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MDR-Reihe„exactly“zum Thema„Linksextreme Sabotage: Wie die„Vulkangruppen“Deutschlands Infrastruktur angreifen“

ID: 2257099

(ots) - Stromausfälle, brennende Kabel, lahmgelegte Industrieanlagen: Seit Jahren verüben sogenannte „Vulkangruppen“ Brandanschläge auf die kritische Infrastruktur in Deutschland. Die neue „exactly“?Reportage „Linksextreme Sabotage: Wie die „Vulkangruppen“ Deutschlands Infrastruktur angreifen“ geht der Frage nach, wer hinter diesen Taten steckt, welche Ideologie sie antreibt. Sie ist zu sehen ab dem 15. Juni 2026 in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/exactly/linksextreme-sabotage-wie-die-vulkangruppen-deutschlands-infrastruktur-angreifen/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8zNjk1NWZlMS1iZmY2LTQwNDEtYjc0Yy00ZmY1MmZiMjRlMjg) und bei YouTube (https://www.youtube.com/(at)MDRInvestigativ) (17 Uhr) sowie am 17. Juni im MDR-Fernsehen.

Angriffe auf Strom, Bahn und Industrie

Benjamin Arnold und Albrecht Radon rekonstruieren eine Serie von Anschlägen auf Stromnetze, Bahntrassen und Industrieanlagen – vom Berliner Süden bis nach Brandenburg. Immer wieder tauchen Bekennerschreiben auf, in denen die Täter ihre Angriffe als „Notwehr“ gegen das kapitalistische System oder den Raubbau an der Natur rechtfertigen. Die Folgentreffen jedoch auch Unbeteiligte: Zehntausende Haushalte ohne Strom, Pflegeeinrichtungen im Ausnahmezustand, millionenschwere wirtschaftliche Schäden.

Großrazzien, jahrelange Ermittlungen und eine Belohnung in Millionenhöhe für Hinweise, aber bislang gibt es keine Festnahmen. Die Szene kann sich offenbar hermetisch abschotten. Die „Vulkangruppen“ agieren konspirativ und hinterlassen nur wenige verwertbare Spuren. Für die Recherche sprechen die Journalisten mit Ermittlerinnen und Ermittlern, Extremismus?Expertinnen und -Experten, einer ausgestiegenen linken Terroristin und Einsatzkräften. Sie zeichnen die Entwicklung der Szene über mehr als 15 Jahre nach und analysieren Bekennerschreiben mithilfe forensischer Linguistik.

Ideologie zwischen Klimakampf und Gewalt

Ein Schwerpunkt der Reportage liegt auf der ideologischen Entwicklung der Vulkangruppen. Die Recherche zeigt, wie sich Motive, Sprache und Feindbilder verändern – und wo Überschneidungen zu Teilen der Klimabewegung bestehen. Gleichzeitig wird deutlich, wo die Grenze zwischen zivilem Protest und extremistischer Gewalt verläuft. Historische Einordnungen zeigen Muster in der politischen Radikalisierung.





In einem abgesicherten Experimentüberprüfen die Reporter, wie leicht sich im Internet frei zugängliche Sabotage?Anleitungen umsetzen lassen. Das Ergebnis ist beunruhigend: Mit einfachsten Mitteln lässt sich erheblicher Schaden anrichten. Die Reportage wirft damit auch die Frage auf, wie gut die kritische Infrastruktur in Deutschland geschützt ist – und wie gefährlich offen zugängliche Sabotage-Anleitungen im Netz sein können.

Sie ist zu sehen ab dem 15. Juni 2026 in der ARD Mediathek und bei YouTube (17 Uhr) sowie am 17. Juni im MDR-Fernsehen (20.45 Uhr).

Pressekontakt:

MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
kommunikation-desk(at)mdr.de


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Datum: 15.06.2026 - 11:31 Uhr
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