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Deutschen Rentenversicherung Bund trauert um Hans-Werner Veen

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(ots) - Hans-Werner Veen, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist Anfang Mai unerwartet verstorben. Über 25 Jahre lang war er eine der prägenden Stimmen der sozialen Selbstverwaltung.

Hans-Werner Veen wurde 73 Jahre alt. Mit ihm verliert die deutsche Sozialversicherung eine ihrer prägendsten ehrenamtlichen Stimmen: einen Mann, der über 25 Jahre lang mit Leidenschaft, Sachkenntnis und tiefer menschlicher Überzeugung für die Interessen von Millionen Versicherten eingetreten ist.

Ein Leben für die Selbstverwaltung

Hans-Werner Veen gehörte seit Oktober 1999 der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund an - über fünf Amtsperioden hinweg, bis zuletzt. Seit Oktober 2020 übte er das Amt des Vorsitzenden des Vorstands aus, das er sich mit Jens Dirk Wohlfeil als Vertreter der Arbeitgeberseite teilte.

Die soziale Selbstverwaltung steht für ein Grundprinzip der deutschen Sozialversicherung: Versicherte und Arbeitgeber gestalten gemeinsam, auf Augenhöhe und ehrenamtlich, die Rentenversicherung mit. Sie tragen in der DRV Bund Verantwortung für rund 34 Millionen Versicherte und Rentner und sorgen dafür, dass die Belange derMenschen, die in die Rentenkasse einzahlen - Versicherte wie Arbeitgeber -, in allen wesentlichen Entscheidungen verankert bleiben. Hans-Werner Veen hat diese Aufgabe mit tieferÜberzeugung erfüllt. Seine Rolle als Selbstverwalter verstand er als die eines Außenstehenden, der mit einem distanzierten und genauen Blick sicherstellt, dass Ermessensspielräume im Sinne der Versicherten genutzt werden.

Prävention vor Reha vor Rente

Mit besonderer Intensität engagierte er sich als Repräsentant der Versichertenseite für Prävention und Rehabilitation. Sein Grundsatz Prävention vor Reha vor Rente war für ihn keine Formel, sondern gelebte Haltung: Die Rentenversicherung müsse dafür sorgen, dass Versicherte möglichst lange gesund, arbeitsfähig und selbstbestimmt leben können. Dieses Anliegen vertrat er in den Gremien der DRV Bund und seit Oktober 2011 auch im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR).





Berufliche Laufbahn und Auszeichnungen

Hans-Werner Veen wurde am 27. November 1952 in Bottrop geboren, wo er zeitlebens verwurzelt blieb. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann arbeitete erüber 45 Jahre für die DAK-Gesundheit - von Mai 1972 bis Oktober 2017, zuletzt als Leiter des Geschäftsgebietes West. Parallel dazu übte er zahlreiche Ehrenämter aus: von 1995 bis 2021 als alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Westfalen-Lippe sowie von 2011 bis 2017 als ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2005 wurde er für sein gewerkschaftliches und sozialpolitisches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund:"Hans-Werner Veen war jemand, dem die Menschen, für die wir Verantwortung tragen und die sich auf die Deutsche Rentenversicherung Bund verlassen, wirklich am Herzen lagen. Das hat man gespürt - in jeder Sitzung, in jedem Gespräch. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen herausragenden Selbstverwalter, sondern einen Menschen, der diese Institution durch seine Haltung geprägt hat."

Die Deutsche Rentenversicherung Bund wird Hans-Werner Veen ein ehrendes Andenken bewahren. Die aufrichtige Anteilnahme der gesamten Institution gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

Pressekontakt:

Una Großmann
Tel. 030 865-89178
Fax. 030 865-27379
pressestelle(at)drv-bund.de


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Datum: 18.05.2026 - 10:11 Uhr
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