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Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen: Seminar zu regulatorischen Anforderungen und Risikomanagement

ID: 2245644

Die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen und steigender Spezialisierung im Finanzsektor an Bedeutung. Gleichzeitig verschärfen sich die aufsichtsrechtlichen Erwartungen an die Steuerung, Kontrolle und Dokumentation solcher Auslagerungen. Mit der geplanten EU-AML-Verordnung (AML-VO) werden bestehende Vorgaben weiter harmonisiert und konkretisiert, wodurch sich zusätzlicher Handlungsbedarf für Institute ergibt.


(IINews) - Regulatorischer Rahmen für die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen

Die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen unterliegt einer Vielzahl regulatorischer Anforderungen. Neben den Vorgaben des Geldwäschegesetzes (GwG) und den Auslegungs- und Anwendungshinweisen der BaFin sind auch europäische Leitlinien sowie Regelwerke wie MaRisk, EBA-Guidelines und künftig die AML-Verordnung zu berücksichtigen.

Insbesondere stehen neue Anforderungen im Zusammenhang mit der AML-VO sowie aufsichtsrechtliche Erwartungen an Governance, Risikomanagement und Anzeigepflichten im Fokus.

Ein zentraler Grundsatz bleibt dabei bestehen: Auch bei ausgelagerten Prozessen verbleibt die Verantwortung für die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Vorgaben vollständig beim auslagernden Institut.

Herausforderungen bei Risikobewertung und Umsetzung

Die praktische Umsetzung der Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen erfordert eine enge Verzahnung von Geldwäscheprävention und Auslagerungsmanagement.

Es ergeben sich häufig Schnittstellenprobleme zwischen den Fachbereichen, da sowohl die Bewertung von Geldwäscherisiken als auch die Steuerung von Auslagerungsrisiken berücksichtigt werden müssen.

Zu den zentralen Herausforderungen zählen die Einbindung ausgelagerter Aktivitäten in die Geldwäsche-Risikoanalyse, die Durchführung einer sachgerechten Wesentlichkeitsbewertung sowie die Sicherstellung einer wirksamen Kontrolle von Dienstleistern. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Auswahl, Steuerung und Überwachung externer Anbieter.

Inhalte des Seminars

Das Seminar„Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen und Aufgaben“ vermittelt einen strukturierten Überblick über regulatorische Anforderungen und praktische Umsetzungsfragen. Behandelt werden unter anderem:

• aufsichtsrechtliche Anforderungen aus GwG, EBA-Leitlinien und AML-Verordnung
• Auslagerung von Geldwäschefunktionen und internen Sicherungsmaßnahmen




• Einbindung von Auslagerungen in die Geldwäsche-Risikoanalyse
• Wesentlichkeitsbewertung und Risikomanagement bei Auslagerungen
• Anzeigepflichten und formale Anforderungen
• typische Prüfungsfeststellungen und deren Vermeidung
• Anforderungen an Governance, Steuerung und Kontrolle von Dienstleistern

Relevanz für die Zielgruppen

Das Thema Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen richtet sich insbesondere an Geldwäschebeauftragte, Auslagerungsbeauftragte sowie Mitarbeitende aus Compliance, Risikomanagement und zentralen Steuerungsfunktionen.

Darüber hinaus sind Fach- und Führungskräfte aus Interner Revision, Recht und regulatorischen Grundsatzabteilungen sowie aus auslagernden Einheiten betroffen.

Referent

Der Referent verfügt über umfassende Erfahrung in der Prüfung und Beratung zu Geldwäscheprävention, regulatorischen Anforderungen und Auslagerungsprozessen im Finanzsektor. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Integration von AML-Anforderungen in Governance- und Kontrollstrukturen.

Termin und weitere Informationen

Das Seminar findet am 18. Juni 2026 als Online-Veranstaltung statt.


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Bereitgestellt von Benutzer: MKlug
Datum: 20.04.2026 - 11:49 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Michael Klug
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Heidelberg


Telefon: 06221650330

Kategorie:

Finanzen


Meldungsart: Produktankündigung
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 20.04.2026

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