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Neue Studie: Wie sich jeder vor steigenden Pflegekosten schützen kann

ID: 2243837

(ots) - Eine Preis-Leistungs-Analyse der Rating-Agentur Assekurata zeigt: Private Pflegezusatzversicherungen schützen vor hohen Eigenanteilen an den Pflegekosten - zu moderaten Beiträgen. 76 Prozent der Bürger wünschen sich eine stärkere staatliche Förderung dieser privaten Vorsorge.

Mehr als 3.000 Euro Eigenanteil im Monat müssen Pflegebedürftige im Heim im Durchschnitt aus eigener Tasche bezahlen: für Pflege, Unterkunft und Verpflegung - mit steigender Tendenz. Dabei gibt es bereits heute gute und bezahlbare Lösungen für die private Vorsorge, um diese Pflegelücke zu schließen. Das belegt eine aktuelle Marktanalyse der Rating-Agentur Assekurata. Im Auftrag des PKV-Verbands hat sie das Angebot an Pflegezusatzversicherungen untersucht.

Volle Absicherung der Pflegekosten schon ab 38 Euro/Monat

Die reinen Pflegekosten bei stationärer Unterbringung betragen derzeit im Bundesdurchschnitt 1.971 Euro pro Monat. Die Studie macht deutlich: Je früher eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger kann diese Lücke geschlossen werden. Eine volle Absicherung durch ein monatliches Pflegegeld in Höhe von 2.000 Euro ist z. B. im Alter von 25 Jahren bereits ab 38 Euro monatlich möglich, für 35-Jährige ab 56 Euro und für 45-Jährige ab 85 Euro.

Hohe Zustimmung für staatliche Förderung der privaten Vorsorge

Das Bundesgesundheitsministerium bereitet aktuell eine Pflegereform vor, die unter anderem die stark steigenden Eigenanteile an den Pflegekosten begrenzen soll. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die vom PKV-Verband in Auftrag gegeben wurde, zeigt: 76,3 Prozent der Bundesbürger sprechen sich dafür aus, dass die Bundesregierung die Pflegezusatzversicherung stärker fördern sollte, etwa durch eine steuerliche Absetzbarkeitder Beiträge.

Kapitalgedeckte Eigenvorsorge als zentrales Element der Pflegereform

Der Direktor des PKV-Verbands, Florian Reuther, erklärt zu den Ergebnissen der Studie:"Für eine dauerhaft tragfähige Pflegefinanzierung muss die Bundesregierung eine Reform auf den Weg bringen, die auf Eigenverantwortung, mehr Kapitaldeckung und Generationengerechtigkeit setzt. Die private Pflegezusatzversicherung erfüllt dafür alle notwendigen Voraussetzungen: Sie schützt Betroffene vor finanzieller Überforderung im Pflegefall und entlastet die jüngeren Generationen im demografischen Wandel. Mehr als drei Viertel der Menschen in Deutschland befürworten eine stärkere Förderung der privaten Pflegezusatzversicherung. Die Politik sollte ihnen hier entgegenkommen und Eigenverantwortung honorieren."






- Warum Pflege-Vorsorge wichtig ist und was Verbraucher beim Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung beachten sollten, zeigt unser aktuelles Infoblatt. Zum Download (https://www.pkv.de/fileadmin/user_upload/PKV/3_PDFs/Gutachten_Studien/26-03_PKV-Information_Vorsorge_f%C3%BCr_den_Pflegefall.pdf)
- Zum Download der Assekurata-Studie 2026 (https://www.pkv.de/fileadmin/user_upload/PKV/3_PDFs/Gutachten_Studien/26-04_Assekurata-Studie_Pflegezusatzversicherung.pdf)

Pressekontakt:

Dominik Heck
- Geschäftsführer -
Leiter des Bereiches Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Heidestraße 40
10557 Berlin
Telefon 030 / 20 45 89 - 44
E-Mail: dominik.heck(at)pkv.de
Internet: www.pkv.de
X: www.x.com/pkv_verband


Original-Content von: PKV - Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 13.04.2026 - 11:01 Uhr
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