InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Die neue DIN EN 1591-1:2026 verändert die Bewertung von Flanschverbindungen

ID: 2255769

(PresseBox) -  

Warum bestehende Nachweise neu betrachtet werden sollten

Flanschverbindungenübernehmen in Maschinen, Anlagen und Druckgeräten eine zentrale Aufgabe: Sie müssen dauerhaft dicht bleiben und gleichzeitig hohe mechanische Belastungen sicher aufnehmen. Gerade in sicherheitsrelevanten Anwendungen können fehlerhafte Auslegungen erhebliche wirtschaftliche und technischeFolgen haben.

Mit der Veröffentlichung der DIN EN 1591-1:2026 wurde die etablierte Berechnungsnorm für Flanschverbindungen umfassend überarbeitet. Die grundlegende Methodik bleibt zwar erhalten, dennoch können identische Eingangsparameter heute zu deutlich anderen Ergebnissen führen als nach der bisherigen Ausgabe von 2014.

Was sich mit der neuen Normändert

Dieüberarbeitete Norm berücksichtigt aktuelle Erkenntnisse zur Bewertung von Dichtungsverhalten, Lastverteilung und Montageeinflüssen. Insbesondere die Berechnung von Hebelarmen, Lastverhältnissen und Vorspannkräften wurde angepasst.

Für Konstrukteure bedeutet das: Verbindungen, die nach DIN EN 1591-1:2014 noch als ausreichend bewertet wurden, können nach den neuen Bewertungsansätzen kritischer eingestuft werden. In einzelnen Fällen sind Nachrechnungen oder konstruktive Anpassungen erforderlich.

Dichtheit und Festigkeit gemeinsam betrachten

Die Herausforderung bei Flanschverbindungen besteht darin, nicht nur die Festigkeit einzelner Komponenten nachzuweisen, sondern das gesamte System aus Flansch, Dichtung und Schraubenverbindung zu bewerten.

Gerade im Umfeld der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und der Anforderungen an Emissions- und Leckagesicherheit gewinnt diese ganzheitliche Betrachtung zunehmend an Bedeutung. Moderne Berechnungsverfahren ermöglichen dabei eine deutlich realitätsnähere Bewertung der tatsächlichen Betriebsbedingungen.

Digitale Auslegung statt manueller Einzelberechnung

Neben den normativenÄnderungen verändert sich auch die Art der Berechnung. 3D-gestützte Modellierung, automatisierte Dokumentation und die direkte Anbindung an CAD-Systeme beschleunigen die Auslegung komplexer Flanschverbindungen erheblich.





Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Prüfbarkeit und Dokumentation – insbesondere bei Druckgeräten und sicherheitsrelevanten Anwendungen.

Fazit

Die DIN EN 1591-1:2026 ist mehr als ein gewöhnliches Normenupdate. Die überarbeiteten Bewertungsansätze können dazu führen, dass bestehende Flanschverbindungen unter neuen Gesichtspunkten betrachtet werden müssen. Für Konstrukteure und Berechnungsingenieure lohnt sich deshalb eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Änderungen und deren Auswirkungen auf bestehende Nachweise.

Den vollständigen Fachartikel mit Berechnungsbeispielen, Vergleichsgrafiken, Bildern, Videos und allen technischen Details zur DIN EN 1591-1:2026 finden Sie auf unserer Website.

Zum Fachartikel

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Deutschland nutzt Open Sources: Validato strukturiert OSINT-Recherchen für präzise, DSGVO-konforme Risikoprofile bei Kandidaten und Partnern Kündigungsreport 2026: In weniger als zehn Minuten getrennt
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 08.06.2026 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2255769
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: MDESIGN group Vertriebsteam
Stadt:

Bochum


Telefon: +49 234 30703-60

Kategorie:

Softwareindustrie



Dieser Fachartikel wurde bisher 3 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Die neue DIN EN 1591-1:2026 verändert die Bewertung von Flanschverbindungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

MDESIGN Vertriebsgesellschaft mbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU ...

Die Konstruktion von Druckbehältern für den europäischen Markt unterliegt klar definierten rechtlichen Rahmenbedingungen. Maßgeblich ist die Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (DGRL), die sicherstellt, dass Druckgeräte einheitlich nach anerkannte ...

Alle Meldungen von MDESIGN Vertriebsgesellschaft mbH



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.299
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 117


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.