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Sarah Connor präsentiert Unterwasser-Motiv: Sängerin erhebt gemeinsam mit PETA erneut Stimme für Orcas / Deutlicher Appell an TUI

ID: 2252611

(IINews) - Stuttgart, 21. Mai 2026 - Sarah Connor erhebt erneut ihre Stimme für Orcas: Mit einem eindrucksvollen Unterwasser-Motiv kämpft die beliebte Sängerin für Meeressäuger und schließt sich damit der Kampagne von PETA an. Sarah Connor zeigt sich auf dem eindringlichen Motiv unter Wasser in Gefangenschaft und bittet die TUI Group darum, Marineparks mitgefangenen Meeressäugern aus ihren Urlaubsangeboten zu streichen. TUI ist einer der letzten Reiseanbieter in Deutschland, die noch immer Zoos bewerben und finanziell unterstützen, in denen Orcas und andere Delfine gefangen gehalten werden.



"Es ist an der Zeit, damit Schluss zu machen", so Sarah Connor."Im Gegensatz zu den Behauptungen von Meeresparks wie SeaWorld oder Loro Parque sind die in den Meeres-Aquarien gefangenen Tiere nicht glücklich. Ich bitte Sie als Mutter von vier Kindern und Bürgerin dieses Landes inständig: Fördern Sie stattdessen Projekte, die das Ziel haben, die gefangenen Orcas in betreute Schutzgebiete im Meer zu überführen, wo sie selbstbestimmt und in Semi-Freiheit leben können. Bitte hören Sie auf, das Leiden dieser wunderbaren, intelligenten Meeressäugetiere zu unterstützen."





Sarah Connor und ihr großes Herz für Orcas

Sarah Connor ist selbst engagierte Meeresschützerin. Bei jeder Begegnung merkt sie, dass diese faszinierenden Delfine sehr friedliche und hochsoziale Tiere sind, die im Gegensatz zu Orcas in Gefangenschaft weder Menschen noch Artgenossen angreifen. Sie weist außerdem darauf hin, dass sie während ihrer Arbeit mit engagierten Tierschützern selbst mehrmals Zeugin pathologischer, zwanghafter Verhaltensweisen von eingesperrten Orcas und Delfinen geworden ist. 2024 gründete sie gemeinsam mit Janek Andre die Iberian Orca Guardians Foundation (IOGF), die sich dem Schutz und Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Iberischen Orcas verschrieben hat. Die Stiftung verfolgt das Ziel, diese majestätischen Meeressäuger, die zwischen April und September in der Straße von Gibraltar leben, vor den zahlreichen Bedrohungen durch menschliche Aktivitäten zu schützen.







Orcas leiden in Gefangenschaft

Im offenen Ozean schwimmen Orcas bis zu 220 Kilometer am Tag, leben in engen Familienverbänden, spielen, lernen und geben ihr Wissen weiter. Jede Familie hat einen eigenen Dialekt. In Gefangenschaft hingegen sind sie in engen Betonbecken eingesperrt, die etwa 10.000 Mal kleiner sind als ihr Lebensraum im Ozean. Das führt zu physischen und psychischen Problemen bis hin zu Angriffenauf Artgenossen und Trainer. [1] Mehr als 500 Delfine, darunter mehr als 45 Orcas, sind bei SeaWorld und im Loro Parque bereits gestorben. Die spanische Wissenschaftsbehörde hat den Transfer der Marineland-Orcas Wikij und Keijo in den Loro Parque abgelehnt. Auch das französische Umweltministerium schreibt in einer Pressemitteilung vom 13. Dezember 2025, dass es nicht nachvollziehbar wäre, die Tiere zu Unterhaltungszwecken auszubeuten und stimmt ihrem Transfer in ein Sanctuary zu. [2]."Angesichts des mangelnden Konsenses zwischen den Akteuren"möchte das Ministerium nun doch auch die vom Loro Parque in Spanien vorgeschlagene Lösung in die weiteren Diskussionen einbeziehen. Eine Entscheidung soll bis Ende März gefällt werden [3].



PETA informiert TUI seit Jahrenüber das Leid von Orcas und anderen Delfinen, die in Meereszoos in Betonbecken eingesperrt sind und oft bereits in jungen Jahren sterben. Auf der TUI-Hauptversammlung am 10. Februar unterbrach eine PETA-Unterstützerin die Rede des Vorstandsvorsitzenden Sebastian Ebel und forderte ihn auf, Meeresparks endlich aus dem Angebot zu streichen, während vor dem Hannover Congress Centrum PETA-Aktive mit einem Motorscreen das Leid der Orcas für die Aktionäre sicht- und hörbar machten.



Zahlreiche Reiseunternehmen, darunter zuletzt die DERTOUR Group, haben Meeresparks mit gefangenen Orcas bereits aus ihrem Katalog gestrichen.



PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein - eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.



[1] Marino, L., Doyle, C., Rally, H., O"Brien, L., Tennison, M.&Jacobs, B. (2024): An update on captive cetacean welfare. PeerJ. DOI: 10.7717/peerj.19878. PubMed ID: 41189571. (10.02.2026).

[2] Ministere de la Transition ecologique (13.12.2025): Le Gouvernement formalise les decisions concernant l"avenir des cetaces de Marineland. Online abrufbar unter:https://www.ecologie.gouv.fr/presse/gouvernement-formalise-decisions-concernant-lavenir-cetaces-marineland(23.02.2026).

[3] Ministere de la Transition ecologique (16.02.2026): Avenir des cetaces de Marineland d"Antibes : le Gouvernement tient un premier comite de pilotage. Online abrufbar unter:https://www.ecologie.gouv.fr/presse/avenir-cetaces-marineland-dantibes-gouvernement-tient-premier-comite-pilotage(23.02.2026).





Weitere Informationen:

PETA.de/Kampagnen/TUI

PETA.de/Kampagnen/TUI/Petition

PETA.de/Themen/Orcas

PETA.de/Themen/Meereszoo

PETA.de/Themen/Reiseveranstalter-Seaworld

PETA USA/Lives stolen by SeaWorld


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