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Kindersterblichkeit in Subsahara-Afrika istüberproportional hoch / SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai

ID: 2251061

(ots) - Neun Kinder unter fünf Jahren sterben weltweit pro Minute, mehr als die Hälfte stammt aus Subsahara-Afrika. Ein Großteil der Todesfälle ereignet sich, weil Familien der Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung, zu Impfschutz und Medikamenten fehlt. Die Überlebenschancen von Kindern sind maßgeblich von ihrem Geburtsort abhängig. Darauf weisen die SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai hin."Die Stärkung von Familien darf nicht an Ländergrenzen haltmachen, sie muss vielmehr da ansetzen, wo die elementarsten Dinge fehlen. Das Recht auf Familie ist untrennbar mit dem Recht der Kinder auf medizinische Versorgung verbunden. Die internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, deutlich mehrin ihre Gesundheitsversorgung zu investieren, gerade in Subsahara-Afrika", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Bekämpfung der Kindersterblichkeit in Subsahara ist rückläufig

Weltweit haben sich die Fortschritte bei der Bekämpfung der Kindersterblichkeit ungefähr seit 2015 verlangsamt. In Subsahara sind sie rückläufig: 2000 lag hier die Zahl der Todesfälle von Kindern und Jugendlichen noch bei 38 Prozent, 2024 betrug die Sterblichkeitsrate 54 Prozent. Die Zunahme begründet sich durch das starke Bevölkerungswachstum, aber auch durch sich überlappende Krisen. Sie bringen die ohnehin unzureichende Gesundheitsversorgung der vielen von Armut betroffenen Familien vielerorts zum Erliegen.

Todesursachen von Kindern unter fünf Jahren

- 4,9 Millionen Kinder unter fünf Jahren starben 2024 weltweit. Fast die Hälfte waren Neugeborene, von denen die Mehrheit wegen mangelnder qualifizierter Geburtshilfe ums Leben kam, zum Beispiel bei einer Frühgeburt oder durch eine Infektion. Laut WHO erhält etwa ein Drittel aller Frauen und ihrer Neugeborenen nach der Geburt keine notwendigen medizinischen Untersuchungen, vornehmlich in Ländern mit niedrigem Einkommen. So haben Somalia, die Zentralafrikanische Republik und Äquatorialguinea mit die höchsten Säuglingssterblichkeitsraten.





- Malaria gehört zu den häufigsten Todesursachen von Kindern, besonders betroffen sind Nigeria und die Demokratische Republik Kongo. Studien belegen, dass Impfungen das Sterberisiko signifikant senken. Die Aufklärung über die Wirksamkeit von Impfungen sowie der Zugang dazu ist im Kongo vor allem aufgrund eines instabilen Gesundheitssystems stark eingeschränkt. Gemäß der Impfallianz Gavi kannten dort 2024 nur 50 Prozent der Betreuungspersonen von Kindern den Malaria-Impfplan.

- Durchfallerkrankungen kosten mehr als 1000 Kleinkinder täglich das Leben. Laut UN sind 60 Prozent aller Durchfall-Todesfälle von Kindern und Erwachsenen auf unsauberes Trinkwasser, mangelnde Hygiene und unzureichende sanitäre Einrichtungen zurückzuführen. Besonders viele Kinder sterben in Nigeria, Niger und im Tschad an Durchfall. 2024 verfügten nur 29 Prozent der westafrikanischen Haushalte und 38 Prozent der Zentralafrikanischen über eine Basis-Hygieneversorgung. Weniger als die Hälfte aller westafrikanischen Haushalte hatte verbesserte Sanitäranlagen, die zum Beispiel nur von einer Familie genutzt wurden.

So helfen die SOS-Kinderdörfer

Die SOS-Kinderdörfer treten weltweit für die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen ein. In den Mutter-Kind-Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen der Hilfsorganisation erhalten Frauen und ihre Kinder kostenlose medizinische Betreuung sowie Geburtshilfe und prä- und postnatale Versorgung. Mobile medizinische Teams verteilen Spezialnahrung an Familien und leisten in Gemeinden Aufklärungsarbeit zu Gesundheitsthemen und Ernährung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: boris.breyer(at)sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de


Original-Contentvon: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V., übermittelt durch news aktuell


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Datum: 13.05.2026 - 11:14 Uhr
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