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Krisenkommunikation: Wenn der Ruf in Gefahr ist!

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(IINews) - Der Erpressungsfall beim Babynahrungsmittelhersteller HiPP birgt nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern auch ein Reputationsrisiko. Gerade in sensiblen Branchen ist eine professionelle Krisenkommunikation entscheidend, um Schaden und Vertrauensverlust abzuwenden. Wer hier klar, schnell und glaubwürdig kommuniziert, kann sowohl das Ausmaß der Krise begrenzen als auch den Verlust seines wichtigsten Kapitals, der Reputation, verhindern.



Fälle wie dieser aktuelle Erpressungsversuch zeigen, wie eng akute Krisenkommunikation und Reputationsschutz miteinander verknüpft sind. Für ein Unternehmen steht in einer solchen Lage nicht nur die unmittelbare Gefahrenabwehr in Form von Rückrufen, Warnungen der Öffentlichkeit und derZusammenarbeit mit Behörden im Vordergrund. Es stellt sich auch die Frage, wie das Vertrauen von Konsumenten, Handelspartnern und der Öffentlichkeit bewahrt oder wiederhergestellt werden kann. Unternehmen kämpfen hier an zwei Fronten: Sie müssen den konkreten Vorfall operativ bewältigen und gleichzeitig verhindern, dass aus dem Sicherheitsereignis ein dauerhafter Reputationsschaden entsteht. Dabei sind eine glaubwürdige und zügige Kommunikation, sichtbare Verantwortung sowie eine klare Linie nach innen und außen entscheidend."In einer derartigen Krise geht es nicht nur darum, den aktuellen Vorfall professionell zu lösen. Es ist ebenso wichtig, die Reputation des Unternehmens aktiv zu schützen. Vertrauen ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Wird dieses erschüttert, muss Kommunikation Orientierung, Sicherheit und Glaubwürdigkeit schaffen. Sonst reicht der Schaden weitüber den eigentlichen Anlass hinaus", sagt Dr. Heidi Z'graggen, Expertin für Krisenkommunikation und Verhandlungsbegleitung von der Innerschweizer Unternehmensberatung URimpuls.



Reputationsschädendrohen nicht nur bei Erpressungen oder schadhaften Produkten. Sie können auch durch interne Konflikte entstehen, wie der folgende Fall zeigt, mit dem URimpuls betraut wurde: Ein Kadermitarbeiter sah sich mit einer drohenden Kündigung konfrontiert. Er wollte sich dagegen über die Medien öffentlich zur Wehr setzen. URimpuls analysierte die Rechtslage, beriet ihn strategisch und bewertete die langfristigen Folgen. Dabei zeigte sich rasch, dass ein Gang an dieÖffentlichkeitzwar kurzfristig Wirkung entfalten könnte, zugleich aber erhebliche Reputationsrisiken für beide Seiten bergen würde."Besonders für den betroffenen Kaderangestellten wären die Folgen weit über den konkretenKonflikthinaus spürbar gewesen und hätten seine weitere berufliche Entwicklung belasten können", verdeutlicht Unternehmensberater Bruno Dobler von URimpuls.







Um eine Eskalation zu vermeiden, wurde eine alternative Vorgehensweise entwickelt. Im Zentrum standen eine realistische Zukunftsperspektive, eine sorgfältig vorbereitete Gesprächsführung mit dem Arbeitgeber und die Suche nach einer tragfähigen Lösung. Zur Absicherung der rechtlichen Rahmenbedingungen wurde ergänzend ein Arbeitsrechtler hinzugezogen. Auf dieser Basis konnte ein Rechtsstreit abgewendet und eine faire Abgangslösung im gegenseitigen Einvernehmen erzielt werden. Der Austritt wurde so gestaltet, dass die Reputation des Kadermitarbeiters gewahrt blieb und sich für ihn neue Perspektiven erschlossen."Der Fall verdeutlicht, dass in hoch emotionalen Konflikten einüberlegtes, strategisches Vorgehen oft den besseren Weg zu einer nachhaltigen Lösung eröffnet", sagt Krisenmanagerin Dr. Heidi Z'graggen.


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

URimpuls hat sich auf die Beratung von KMUs und Entscheidungsträgern in Sektoren wie Finanzen, Handel undöffentliche Verwaltung spezialisiert. Wir bieten durch Konfliktmanagement, Krisenkommunikation und strategische Beratung Unterstützung in kritischen Unternehmenssituationen. Unser Angebot umfasst auch Netzwerkbildung und Standortbestimmung, wobei URimpuls besonders in der Zentralschweiz aktiv ist. URimpuls setzt darauf, ihren Klienten durch praktische Lösungen und neue Perspektiven zur Seite zu stehen, um so optimale Ergebnisse zu erzielen.

Dr. Heidi Z'graggen, Geschäftsführerin von URimpuls AG, bringt aus ihrer politischen Karriere als Ständerätin und ehemalige Regierungsrätin des Kantons Uri umfangreiche Erfahrung in Verhandlungsführung und strategischer Leitung mit. Neben ihrer politischen Laufbahn verfügt sieüber akademische Qualifikationen in Politikwissenschaften, Geschichte und Betriebswirtschaft und hat sich durch zahlreiche Weiterbildungen, darunter im Bereich General Management und globale Verhandlungen, weitergebildet. Ihre Kompetenzen in der Gestaltung von partizipativen Prozessen zeichnen sie als Expertin in der Unternehmensberatung aus.

Bruno Dobler, ein erfahrener Unternehmensberater und Krisenmanager, hat eine beeindruckende Karriere. Er ist Unternehmensgründer, Chefpilot und CEO mehrerer Luftfahrtunternehmen. Neben seinen Aufgaben in der Luftfahrt hat Dobler als Mitglied des Bankpräsidiums der Zürcher Kantonalbank und als politischer Vertreter im Zürcher Kantonsrat strategische Führungsqualitäten bewiesen. Seine Expertise in Krisenmanagement, gepaart mit tiefgreifenden Kenntnissen in Finanzen, Handel und Dienstleistungen, macht ihn zu einem gefragten Berater und Redner in der Wirtschaft.



PresseKontakt / Agentur:

Urimpuls AG
Dr. Heidi Z'graggen, Bruno Dobler
Bahnhofplatz 1
6460 Altdorf
office(at)urimpuls.ch
+41 (0)41 871 15 78
https://www.urimpuls.ch



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Datum: 27.04.2026 - 10:35 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Dr. Heidi Z'graggen, Bruno Dobler
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