Der Blutdruckreport 2026 / Repräsentative Hilo-Umfrage vor dem Welt-Hypertonietag zeigt: Nur 4 von 10 Deutschen kennen den Grenzwert der großen Volkskrankheit Bluthochdruck

(ots) - Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland sind von Bluthochdruck betroffen*, dennoch herrscht eine alarmierende Unwissenheitüber die Erkrankung. Das ist das zentrale Ergebnis des Hilo Blutdruckreports 2026. Kurz vor dem Welt-Hypertonietag am 17. Mai offenbart die repräsentative Umfrage eine deutliche Diskrepanz zwischen subjektiver Selbsteinschätzung und medizinischer Realität - und zeigt anhand der Kernerkenntnisse den Handlungsbedarf in der Gesundheitsaufklärung:
- Massive Fehleinschätzung der Grenzwerte: 68 Prozent der Befragten glauben zu wissen, ab wann Blutdruck zu hoch ist. Tatsächlich liegt der von ihnen genannte Medianwert mit 162/101 mmHg bereits im Bereich einer schweren Hypertonie (Grad 2).
- Irrglaube an Symptome: Jede:r dritte Befragte (32,1 Prozent) erwartet fälschlicherweise spürbare Warnsignale bei Bluthochdruck - eine trügerische Sicherheit, da die Erkrankung oft symptomlos bleibt. Regelmäßige Messungen sind daher entscheidend.
- Nationale Unterschiede im Messverhalten: In den neuen Bundesländern wird der Blutdruck deutlich häufiger beim Hausarzt gemessen als in den alten Bundesländern (39,3 % vs. 25,7 %), wo die Selbstmessung zuhause verbreiteter ist.
- Selbstmessung stärkt Gesundheitsbewusstsein: Personen mit eigenem Blutdruckmessgerät wissen deutlich häufiger, was Hypertonie bedeutet (52,9 Prozent vs. 29,0 Prozent) und dass sie oft symptomlos verläuft (49,3 Prozent vs. 37,0 Prozent). Entsprechend liegt auch die Diagnoserate deutlich höher (51,9 Prozent vs. 22,4 Prozent) - ein Hinweis darauf, dass regelmäßige Messungen die frühzeitige Erkennung fördern.
"Die Ergebnisse des Blutdruckreports sind alarmierend: Viele Menschen wiegen sich in falscher Sicherheit, weil sie zentrale Risiken aufgrund von fehlendem Wissen zu Grenzwerten oder der Bedeutung regelmäßiger Messungen unterschätzen", sagt Stefan Petzinger, CEO von Aktiia, dem Unternehmen hinter Hilo."Dabei ist die Bereitschaft zur Messung grundsätzlich hoch, wie der Report zeigt. Diese Bereitschaft müssen wir mit moderner Technologie fördern. Millionen Menschen nutzen heute noch die traditionelle Manschettentechnologie aus dem Jahr 1881, die alles andere als benutzerfreundlich ist. Mit Hilo bieten wir die digitale Technologie, dieunsere Vision unterstützt: eine Welt, in der niemand mehr an den Folgen von Bluthochdruck stirbt oder darunter leidet."
Am 23. April 2026 wurden die Ergebnisse des Blutdruckreports im Rahmen einer Presseveranstaltung in München mit anschließendem Paneltalk vorgestellt. Die teilnehmenden Expert:innen kamen dabei zu folgenden Einschätzungen:
Dr. Tomas Bothe, Berlin Institute of Health (BIH) (at) Charité , Projektleiter des KI-Projekts AerobicAI zur Bestimmung von Leistungsgrenzen&Träger des ESH Young Investigator Award 2025:"Wenn man die Kosten von Folgeerkrankungen wie Schlaganfällen dagegen rechnet, dass Menschen durch die kontinuierliche Messung mit dem Hilo-Band bewusster mit ihrem Blutdruck umgehen und es so schaffen, ihn zu senken - der sogenannte Hilo-Effekt -, dann zeigt sich eine sehr klare Einsparung im gesamten Gesundheitssystem. Für mich als Arzt ist aber entscheidend: Ich habe damit die Chance, bei einer großen Zahl von Patient:innen schwere Erkrankungen abzuwenden und auch in jungen Jahren Herzinfarkte und Schlaganfälle zu verhindern. Das heißt, Eltern und Großeltern können länger mit ihren Kindern und Enkelkindern sein. Diese Möglichkeit nicht zu nutzen, ist fast fahrlässig."
Nina Ruge, Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin des Paneltalks:"Ich bin ein Fall wie viele andere auch: Meine Messungen zu Hause und beim Arzt waren so widersprüchlich, dass mir gar nicht klar war, ob ich ein Problem mit meinem Blutdruck habe. Erst durch die kontinuierliche Messung mit Hilo habe ich festgestellt, dass mein Blutdruck nachts höher ist als tagsüber - man nennt das Reverse-Dipping. Das war mein persönlicher Wake-up-Call. Und genaudiesen Weckruf möchte ich weitergeben. Viel zu viele Menschen wissen nicht, was für eine Bedrohung von Bluthochdruck ausgeht - er ist ein stiller Killer , der in derselben Liga wie Krebs oder Demenz spielt. Das ins Bewusstsein der Menschen zu bringen, ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit."
Auf unserer Website haben wir für Sie den vollständigen Blutdruckreport 2026 bereitgestellt: https://hilo.com/de-eu/pages/blutdruckbericht-2026.
Außerdem finden Sie auf YouTube die Präsentation der Ergebnisse sowie den anschließenden Paneltalk: https://www.youtube.com/watch?v=X2LHof9tSEI.
Hochauflösendes Bildmaterial zur Veranstaltung finden Sie hier zur Nutzung: https://emea.ourspacefiles.com/fl/jrdjqhWBch6H, Passwort: wx2h5Kp5fvC5
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Über den Hilo Blutdruckreport 2026
Die dargestellten Ergebnisse basieren auf einer national-repräsentativen Online-Befragung innerhalb der deutschen Bevölkerung im Alter von 16 bis 65+ Jahren (n = 2.000). Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 3. März 2026 vom globalen Marktforschungsunternehmen Appinio durchgeführt. Die Stichprobenziehung erfolgte repräsentativ nach den Merkmalen Alter und Geschlecht, um ein Abbild der deutschen Bevölkerung widerzuspiegeln. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden lag bei 48,1 Jahren. Ergänzend wurden Daten von Nutzer:innen der Hilo App in Deutschland analysiert (n = 11.545).
Unsere Umfrage hat eine Vielzahl weiterer Datenpunkte erfasst, die eine weiterführende Segmentierung nach Kriterien wie Alter, Bildungsstand, Geschlecht oder Bundesland ermöglichen. Diese Daten stellen wir Ihnen auf Anfrage gern zur Verfügung.
Über Aktiia
Aktiia, das Unternehmen hinter dem Hilo Band, wurde 2018 gegründet, um die Art und Weise zu verändern, wie Blutdruck gemessen und verwaltet wird. Durch die Nutzung eines der weltweit größten Datensätze an optischen Signalen bietet das Hilo Band zur manschettenlosen Blutdrucküberwachung klinisch aussagekräftige Erkenntnisse für Einzelpersonen sowie medizinisches Fachpersonal und macht die Blutdrucküberwachung zugänglicher und unkomplizierter als je zuvor.
Das zugrunde liegende Modell des Unternehmens zur Blutdruckmessung wurde auf Milliarden von optischen Signalen und Hunderten von Millionen von Messwerten bei mehr als 130.000 Anwender:innen trainiert, was die Führungsposition in der Kategorie der CBPM unterstreicht. Das multidisziplinäre Team des Unternehmens, das aus Experten mit umfangreicher Erfahrung in der biomedizinischen Signalverarbeitung besteht, hat zu über 120 peer-reviewed Publikationen beigetragen und hält mehr als 35 Patente.
Grundlage des Hilo Band ist eine photoplethysmografische (PPG) Technologie, die täglich rund 25 Blutdruckmesswerte generiert, darunter systolische und diastolische Werte sowie Nachtmessungen. Klinische Studien belegen eine Messgenauigkeit vergleichbar mit der einer klassischen Blutdruckmanschette. Das Hilo Band ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse IIa, erfüllt die ISO-81060-2-Norm und erhielt im Juli 2025 die Zulassung der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA.
Weitere Infos finden Sie unter: https://hilo.com/de/.
Referenzen
* Deutsche Hochdruckliga, https://www.hochdruckliga.de/presse/informationen/bluthochdruck-in-zahlen (abgerufen am 08.04.2026)
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Maria Seigner, mseigner(at)currentglobal.com
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Datum: 04.05.2026 - 12:30 Uhr
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