Wie aus Kunststoff ein Wettbewerbsfaktor wird
Ob Joghurtbecher, Spülmittelflaschen oder Cremetuben: Kunststoffverpackungen werden zunehmend zu einem zukunftsträchtigen Rohstoff für die Automobilindustrie.

(PresseBox) - Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die End-of-Life-Vehicle-Verordnung (ELV). Die Gesetzesinitiative der Europäischen Union soll den Anteil recycelter Kunststoffe, sogenannter Rezyklate, in Neufahrzeugen verbindlich auf bis zu 25?Prozent erhöhen.
Die Debatte um die Mobilität der Zukunft dreht sich oft um die Elektrifizierung des Antriebsstrangs und softwaredefinierte Fahrzeuge. Doch die Transformation in der Branche reicht weit darüber hinaus: Kreislauffähige Materialien werden zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Damit einher geht die Frage, wie rückgewonnene Rohstoffe technisch zuverlässig eingesetzt werden können.
Zwischen Anspruch und Realität
Der Einsatz von Rezyklaten ist anspruchsvoll, da sie sich deutlich von Neuware unterscheiden: Sie sind inhomogener oder können Fremdpartikel enthalten. Insbesondere bei funktions- und sicherheitsrelevanten Komponenten ist eine hohe Werkstoffkompetenz gefragt.
Brose arbeitet intensiv daran, Bauteile mit einem möglichst hohen Rezyklat-anteil auszustatten – ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. „Unser Ziel ist es, die Auswirkungen von Qualitätsschwankungen bei Rezyklaten zu verstehen. Dieses Wissen ist notwendig, um Rezyklate zuverlässig einsetzen zu können“, erläutert Professor Dr. Peter Weidinger, Leiter Werkstofftechnik bei Brose. Um mehr Transparenz zu schaffen, leitet Brose auch das Forschungsprojekt „RezyPart“. Daraus soll eine Software hervorgehen, die mithilfe Künstlicher Intelligenz wertvolle Informationen zur Eignung bestimmter Rezyklate liefert.
Systemverständnis als Vorteil
Der Mechatronik-Spezialist entwickelt und produziert Systeme für Fahrzeugzugang und Innenraum, die für Komfort, Flexibilität und Sicherheit sorgen sowie elektrische Motoren für verschiedene Anwendungen.
Das abgestimmte Zusammenspiel aus Antrieb, Elektronik und Mechanik zu einem Gesamtsystem verschafft Brose den Vorteil, Rezyklate gezielt einsetzen zu können – auch bei steigenden regulatorischen Anforderungen. Intelligente Lösungen zeigt das Unternehmen etwa bei der Entwicklung und Fertigung von Türmodulen, die bereits heute einen maximal möglichen Anteil an wiederverwerteten Kunststoffen aufweisen.
Grundstein erfolgreich gelegt
„Kreislaufwirtschaft ist kein Schnellschuss, sondern ein industrieller Lernprozess“, betont Dr. Alexander Löhner, Chief Corporate Responsibility Officer. „Für die Umsetzung wirtschaftlicher und kundenzentrierter Lösungen haben wir bereits belastbare Grundlagen geschaffen – einen Weg, den wir konsequent weitergehen wollen.“ Dies soll durch technische Expertise, syste-misches Denken sowie starke Partnerschaften gelingen. Stets mit dem Fokus, die Transformation in der Automobilindustrie aktiv zu gestalten.
Weitere Informationen zur Brose SE unter:www.brose.com
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Datum: 30.04.2026 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Kubilay Kayser
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Elektro- & Elektronik
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