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Das Geschäftsjahr 2025 zeigt: Stärke entsteht im Verbund

ID: 2257238

(ots) - Mit einem guten Jahresergebnis behauptet sich die Thüga-Gruppe in einem Marktumfeld, das von geopolitischen Umbrüchen, regulatorischem Druck und hohem Investitionsbedarf geprägt ist. Die mehr als 100 kommunalen Energie- und Wasserversorger im Netzwerk beweisen: Gemeinsam lässt sich Wandel nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten.


- Beteiligungsergebnis der Thüga Aktiengesellschaft (Thüga) steigt auf 422,2 Mio. Euro (Vorjahr 369,0 Mio. Euro)
- Zusammenarbeit im Verbund stärkt wirtschaftliche Leistungs- und Investitionsfähigkeit
- Zukunftsprogramm Horizonte+2030 treibt strategische Weiterentwicklung der Thüga konsequent voran

"Die Energiewende geschieht vor Ort - und unsere Partnerunternehmen setzen sie Tag für Tag um", sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga."Sie bauen Netze aus, investieren in erneuerbare Energien, treiben die Wärmewende voran und sichern eine verlässliche Versorgung mit Energie und Wasser. Genau diese operative Stärke zeigt sich auch in unseren Zahlen."Das Beteiligungsergebnis der Thüga Aktiengesellschaft - der wichtigste Leistungsindikator in der Gewinn- und Verlustrechnung - lag 2025 bei 422,2 Mio. Euro und damit 53,2 Mio. Euro über dem Vorjahr. Wesentliche Treiber waren höhere Ausschüttungen und Ergebnisabführungen einzelner Beteiligungsgesellschaften.

Erfolgreich im Verbund

Im Geschäftsjahr 2025 hat die Thüga mit dem Zukunftsprogramm Horizonte+2030 den Thüga-Verbund konsequent strategisch weiterentwickelt."Unsere Aufgabe ist nicht nur, Beteiligungen zu halten, sondern die Leistungsfähigkeit im Verbund zu verbessern", sagt Alsheimer."Wir verzahnen Beratung, Lösungen und Zusammenarbeit immer enger. So helfen wir unseren Partnerunternehmen, neue Geschäftsfelder zu erschließen, Investitionen zu stemmen und die Transformation wirtschaftlich tragfähig umzusetzen."

2025 investierten die Unternehmen der Thüga-Gruppe 3,9 Mrd. Euro in die kommunale Energieversorgung."Gerade jetzt gilt: Größe allein entscheidet nicht - Kooperationsfähigkeit ist maßgeblich", so Alsheimer."Im Verbund können auch kleinere Stadtwerke Vorhaben realisieren, die sie allein nicht darstellen könnten."Um regionale Kooperationsprojekte gezielt voranzutreiben, hat Thüga vier Leiter der Regionen eingesetzt. Sie stärken den Austausch vor Ort und unterstützen die Beteiligungsunternehmen dabei, gemeinsame Vorhaben schneller umzusetzen.





Plattformen mit Schlagkraft

Auchüberregionale Plattformen gewinnen innerhalb der Thüga-Gruppe weiter an Bedeutung. Die Thüga-Abrechnungsplattform (TAP) wird künftig für insgesamt 33 Unternehmen eine automatisierte und standardisierte Abrechnungslösung ermöglichen.

"Skalierung ist ein Effizienzhebel für die kommunale Energiewirtschaft", sagt Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorsitzender der Thüga."Mit gemeinsamen Plattformen schaffen wir Geschwindigkeit, Standardisierung und wirtschaftliche Entlastung für unsere Partnerunternehmen."Der nächste Schritt ist bereits in Vorbereitung:"Wir planen eine weitere Kooperationsplattform für den Vertrieb. Gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickeln wir derzeit das Feinkonzept. Perspektivisch soll sie neben der Thüga-Abrechnungsplattform ein weiterer wichtiger Baustein für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit werden."

Wie schnell Plattformmodelle Wirkung entfalten können, zeigt zudem die Entwicklung von Regioladen+. Vor gut einem Jahr gegründet, bündeln 18 kommunale Energieversorger heute rund 1.000 Ladepunkte in der Gesellschaft. Sie unterstützt die beteiligten Partner, wettbewerbsfähig zu bleiben und regulatorische Anforderungen rechtssicher zu erfüllen. Bei der Ausschreibung von Schwerlast-Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg konnte sich Regioladen+ für 14 Standorte durchsetzen.

Positive Geschäftsentwicklung der Thüga

Das adjusted EBIT des Thüga Holding-Konzerns lag 2025 bei 440,6 Mio. Euro und damit unter dem Vorjahreswert von 598,8 Mio. Euro. Die Gesamtkapitalrendite (ROCE) lag bei 10,1 Prozent (Vorjahr: 14,8 Prozent)."Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Wertfortschreibung der nach der Equity-Methode bilanzierten Partnerunternehmen - und ist nicht Ausdruck operativer Schwäche", sagt Anne Rethmann, Finanzvorständin der Thüga."Zugleich zeigt sich: Unsere finanzielle Basis ist robust, unsere Kapitalstruktur solide und unsere Investitionsfähigkeit intakt."Die Investitionen gingen mit 139,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (148,5 Mio. Euro) leicht zurück."2025 standen vor allem gezielte Kapitalmaßnahmen bei Partnerunternehmen im Fokus - insbesondere bei zwei größeren Stadtwerken sowie weiteren Beteiligungen", so Rethmann. Mit einer Leverage Ratio von 2,12 verfügt Thüga weiterhin über eine sehr solide finanzielle Ausgangsbasis.

Neue Finanzierungswege im Fokus

Die Transformation der Energieversorgung sowie die Dekarbonisierung von Strom, Wärme und Verkehr gehören zu den größten Zukunftsaufgaben in Deutschland. Gerade kommunal verankerte Energieunternehmen übernehmen dabei eine tragende Rolle. Der Kapitalbedarf ist erheblich: Eine Studie von PwC Deutschland im Auftrag der KfW1 besagt, dass Energieversorger bis 2045 insgesamt 535 Milliarden Euro in Strom- und Gasverteilnetze sowie in die netzgebundene Wärmeversorgung investieren müssen. Thüga hat deshalb konkrete Unterstützungsangebote entwickelt, um die Finanzierungsfähigkeit ihrer Partnerunternehmen gezielt zu stärken.

"Das Know-how für die Transformation haben die kommunalen Unternehmen - es darf nicht am Kapital scheitern", sagt Rethmann."Unsere Aufgabe ist es, sowohl die Innenfinanzierung als auch die Fremdfinanzierungsfähigkeit der Stadtwerke zu stärken."Da Kapitalmaßnahmen bei Partnerunternehmen auch für Thüga nicht unbegrenzt möglich sind, erschließt das Unternehmen zusätzliche Finanzierungswege."Wer die Transformation finanzieren will, muss Finanzierung neu denken", so Rethmann."Deshalb kombinieren wir klassische und neue Finanzierungsbausteine, um die Kapitalstruktur und Investitionsfähigkeit kommunaler Unternehmen nachhaltig zu stärken."Zu diesen Instrumenten zählen neben Working-Capital-Lösungen auch Bürgerbeteiligungsmodelle sowie Off-Balance-Finanzierungen, über die gezielt private Investoren eingebunden werden können. Aktuell entwickelt Thüga eine Plattform, um geeignete Projekte von Partnerunternehmen zu bündeln.

Verlässliche Energie für neun Millionen Menschen

"2025 zeigt: Unsere Partnerunternehmen erwirtschaften auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen angemessene Ergebnisse", fasst Alsheimer zusammen."Sie sichern die Versorgung von rund neun Millionen Menschen in Deutschland - und gestalten gleichzeitig die Transformation der Energieversorgung aktiv mit."Und weiter:"Unser Anspruch bleibt klar: Wir wollen regionale Daseinsvorsorge langfristig sichern, kommunale Unternehmen stark machen und mit der gebündelten Kraft der Gruppe den Wandel gestalten."

Weitere Informationen sowie den Finanzbericht 2025 finden Sie unter https://geschaeftsbericht.thuega.de

Über Thüga:

Die Thüga Aktiengesellschaft (Thüga) bildet den Kern des größten Netzwerks kommunaler Energie- und Wasserversorger in Deutschland. Mehr als 100 Unternehmen sind in der Thüga-Gruppe vernetzt. Die Expertinnen und Experten der Thüga bieten Beratung, teilen Best Practices, forcieren skalierbare Lösungen und fördern Kooperationen. Thüga bündelt die Herausforderungen und Interessen der Partnerunternehmen und macht sich für ihre Anliegen stark. Ziel ist es, die kommunale Energie- und Wasserversorgung sicher, nachhaltig und bezahlbar zu gestalten - Besser gemeinsam. Gemeinsam besser.

Die Unternehmen der Thüga-Gruppe verantworten mit ihren Marken und Produkten den Markt vor Ort und sind Partner der Kommunen bei der Energie- und Wärmewende. Im Jahr 2025 erzielte die Thüga-Gruppe einen Umsatz von 44,4 Milliarden Euro. Damit zählt sie deutschlandweit zu den drei umsatzstärksten Energieversorgern. Mit über 28.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Thüga-Gruppe drittgrößte Arbeitgeberin unter den deutschen Energieversorgern. Die Thüga-Gruppe zählt bundesweit zu den Top 3 in der Wasserversorgung (über 1 Million Kunden), gehört zu den größten Wärmeversorgern in Deutschland (über 12.000 GWh p.a.) und ist mit über 13.000 Ladepunkten größte Betreiberin von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Darüber hinaus ist die Thüga-Gruppe an Erneuerbaren-Energien-Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 5 Gigawatt beteiligt - und gehört damit zu den führenden Ökostrom-Produzenten in Deutschland.

Pressekontakt:

Dr. Detlef Hug
detlef.hug(at)thuega.de
Tel. +49 (0) 89-38197-1222


Original-Contentvon: Thüga AG, übermittelt durch news aktuell


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Datum: 16.06.2026 - 10:05 Uhr
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Energie & Umwelt



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