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Umfrage: Für Personalentscheider:innen zählen Kompetenzen, nicht der Hochschultyp

ID: 2249350

(ots) - Für Arbeitgeber:innen zählen im Bewerbungsprozess vor allem fachliche Kompetenzen, praktische Erfahrung und persönliche Fähigkeiten und weniger, ob der Abschluss an einer privaten oder staatlichen Hochschule erworben wurde. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 500 Entscheidungsträger:innen im Personalmanagement in Deutschland. Ein zentrales Ergebnis: 60,9 Prozent der Befragten machen keinen Unterschied beim Hochschultyp, wenn sie neues Personal einstellen. Durchgeführt wurde die Analyse vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der GUS Germany GmbH (GGG) (https://www.gusgermany.com/de/nachrichten/umfrage-fuer-personalentscheider-zaehlen-kompetenzen-nicht-der-hochschultyp), einem Netzwerk von Bildungseinrichtungen, zu dem unter anderem die BSBI (https://www.berlinsbi.com/), UE (https://www.ue-germany.com/de), Gisma (https://www.gisma.com/de) sowie die htkacademy (https://www.htk.academy/) gehören.

Personalentscheider:innen setzen auf Kompetenzen statt auf Institutionen

Für Arbeitgeber:innen ist bei der Einstellung von Hochschulabsolvierenden das Renommee der Hochschule (4,4 Prozent) oder der Hochschultyp (6,1 Prozent) am seltensten entscheidend bei der Jobvergabe. Vielmehr zählen Kompetenzen wie fachliche Qualifikation (61 Prozent), praktische Erfahrung (54,5Prozent), soziale Kompetenzen (52,8 Prozent) und die Passung zur Unternehmenskultur (37,6 Prozent). Nur 16,2 Prozent der Befragten achten zudem noch auf die Abschlussnote der Bewerber:innen. Auch im Hinblick auf die Generationen gibt es Unterschiede: Besonders die Generation Z (18-29 Jahre) schautauf das Renommee der Hochschule und den Hochschultyp (89,9 Prozent). Ältere Generationen bewerten Kompetenzen stärker: 72,5 Prozent der Befragten der Generation X (40-49 Jahre) legen besonderen Wert auf fachliche Qualifikationen, während für 83,6 Prozent der Boomer (65+) soziale Kompetenzen entscheidend sind.

Ob privat oder staatlich: Hochschultyp spielt meist keine Rolle bei Einstellungen





Auf die Frage, ob ein Abschluss an einer privaten Hochschule eher für oder gegen eine Einstellung spricht, antworteten mehr als 60 Prozent der Befragten mit"es macht keinen Unterschied". Nur 13,6 Prozent positionieren sich klar gegen eine Einstellung von Absolvierenden privater Hochschulen.

Auch mit Blick auf die Qualifizierung sehen die meisten Befragten keine Unterschiede zwischen Absolvierenden privater und staatlicher Hochschulen. Wenn Unterschiede wahrgenommen werden, stehen private Hochschulen häufiger für Praxisnähe (22,4 Prozent) und Digitalkompetenz (23,2 Prozent). Staatliche Hochschulen werden dagegen eher mit sozialen Kompetenzen (15,2 Prozent) assoziiert.

"Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich die Bewertungskriterien im Recruiting verschieben: Für Arbeitgeber:innen zählen heute vor allem fachliche Qualifikationen, praktische Erfahrung und soziale Kompetenzen, während formale Faktoren wie der Hochschultyp oder das Renommee der Institution an Bedeutung verlieren", sagt Sagi Hartov (https://www.gusgermany.de/ueber-uns/team/sagi-hartov), CEO der GUS Germany GmbH."Dass mehr als 60 Prozent der Befragten keinen Unterschied zwischen privaten und staatlichen Abschlüssen machen, unterstreicht diesen Trend. Für Bewerber:innen bedeutet das mehr Chancen jenseits klassischer Bildungswege - gleichzeitig wird es aber entscheidender, die eigenen Fähigkeiten und Praxiserfahrungen konkret nachweisen zu können."

Pressekontakt:

Desiree Engel | desiree.engel(at)tonka-pr.com | +4930403668121


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