Mit SNAP?IN Verdrahtungsprozesse deutlich beschleunigen
Effiziente und sichere Anschlusstechnologie für die Bahnindustrie

(PresseBox) - Die Bahnindustrie steht vor der Herausforderung, höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards unter zunehmend komplexen Betriebsbedingungen zu erfüllen. Dabei spielen normgerechte elektrische Verbindungen eine entscheidende Rolle. Die SNAP IN-Anschlusstechnologie bietet innovative Lösungen, um diese Anforderungen umzusetzen.
Innovative Anschlusstechnologie für die Bahnindustrie
Die SNAP IN-Anschlusstechnologie bietet der Bahnindustrie eine zukunftsweisende Lösung für elektrische Verbindungen. Durch ihre einfache, werkzeuglose Handhabung und hohe Sicherheit setzt sie neue Maßstäbe bei der Verdrahtung von Schienenfahrzeugen. Die zuverlässige Verbindung von starren und flexiblen Leitern, mit oder ohne Aderendhülsen, ermöglicht eine erhebliche Zeitersparnis während der Verdrahtung von bis zu 80 Prozent im Vergleich zur herkömmlichen federbasierten Anschlusstechnik. Die frontale Verdrahtung erleichtert zudem die Zugänglichkeit, selbst in engen Schaltschrankräumen, und reduziert dadurch mögliche Fehlerquellen. Darüber hinaus ist das Design der SNAP IN-Reihenklemmen optimal auf automatisierte Verdrahtungsprozesse abgestimmt. Das steigert die Effizienz in der Fertigung weiter und reduziert die Durchlaufzeiten.
Die federbasierte Anschlusstechnologie gewährleistet einen konstant hohen Kontaktdruck, sodass Verbindungen selbst bei starken Vibrationen und Schocks im Bahnbetrieb sicher und dauerhaft zuverlässig bleiben. Die sichere Kontaktqualität verhindert Korrosion und sorgt für eine lange Lebensdauer der Verbindungen.
Was die Benutzerfreundlichkeit betrifft, so zeichnet sich die SNAP IN-Technologie durch eine intuitive Handhabung aus. Das Einführen der Leiter erfolgt ohne Kraftaufwand; die erfolgreiche Kontaktierung wird akustisch durch ein hörbares „Klick“ und optisch durch eine Erhöhung des grünen Pushers bestätigt. Integrierte Prüfabgriffe ermöglichen zudem schnelle und sichere Messungen, ohne dass die Verbindung gelöst werden muss.
Die Technologie ist flexibel einsetzbar und kann verschiedene Leiterarten und -querschnitte aufnehmen, was ihre Anwendung im Bahnbereich besonders vielseitig macht.
SNAP IN vereint zahlreiche Vorteile, die den hohen Anforderungen der Bahnindustrie an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz gerecht werden.
Der Anschluss ermöglicht nicht nur schnellere Installationen und reduzierte Wartungskosten, sondern trägt auch entscheidend zur Betriebssicherheit moderner Schienenfahrzeuge bei. Angesichts der steigenden Komplexität und der strengen Normvorgaben stellt SNAP IN eine zukunftsfähige Lösung für die elektrische Verbindungstechnik im Bahnbereich dar.
Normative Anforderungen als Grundlage für zuverlässige Systeme
Um die technische Sicherheit zu gewährleisten, sind vor allem Schock- und Vibrationsfestigkeit nach EN 61373, sowie die Brandschutzanforderungen nach EN 455345-2 zu erfüllen.
Diese Kriterien sind für die Anschlusstechnik die entscheidenden Merkmale, um in Geräte für Schienenfahrzeuge nach EN 50155 eingesetzt zu werden.
Die EN 50155 definiert neben Schock- und Vibrationsfestigkeit und Brandschutz, auch welche Betriebsbedingungen für die Geräte in Bezug auf Umwelteinflüsse wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit beherrscht werden müssen, um eine robuste und langlebige Funktionalität der Systeme sicherzustellen.
Für Innovationen in Bahnsystemen gilt es, neben den technologischen aber auch die prozessualen Aspekte zu beachten.
Diese werden aufbauend auf der ISO 9001,über das bahnspezifische Qualitätsmanagementsystem ISO 22163 (ehemals IRIS) überwacht und auf mögliche Risiken bewertet.
Dabei gilt es durch Innovationen Produktqualität und Sicherheit kontinuierlich zu verbessern, ohne dabei unzulässige Risiken einzugehen.
Dies gewährleistet, dass sämtliche Komponenten im rauen Umfeld des Schienenverkehrs zuverlässig funktionieren und höchste Sicherheitsstandards erfüllen.
SNAP IN-Technologie sorgt für effiziente Verdrahtung in Traxx-Lokomotiven und der Münchener S-Bahn
Im Rahmen des Projekts S-Bahn München der Siemens Mobility GmbH kommen SNAP IN-Klemmen in vielfältigen Anwendungen zum Einsatz. Sie übernehmen zentrale Aufgaben in der Bordnetzverteilung sowie bei der Potentialverteilung der Zugsteuerungsleitungen – sowohl in den E-Gerätecontainern auf dem Dach als auch im Innenraum und im Unterflurbereich der Fahrzeuge. Darüber hinaus sorgen sie für eine stabile Stromversorgung von Anzeige- und elektrischen Heizeinrichtungen. Auch im Führerpult leisten die SNAP IN-Klemmen einen wichtigen Beitrag zur sicheren und effizienten Verteilung von Schaltsignalen und stellen die zuverlässige Weiterleitung automatisch erfasster Sensorsignale an Modulsteuergeräte sicher, etwa an die Brake Control Unit.
In Traxx-Lokomotiven von Alstom kommen SNAP IN-Klemmen in zahlreichen Anwendungen des Steuer- und Hilfsstrombereichs zum Einsatz. Sie übernehmen zentrale Aufgaben in der Bordnetz und Potentialverteilung innerhalb des Fahrzeugs. Darüber hinaus unterstützen sie die sichere Verteilung von Schaltsignalen und die zuverlässige Weiterleitung von Sensorsignalen an Steuergeräte.
In Schienenfahrzeugen wie den Traxx-Lokomotiven (Alstom) und den neuen S-Bahn-Zügen für München (Siemens Mobility GmbH) ist ein zuverlässiger und wartungsarmer Anschluss entscheidend. Der werkzeuglose Anschluss mit automatischer Kontaktierung reduziert die Montagezeit erheblich und bietet Vorteile bei Serienanfertigungen. SNAP IN ermöglicht eine schnelle und fehlerfreie Verdrahtung in beengten Einbausituationen und gewährleistet unter starker Vibration eine dauerhaft sichere Verbindung. Die sichere Kontaktierung minimiert das Risiko von Verbindungsfehlern, die zu Ausfällen oder Sicherheitsproblemen führen könnten. Damit erfüllt die SNAP IN-Technologie die Anforderungen an Betriebssicherheit und Effizienz in Schienenfahrzeugen.
Industrial Connectivity: Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung, elektrische Verbindungstechnik und erneuerbare Energien– Märkte, in denen Weidmüller zu Hause ist. Das 1850 gegründete Familienunternehmen ist in über 80 Ländern mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften vertreten. Als Global Player in der elektrischen Verbindungstechnik erzielte Weidmüller im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro mit rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit – davon ca. 2.000 am Stammsitz in Detmold, inmitten von Ostwestfalen-Lippe.
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Datum: 05.05.2026 - 11:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2249049
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Marc Landermann
Stadt:
Detmold
Telefon: +49 (5231) 14-292322
Kategorie:
Elektro- & Elektronik
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