Baden-Württemberg baut Schnellladenetz für E-Lkws: Konsortium aus Regioladen+ und LichtBlick eMobility erhält Zuschlag für 14 Standorte

(ots) -
- Ladeinfrastruktur richtet sich an regionalen Wirtschafts- und Schwerlastverkehr und erleichtert Umstieg auf elektrischen Antrieb
- Intelligente Ladeinfrastruktur mit bis zu 600 kW Ladeleistung pro CCS-Ladepunkt, auch geeignet für das langsame Laden über Nacht
- LichtBlick eMobilityübernimmt Vorfinanzierung und kommerziellen Betrieb, Regioladen+ den technischen Betrieb
Unter dem Namen BASE BW fördert das Land Baden-Württemberg den Aufbau eines öffentlich zugänglichen Schnellladenetzes für batterieelektrische Lkw. Hierzu wurden insgesamt drei Förderlose mit jeweils sieben Suchräumen ausgeschrieben. Zu den Mindestanforderungen gehörte, dass pro Suchraum ein Ladeparkmit mindestens vier Lkw-Ladestellplätzen sowie je einem CCS-Ladepunkt errichtet wird. Außerdem muss die verfügbare Gesamtnennladeleistung am Ladestandort mindestens 1.200 kW betragen. Antragsteller konnten ihre Bewerbung bis Ende Januar einreichen.
Wie das Land Baden-Württemberg nun bekannt gegeben hat, hat ein Konsortium aus Regioladen+ und LichtBlick den Zuschlag für zwei Lose erhalten - das entspricht dem maximalen Zuschlag pro Antragssteller. In den kommenden zwei Jahren errichtet das Konsortium die Ladeinfrastruktur und nimmt sie schrittweise in Betrieb. Geplant sind je Standort mindestens vier Ladepunkte, Batteriespeicher und je nach Kundennachfrage auch MCS-Ladepunkte. Die Ladeparks werden den regionalen Wirtschaftsverkehr künftig beim Umstieg auf elektrische Antriebe unterstützen.
"Ich freue mich, dass wir mit unserem Konzept erfolgreich waren", sagt Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft."Schon seit Jahren baut die Thüga-Gruppe konsequent die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität aus. Für E-Autos ist die Gruppe mit rund 13.000 Ladepunkten bereits führend in Deutschland. Den Ausbau auch für die Schwerlast-Mobilität, gemeinsam mit unserem Partner LichtBlick eMobility, voranzutreiben, ist nurlogisch und konsequent."
Das Projekt in Baden-Württemberg ist für Cord auch der Beweis, dass die Thüga-Gruppe schnell und überregional agieren kann:"Dank Regioladen+, die sich seit der Gründung vor etwas über einem Jahr erfolgreich etabliert hat, können wir für die Thüga-Gruppe auf überregionale Ausschreibungen reagieren.
"Die Elektromobilität ist ein zentraler Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor. Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit dem Projekt in Baden-Württemberg erweitern wir unser Portfolio und schaffen hochwertige Ladeangebote für Gewerbekunden wie Speditionen und Logistikunternehmen", sagt Sebastian Ewert, Geschäftsführer der LichtBlick eMobility GmbH."Der Zuschlag durch das Bundesland Baden-Württemberg stellt einen weiteren, wichtigen Meilenstein für unser Unternehmen dar, der ohne die vertrauensvolle Kooperation mit der Thüga nicht erreicht worden wäre."
Gemeinsame Projektgesellschaft geplant
Die erfolgreiche Bewerbung ist auch das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen LichtBlick eMobility, der Thüga-Gruppe und Thüga-Partnerunternehmen. Alle Beteiligten haben in Baden-Württemberg Kontakt zu Flächeneigentümern, Speditionen und Logistikunternehmen aufgenommen und dazu beigetragen, geeignete Standorte zu identifizieren und die notwendigen Grundlagen für die Bewerbung zu schaffen.
LichtBlick eMobilityübernimmt die Vorfinanzierung des Projekts sowie den kommerziellen Betrieb der Ladeinfrastruktur. Für die Planung, den Bau und die Beschaffung der Ladeinfrastruktur wird eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Den technischen Betrieb der Ladeinfrastruktur verantwortet Regioladen+.
Dr. Miriam Stoff, Geschäftsführerin der Regioladen+ sagt dazu:"Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs ist ein entscheidender Schritt zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors. Wir freuen uns sehr, diese Entwicklung mit unserer kommunalen Stärke aktiv mitgestalten und vorantreiben zu können."Stoff betont die Wichtigkeit der Arbeit im Bieterkonsortium:"Nur sechs Wochen haben wir von der Beantragung bis zur Zusage gebraucht. Dass wir den Zuschlag erhalten haben, liegt auch an der schnellen und reibungslosen Zusammenarbeit mit LichtBlick."
Über LichtBlick
26 Jahre LichtBlick sind 26 Jahre zukunftsweisende Energielösungen für zuhause und unterwegs. Gestartet als Ökostrom-Pionier mit acht Kund*innen vertrauen heute mehr als 1,7 Millionen Menschen deutschlandweit auf die Lösungen von LichtBlick. LichtBlick ist heute ein integrierter Versorger mit eigener Erzeugung, Solar-, Mobilitäts- und Wärmeangeboten, innovativen Flex-Dienstleistungen und einem bundesweiten Montagenetzwerk. Im Geschäftsjahr 2024/25 erreichte das Unternehmen, das zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco gehört, einen Umsatz von 1,54 Milliarden Euro. www.lichtblick.de
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Die Thüga Aktiengesellschaft (Thüga) bildet den Kern des größten Netzwerks kommunaler Energie- und Wasserversorger in Deutschland. Mehr als 100 Unternehmen sind in der Thüga-Gruppe vernetzt. Die Expertinnen und Experten der Thüga bieten Beratung, teilen Best Practices, forcieren skalierbare Lösungen und fördern Kooperationen. Thüga bündelt die Herausforderungen und Interessen der Partnerunternehmen und macht sich für ihre Anliegen stark. Ziel ist es, die kommunale Energie- und Wasserversorgung sicher, nachhaltig und bezahlbar zu gestalten - Besser gemeinsam. Gemeinsam besser.
Die Unternehmen der Thüga-Gruppe verantworten mit ihren Marken und Produkten den Markt vor Ort und sind Partner der Kommunen bei der Energie- und Wärmewende. Im Jahr 2025 erzielte die Thüga-Gruppe einen Umsatz von knapp 44,5 Milliarden Euro. Damit zählt sie deutschlandweit zu den drei umsatzstärksten Energieversorgern. Mit rund 28.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Thüga-Gruppe drittgrößte Arbeitgeberin unter den deutschen Energieversorgern. Die Thüga-Gruppe ist bundesweit die Nummer 1 in der Wasserversorgung (über 1 Million Kunden), gehört zu den größten Wärmeversorgern in Deutschland (über 12.000 GWh p.a.) und ist mit über 13.000 Ladepunkten größte Betreiberin von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Darüber hinaus ist die Thüga-Gruppe an Erneuerbaren-Energien-Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 5 Gigawatt beteiligt - und gehört damit zu den führenden Ökostrom-Produzenten in Deutschland.
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Wir bündeln Ladeinfrastruktur, senken Kosten und steigern Effizienz. Regioladen+ unterstützt Stadtwerke und Regionalversorger, sich im E-Mobilitätsmarkt zu positionieren - mit gebündelten Assets, zentralem Betrieb und starkem Netzwerk. Regioladen+ erweitert sein Geschäftsmodell und wächst in der Schwerlastmobilität mit einem neuen Marktsegment. Die Plattform ermöglicht auch kleinen Versorgern die Bündelung ihrer Interessen. So erhalten sie den Zugang zu neuen Marktsegmenten und wachsen außerhalb ihres Kerngeschäfts.
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