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Hören und gehört werden / Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

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(ots) - Eine Realität, die oft überhört wird: Nicht alle Verkehrsteilnehmenden können sich auf ihr Hörvermögen verlassen. Zum Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2026 informiert Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), warum gutes Hören im Straßenverkehr Leben retten kann.

Räumliche Orientierung dank gutem Hören

Sich schnell nähernde Einsatzfahrzeuge oder Rufe anderer Verkehrsteilnehmenden - viele Signale sind zuerst zu hören, bevor sie ins Blickfeld geraten. Außerdem sind Fahrzeuge wie Elektroautos und -busse in der Regel leiser. Da ist ein gut funktionierendes Gehör unabdingbar. Auch für die räumlicheOrientierung ist gutes Hören wichtig. Denn das Gehör hilft dabei, eine Geräuschquelle zu orten und die Richtung sowie die Entfernung eines nahenden Fahrzeugs einzuschätzen.

Gutes Hören für schnelle Reaktionen

Ein eingeschränktes Hörvermögen kann mental herausfordernd sein, da mehr Konzentration notwendig ist, um Geräusche wahrzunehmen und einordnen zu können. Gutes Hören hingegen bedeutet weniger kognitive Belastung und mehr Kapazität für Blickführung, Einschätzung von Abständen und Reaktionsplanung - gerade in komplexen Situationen wie Rushhour, Dämmerung oder bei schlechtem Wetter besonders wichtig."Wer gut hört, kann wertvolle Sekunden Reaktionszeit gewinnen und die eigene Geschwindigkeit anpassen oder Fahrzeugen ausweichen, bevor eine Situation gefährlich wird", sagt Eberhard Schmidt.

Mithören - wenn andere es nicht tun

Nicht nur für die eigene Sicherheit, auch für die der anderen Verkehrsteilnehmenden ist gutes Hören ein echter Schutzengel im Straßenverkehr. Kinder können zum Beispiel Geräusche häufig noch nicht sicher lokalisieren und Menschen mit Hörbeeinträchtigung nehmen Warnsignale oft nur eingeschränkt wahr. Auch Personen, die In-Ear-Kopfhörer tragen oder in einer lauten Umgebung unterwegs sind, können Autos oder klingelnde Fahrräder leicht überhören, was das Risiko für Unfälle erhöhen kann. Deshalb gilt: Im Verkehr - ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto - trägt man eine doppelte Verantwortung in Sachen hören: für sich und andere. Rücksichtnahme, indem man die Kopfhörerlautstärke reduziert und das Noise Cancellling ausschaltet, Tempoanpassung, vorausschauendes Verhalten und"mit den Ohren mitdenken"sind daher wichtige Bestandteile der Verkehrssicherheit.





Wenn man bemerkt, dass man nicht mehr gut hört, ist der Gang zum Hörakustiker ratsam. Dieser überprüft mittels Hörtest, ob die Hörleistung eingeschränkt ist und kann mit individuell angepassten Hörgeräten dazu beitragen, den Hörverlust auszugleichen.

Mehr Informationen rund ums Hören:

https://www.richtig-gut-hoeren.de

https://www.instagram.com/biha.kdoer/

Hörakustiker-Fachbetriebe vor Ort:

https://www.hoerakustiker-suche.de/

Pressekontakt:

presse(at)biha.de


Original-Contentvon: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell


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Datum: 15.06.2026 - 13:58 Uhr
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