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Bundeskanzler besucht Lehr- und Versuchsübung des Heeres

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(ots) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 30. April das Heer in Munster, der"Hauptstadt des Heeres", besucht. Die Lehr- und Versuchsübung"Wie das Heer kämpfen wird"verdeutlichte, wie das Gefechtsbild der Zukunft in der Dimension Land aussehen könnte. Die Soldatinnen und Soldaten des Heeres zeigten, wie sie in einem veränderten Kriegsbild kämpfen und welche bewährten und neuen Systeme sie dabei einsetzen wollen.

Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, begrüßte den Bundeskanzler auf der Schießbahn 3 auf dem Truppenübungsplatz Munster. Es war gleichzeitig der Antrittsbesuch von Merz im Heer.

Das Deutsche Heer sei Träger militärischer Operationen in der Dimension Land, erläuterte der Inspekteur des Heeres zu Beginn. Hier werde die militärische Entscheidung herbeigeführt. Der Auftrag der Landstreitkräfte sei unverändert: Raum halten und nehmen, auch gegen feindlichen Widerstand. Aber wie mandiesen Auftrag erfüllen werde, das ändere sich gerade grundlegend."Wir wollen Ihnen heute ein Bild vom Gefechtsfeld der Zukunft vermitteln - zeigen, wie das Heer kämpfen wird, wie wir gewinnen wollen", kündigte Freuding an.

Was bedeuten die aktuellen Konflikte und die daraus resultierenden grundlegendenÄnderungen auf dem Gefechtsfeld für die Operationsführung, für die Einsatzgrundsätze, für die Ausstattung und Waffensysteme und für die Art und Weise, wie sich das Heer organisiert? Antwort darauf gaben die Soldatinnen und Soldaten mit einer Lehr- und Versuchsübung im scharfen Schuss, bei dem Bewährtes mit Neuem aber auch mit dem, was noch benötigt wird, verbunden wurde ein Gesamtbild schuf.

DieÜbung führte Bundeskanzler Merz durch alle Phasen einer militärischen Operation. Aufklärung, erster unbemannter Feindkontakt, Ausweichen und schließlich der Gegenangriff: Das Gezeigte spiegelt ein Kriegsbild wider, auf das sich die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr einstellen. Es wurden Technologiesprünge und folgende Entwicklungen sichtbar, denen das Heer folgt und die es vorantreibt. Dazu gehören beispielsweise die Beherrschung sehr großer Datenmengen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und der Einsatz von Drohnen; nicht isoliert, sondern im Verbund.





Nach der dynamischen Vorführung führte Merz Gespräche mit Soldatinnen und Soldaten der Übungstruppe, der Panzerlehrbrigade 9. Anschließend informierte er sich auf dem vom Amt für Heeresentwicklung organisierten Static Display über die Systeme, die bereits im Zulauf sind, die beschafft werden sollen oderdie als Beispiel für benötigte Fähigkeiten vor Ort waren.

"Wir haben gesehen, was Sie können, aber wir sehen auch, dass ein gehöriges Stück des Weges vor uns liegt. Die gesamte Bundeswehr befindet sich im Umbruch. Wir müssen im Hier und Heute abschreckungs- und verteidigungsbereit sein, fähig zum Fight Tonight. Gleichzeitig müssen wir uns auf die Herausforderungen von morgen und übermorgen vorbereiten. Dies wird mit weiter größten Kraftanstrengungen verbunden sein", betonte Bundeskanzler Merz in seinem Statement.

Die Bedrohungen und die Art und Weise, wie Konflikte auf der Welt heute geführt würden, hätten sich fundamental verändert und sie würden sich auch noch weiter verändern, so Merz weiter. In der Konsequenz heiße das, Beschaffung, Strukturen, personelle Ausstattung und Infrastruktur müssten allesamt auf diese Veränderungen und neuen Herausforderungen ausgerichtet sein und synchronisiert werden.

Weiter hob Merz hervor:"Die ersten Schritte sind getan und die Bundesregierung wird alles dafür tun, dass unsere Soldatinnen und Soldaten auch in Zukunft den Auftrag erfüllen können, den wir ihnen politisch geben."Abschließend bekräftigt er:"Ich bin persönlich tief beeindruckt von dem, was wir hier heute gesehen haben. Es ist eindrucksvoll zu sehen, was wir jetzt aufgeholt haben, aber genauso klar ist auch, wir müssen diese Arbeit weiter voranbringen."

Hintergrundinformationen finden Sie hier:

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Prötzeler Chaussee 25
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Datum: 30.04.2026 - 19:05 Uhr
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