Geldwäsche-Risikoanalyse im neuen EU-Rahmen: Lehrgang zu AML-Regulatorik und Risikobewertung
Mit dem EU-AML-Package und der geplanten AML-Verordnung (AML-VO) stehen Finanzinstitute und Verpflichtete vor weitreichenden Veränderungen in der Geldwäscheprävention. Insbesondere die Anforderungen an die Geldwäsche-Risikoanalyse im neuen EU-Rahmen werden deutlich ausgeweitet und stärker harmonisiert. Neben nationalen Vorgaben nach dem Geldwäschegesetz (GwG) gewinnen europäische Aufsichtsstandards, neue Governance-Strukturen und ein stärker risikobasierter Ansatz an Bedeutung.

(IINews) - Neue regulatorische Anforderungen an die Geldwäsche-Risikoanalyse
Die Geldwäsche-Risikoanalyse im neuen EU-Rahmen bildet künftig eine zentrale Grundlage für das Risikomanagement von Verpflichteten. Sie umfasst nicht nur die Identifikation und Bewertung von Risiken, sondern auch deren systematische Verknüpfung mit Präventions- und Kontrollmaßnahmen.
Dabei stehen insbesondere neue regulatorische Pflichten aus dem EU-AML-Package, Anforderungen an Governance und Kontrollen sowie methodische Vorgaben zur strukturierten Risikoidentifikation im Fokus.
Zusätzlich konkretisieren europäische Behörden wie die geplante AMLA ihre Erwartungen an eine unternehmensweite Risikobewertung, die stärker standardisiert und vergleichbar ausgestaltet werden soll.
Herausforderungen bei Umsetzung und Methodik
Für Unternehmen ergeben sich aus der Geldwäsche-Risikoanalyse im neuen EU-Rahmen vielfältige Herausforderungen. Dazu zählt insbesondere die Abgrenzung zwischen inhärentem Risiko und Residualrisiko sowie die Entwicklung geeigneter Bewertungsmodelle zur Messung der Wirksamkeit von Sicherungsmaßnahmen.
Zudem müssen unterschiedliche Risikofelder – etwa Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Sanktionen – konsistent berücksichtigt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Dokumentation, die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse und deren adressatengerechte Aufbereitung für Aufsicht und Prüfung.
Auch die kontinuierliche Aktualisierung und Dynamisierung der Risikoanalyse stellt eine zentrale Aufgabe dar, insbesondere vor dem Hintergrund sich verändernder Geschäftsmodelle und regulatorischer Entwicklungen.
Inhalte des Lehrgangs
Der Lehrgang„Geldwäsche-Risikoanalyse im neuen EU-Rahmen“ vermittelt einen strukturierten Überblick über regulatorische Anforderungen, methodische Grundlagen und praktische Umsetzung. Behandelt werden unter anderem:
• Anforderungen aus GwG, AML-Verordnung und europäischen Leitlinien
• Aufbau und Governance der Risikoanalyse im Unternehmen
• Methoden zur Identifikation und Bewertung von Risiken
• Abgrenzung von inhärentem und Residualrisiko
• Verknüpfung von Risikoanalyse und internen Kontrollsystemen
• Ableitung von Präventions-, Überwachungs- und Sicherungsmaßnahmen
• Dokumentation und Darstellung der Ergebnisse gegenüber Aufsicht und Prüfung
• Aktualisierung und Weiterentwicklung der Risikoanalyse
Relevanz für die Zielgruppen
Die Geldwäsche-Risikoanalyse im neuen EU-Rahmen ist insbesondere für Geldwäschebeauftragte sowie Mitarbeitende aus Compliance-, AML- und Risikomanagement-Funktionen relevant.
Darüber hinaus richtet sich das Thema an Fachkräfte aus Revision, Recht sowie angrenzenden Kontrollfunktionen, die mit der Erstellung, Prüfung oder Weiterentwicklung von Risikoanalysen befasst sind.
Referierende
Die Referierenden verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Prüfung und Beratung zu Geldwäscheprävention, regulatorischen Anforderungen und Compliance-Strukturen im Finanzsektor. Ihre Tätigkeit umfasst sowohl die praktische Umsetzung als auch die Begleitung von Prüfungen und regulatorischen Projekten.
Termin und weitere Informationen
Der Lehrgang findet vom 9. bis 11. Juni 2026 in Heidelberg statt.
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Datum: 20.04.2026 - 10:39 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Michael Klug
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Kategorie:
Banken und Versicherungen
Meldungsart: Produktankündigung
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 20.04.2026
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