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Johanniter zum angekündigten Pakt für den Bevölkerungsschutz / Meermann:"Pakt für Bevölkerungsschutz muss das Ehrenamt stärken"

ID: 2252463

(ots) - Anlässlich der Vorstellung der Eckpunkte des"Pakts für den Bevölkerungsschutz"durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betont die Johanniter-Unfall-Hilfe eine nachhaltige Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen im Bevölkerungsschutz.

Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, erklärt:

"Die angekündigten Milliardeninvestitionen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie die Einsatzfähigkeit vor Ort tatsächlich stärken. Von daher begrüßen wir, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Kräfte zu verbessern. Der Zukunftspakt Ehrenamt muss ebenso zügig und verlässlich auf den Weg gebracht werden wie die verbesserte Ausstattung für die Helfenden und der Ausbau der Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte.

Die Johanniter erwarten, dass die Hilfsorganisationen bei der Konkretisierung und Umsetzung des Zukunftspaktes Ehrenamt eng einbezogen werden.

Auch begrüßen wir, dass der Bund einen neuen Rechtsrahmen schaffen und die zivile und militärische Planung enger verzahnen will. Bevölkerungsschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bund, Länder, Kommunen und Hilfsorganisationen müssen dabei eng und verlässlich zusammenarbeiten.Das koordinierte Zusammenwirken der Ebenen und Ressorts muss gewährleistet werden, damit der Bevölkerungsschutz vor Ort effektiv wirken kann - in Verteidigungs- und Kriegsszenarien ebenso wie bei Pandemien oder Extremwetterereignissen. Die Strukturen, die wir heute stärken, müssen in allen Krisenlagen schnell, koordiniert und verlässlich helfen können."

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst,Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.





Pressekontakt:

Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: medien(at)johanniter.de


Original-Contentvon: Johanniter Unfall Hilfe e.V.,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 20.05.2026 - 17:12 Uhr
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