ist nicht der Augenmerk wie ein Diomande, wo man besonders hinschauen muss. Deshalb glaube ich, dass die Elfenbeinküste der schwerere Gegner war."

...zur Aufstellung gegen Ecuador:"Ich sage, gleiche Elf. Ich sage auch, dass Schlotterbeck spielen wird (lacht)."

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Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte,über einen möglichen Startelfeinsatz von Deniz Undav gegen Ecuador:"Gerade weil es so gut läuft und gerade weil diese Rollenverteilung so klar vom Bundestrainer vorgegeben ist. Ich kann mir vorstellen, dass er sich ungern dieses Thema aufmacht. Du hast gesagt, jeder weiß um seine Rolle. Und jetzt lässt du ihn doch von Anfang an spielen. Natürlich liefert Deniz genug Argumentedafür. Aber so wie ich Julian kenne, will er da seiner Philosophie treu bleiben. Ich finde auch, dass du es auch gar nicht zwingend ändern musst. Du willst erfolgsorientiert sein. Du willst Weltmeister werden. Du willst weit kommen. Deshalb ist auch die Gegenfrage: Warum soll ich etwas ändern, wenn so etwas so gut funktioniert und ich weiß, ich habe einen Deniz Undav und ich weiß, ich habe diese anderen Joker hinten raus, die mir ein Spiel drehen können."

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Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte, zur Verletzung von Nico Schlotterbeck:"Ich bin kein Arzt. Aber ich glaube, es hängt ein bisschen davon ab, wieviele Bänder da noch mit beteiligt sind. Ich meine, mich mal erinnern zu können, dass ich mal in der U17 etwas Ähnliches am Sprunggelenk hatte und mit einem Tape und einer Ibu geht das vielleicht irgendwie."

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Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte,über den deutschen Gruppensieg:"Das ist die Frage, ob es so viele schwache Gegner bei einer Weltmeisterschaft gibt. Wenn man sich einige Ergebnisse anschaut. Ich glaube nicht, dass du bewusst versuchst, irgendjemandem aus dem Weg zu gehen. Das fände ich auch fatal. Ich finde es wichtig, dass du in deinem Flow bleibst, dass du in jedem Spiel auf Sieg gehst, weil dich das Selbstvertrauen durch ein Turnier trägt. Das kann natürlich auch mal überschattet werden, wenn du gegen einen vermeintlich Schwächeren nicht gewinnst. Dann kommst du vielleicht doch irgendwie ins Grübeln. Deshalb glaube ich schon, dass es wichtig ist, weiter Gas zu geben, voll auf Sieg in jedem Spiel zu gehen und wahrscheinlich als Gruppenerster weiterzuziehen."

Jonas Hofmann, MagentaTV-Experte,über Ex-Teamkollege Piero Hincapié:"Ich sageüber Piero immer, das habe ich über Pala [Exequiel Palacios, d. Red.] auch gesagt, sie lieben es zu verteidigen. Und er liebt es auch, so gierig, gallig zu sein, diesen Ball zu erobern. Er weiß seinen Part und weiß, ich spiele den Ball auch weiter, nachdem ich ihn erobert habe. Aber diese Soldat-Mentalität : Ich weiß genau, was meine Aufgabe ist, ich erledige das und dann macht ein Anderer weiter."

...wie sehr er in Leverkusen fehlt:"Er fehlt schon, weil er auch ein richtig cooler Typ ist, mit dem ich auch sehr, sehr gut zurechtgekommen bin und auch viel rumgeflachst habe. Und natürlich in allererster Linie seine Qualität auf dem Platz, die ist schon bemerkenswert. Er hat bei Arsenal nochmal einen enormen Schritt gemacht. Das war ein sehr guter Schritt, auf jeden Fall. Er ist Deutscher Meister geworden, danach Premier-League-Sieger. So viel hat er nicht falsch gemacht."

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Julian Nagelsmann, Bundestrainer:"Wir sind mit Rückschlägen gut umgegangen. Die ersten 5 Minuten haben wir gebraucht, ins Spiel zu kommen. Dann waren wir eigentlich sehr gut drin. Wir haben es gut gemacht. Der Punch in den Sechzehner hat gefehlt. Dann kassieren wir aus einer relativ simplen Aktion den Rückstand, wo wir eigentlich gut ausder Mitte sichern, wo wir ein 3-gegen-1 herstellen, was nicht immer so einfach ist. Da machen wir es eigentlich gut. Und dann geht er longline weg. Das Gegentor ist eine ähnliche Situation wie gegen Curacao. Wir brauchen ein bisschen lang, um auf der ballfernen Seite zu schließen. Dann gibt seinen Abpraller. Den kannst du immer nochmal holen. Wenn wir frühzeitig zurücksprinten, verteidigen wir es noch. Aber das hat (Yan) Diomande gut gemacht. Dann kommen wir gut zurück. Das war der Schlüssel. In der 2. Halbzeit wurden wir immer besser. Dann bin ich schon sehr stolz auf dieSpieler, die reingekommen sind. Nicht nur Deniz, der es super gemacht hat, Nadiem mit einer Flanke. Leon hatte eine unfassbar wichtige Situation hinten, wo er verteidigt. Wenn er da nicht mitgeht, kann s scheppern. Alle haben das sehr, sehr gut gemacht, auch nach den Wechseln."

...was er den Einwechselspielern mitgegeben hat:"Viel Position. Das zweite Tor ist ein klassischer Deniz Undav. Auch das erste macht er unfassbar gut. Der ist schwer. Thomas hat immer gesagt: s Dächle drüber."

...was Deniz Undav noch tun muss, um seine Rolle zu verändern:"Das ist doch top für ihn gerade! Viel mehr Decider bei einer WM als er zu sein, kann man gar nicht."

Link zum Interview: https://cloud.thinxpool.de/s/MHpENrDZpePJKCW (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo2EhBeSk4QSgPVFz/OuqmjjZ2UcZa)

Deniz Undav, Doppeltorschütze Deutschland:"Das kann man noch nicht in Worte fassen. Das Wichtigste war, dass wir gewonnen haben. Nach dem Gegentor haben wir eine Schippe draufgelegt. Wir haben vor allem in der 2. Halbzeit viel Druck aufs Tor gemacht. Es war klar, dass vielleicht irgendwann das Tor fällt. Für mich selbst war es klar, wenn ich reinkomme, werde ich wahrscheinlich einen Ball bekommen. Den muss ich direkt nutzen. Dass es direkt mit der ersten Aktion geklappt hat, hat das Momentum auf unsere Seite gedreht. Dauerdruck, Dauerdruck. Natürlich ist die Elfenbeinküste sehr stark in den Umschaltsituationen. Da mussten wir ein paar Mal richtig zulangen, hatten ein paar Mal Glück, dass sie den Ball nicht richtig getroffen haben. Am Ende hat das 2:1 perfekt gepasst."

...zu einem möglichen Startelfplatz:"Wir haben ein gemeinsames Ziel. Wenn das so gerade gut funktioniert. Es liegt am Bundestrainer. Er trifft die Entscheidungen. Es ist wichtig für ihn und die Spieler, die von der Bank kommen, dass sie sehen, dass jeder der reinkommt, Akzente setzen kann, das Spiel verändern kann und das haben wir heute gezeigt, mit meiner Person, Nadiem (Amiri), auch Toni (Rüdiger), der für Schlotti reingekommen ist, hat das überragend gemacht. Und das ist wichtig. Wir brauchen jeden Einzelnen. Nadiem hat letzte Woche nicht gespielt, kam heute rein und hat gut gespielt, hat die Vorlage zum 1:1 gegeben. Wir brauchen Jeden. Das ist sehr, sehr wichtig für uns."

...wie weit so ein Sieg das Team tragen kann:"Das gibt uns auf jeden Fall mehr Selbstbewusstsein fürs nächste Spiel. Diese Spiele zu ziehen, ist sehr, sehr wichtig fürs Gefühl. Ich hoffe, dass wir ein gutes Gefühl haben werden."Link zum Interview: https://cloud.thinxpool.de/s/QrgiwKzMR25BiXt (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo2KjttHpgKcBz78V/OxJmQM7-zMVE)

Joshua Kimmich, deutscher Kapitän im Interview, - zu Undav, seinem Gegenspieler Diomande

Joshua Kimmich, Kapitän Deutschland:"Das fühlt sich sehr gut an. Wir wussten vor dem Spiel, dass unsere Bank sehr, sehr wichtig und sehr entscheidend sein wird. Das waren sie heute. Alle Einwechslungen waren überragend. Gerade mit Deniz einer, der immer an sich und seine Momente glaubt. Nadiem, der seine Mentalität immer mit reinbingt. Auch Toni, der für mich ein überragendes Spiel gemacht hat als er reingekommen ist. Jamie ist natürlich auch gut reingekommen. Leon noch am Ende. Aber gerade der Dreier-Wechsel war schon sehr hilfreich."

...über Deniz Undav:"Das finde ich nicht ganz richtig, dass er sich keinen Kopf macht. Er ist schon einer, derüber sein Spiel nachdenkt, der auch über sich nachdenkt, wie er der Mannschaft helfen kann. Was ich gerade gesagt habe, ist für mich das alles Entscheidende: Er glaubt an sich, er glaubt an seine Momente. Und das ist das, was er ausstrahlt. Auch wenn ihm Dinge im Training nicht immer perfekt gelingen, ist er einer, der an seine Momente glaubt, der daran glaubt, wenn er reinkommt, dass er einen Impact hat und das spürt man in jedem Moment, wenn er den Ball bekommt, dass er schon das Gefühl hat, dass er mit jeder Aktion das Spiel entscheiden kann. Und das ist sehr, sehr wichtig. Gerade bei Spielern, die von außen reinkommen, dass manchmal 30 Minuten genug Zeit sein können, um einen Impact zu haben. Das hat Deniz zweimal gut gezeigt."

...zu der Situation vor dem Gegentor:"Gerade in der Situation vor dem Gegentor war es so, dass ich ein bisschen zu sehr die Mitte gecovert hab. Leroy war da. Ich war mir nicht ganz bewusst, dass ich da Hilfe aus der Mitte hatte, hab dann die Longline-Seite zu offen gelassen. Das hat er (Yan Diomande) gut genutzt. Er hat eine gute Flanke geschlagen. Wir haben sie dann nicht geklärt bekommen und dadurch das Gegentor bekommen. Ich glaube, dass wir sonst in der 1. Halbzeit relativ wenig zugelassen haben. 1-2 Mal war es noch gefährlich. Aber das war nicht so eine große Chance. Nach der Pause haben wir speziell in den ersten 10-15 Minuten 2-3 Konter bekommen, als der Spieler, der später auf links gewechselt ist und den Ball ein bisschen verstolpert. Das wäre eine sehr gute Möglichkeit gewesen. Gerade nach der Pause fand ich es einen Tick anfällig. Da hatten wir ein paar zu einfache Ballverluste. Nach der Trinkpause fand ich es dann sehr druckvoll. Dahat man schon das Gefühl gehabt: Wir wollen, wir wollen ein Tor schießen. Das war nicht so, dass wir zehn Hundertprozentige hatten. Aber man hat schon das Gefühl gehabt, dass die Elfenbeinküste ein bisschen müde wurde und wir besser und besser ins Spiel gekommen sind."

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MEx4OEllWC9td21FYnZhY3haUG4vK0FwSzZMbEFaaVFkcFBLcTJNVUpNbz0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo2Qmc86vIElhYj11/YsmEQKqCTpVH)

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Datum: 21.06.2026 - 08:44 Uhr
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