Wirtschaftsweiser Truger stellt Beamten-Status von Lehrern infrage

(ots) - Wirtschaftsweiser Truger stellt Beamten-Status von Lehrern infrage
Achim Truger fordert stärkere Einbindung von Beamten in den Sozialstaat - Wirtschaftsweiser warnt vor"Klassensystem"
Osnabrück. Der Wirtschaftsweise Achim Truger hat die hohe Zahl an Beamten in Deutschland hinterfragt und eine Einbeziehung aller Staatsdiener in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gefordert."Man sollte sich fragen, ob esüberhaupt so viele Beamte braucht. Lehrer und Universitätsprofessoren wie ich müssten beispielsweise nicht zwingend verbeamtet werden", sagte Truger der"Neuen Osnabrücker Zeitung"(noz).
Langfristig sei dies ein guter Weg, Staatsdiener stärker in die Solidargemeinschaft einzubinden, um die Entstehung eines Klassensystems zu verhindern."Dass Beamte aus der gesetzlichen Krankenversicherung rausgehalten werden, halte ich für völlig falsch", so Truger zu noz. Durch die guten Gehälter der Beamten könne die Kassenlage der GKV gestärkt werden.
Zudem kritisiert Truger eine unfaire Verteilung der Kosten im Gesundheitssystem zulasten der Beitragszahler."Dass es den Beamten zum Teil so gut geht, hängt auch damit zusammen, dass man das Leben der anderen über die Jahre verschlechtert hat. Etwa indem der Beitragszahler für den Großteil der Kosten der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern aufkommen muss. Da macht sich der Bund einen schlanken Fuß."
+++mage/söbe
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Contentvon: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.05.2026 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2253099
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Dieser Fachartikel wurde bisher 3 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Wirtschaftsweiser Truger stellt Beamten-Status von Lehrern infrage"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).



